
Amelsbüren: Dorfcharakter und Wachstum im Süden Münsters
Teilen: Amelsbüren ist ein Stadtteil von Münster in Westfalen und liegt etwa acht Kilometer südlich der Innenstadt. Trotz der Eingemeindung in die Großstadt hat sich
In Münster liegen die Einkaufsstraßen dicht beieinander. Die kurzen Wege in der Innenstadt machen das Einkaufen zu einem entspannten Vergnügen. Du kannst Shopping in Münster und Kultur verbinden, denn ein Spaziergang durch die Altstadt führt dich vorbei an hübsch restaurierten Häusern, geschichtsträchtigen Gebäuden und entzückenden Geschäften. Hier sind die wichtigsten Einkaufsquartiere.
Ludgeristraße
Die Ludgeristraße ist die meistfrequentierte Einkaufsstraße in Münster. Sie erstreckt sich vom Prinzipalmarkt bis zum Ludgeriplatz. Hier findest du viele große Filialisten wie Peek & Cloppenburg, H&M, Superdry, Galeria Kaufhof und C&A. Die Ludgeristraße beherbergt auch die Münster Arkaden, eine Einkaufspassage auf drei Ebenen mit direktem Zugang zum Picasso-Museum.
Im Mittelalter war die Ludgeristraße bekannt für ihre Vielzahl an Herbergen und Kneipen. Eine der ältesten Ritterherbergen, das Moder-Even-Haus, lag in der heutigen Marievengasse. Hier machte Graf Dietrich von Volmarstein regelmäßig mit einer Gruppe von sieben Personen und 18 Pferden Halt.
Im 19. Jahrhundert beherbergte der Gasthof „In der verkehrten Welt“ eine preußische Posthalterei. Der berühmte Komponist Albert Lortzing lebte hier von Ende 1826 bis 1833 mit seiner Familie im oberen Stockwerk. Daher trägt das Gebäude heute den Namen „Lortzinghaus“.
Die Ludgeristraße war auch Standort einiger Adelshöfe, darunter der größte Adelshof der Stadt, der barocke Merveldter Hof. Hier wurden laut den Kirchenbüchern von St. Ludgeri zwischen 1718 und 1915 insgesamt 35 Grafen und Gräfinnen des Merveldter Adelsgeschlechts geboren. Leider wurde der Hof im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Um 1900 fuhr die Straßenbahn Münster eine Linie über die Ludgeristraße. Allerdings wurde während des Zweiten Weltkriegs ein Großteil der umliegenden Gebäude durch Luftangriffe zerstört. Im Juli 1945 war ein großer Teil der Ludgeristraße von Trümmern bedeckt. Später wurde die Straße verkehrsberuhigt und 1969 schließlich in eine reine Fußgängerzone umgewandelt.
Viele Angebote des örtlichen Einzelhandels sind vor allem am Prinzipalmarkt in den historischen Kaufmannshäusern beheimatet. Mit über 5500 Passanten in der Stunde an einem Samstag war der Prinzipalmarkt nach der Ludgeristraße im Mai 2011 die am zweitstärksten frequentierte Einkaufsstraße in Münster. Du findest dort unter anderem das Schuhhaus Zumnorde und die Modehäuser AppelrathCüpper, Schnitzler und Petzhold aber auch Juweliere und edle Designergeschäfte.
Der Prinzipalmarkt ist ein lebendiges Zeugnis der Stadtgeschichte. Sein Name bedeutet Hauptmarkt, was seine zentrale Rolle in der Stadt unterstreicht. Die Entwicklung des Prinzipalmarktes als bürgerliche Marktstraße begann im 12. Jahrhundert und eine geschlossene Bebauung gab es vermutlich um 1280.
Die Salzstraße ist die älteste Handelsstraße und heute die am drittstärksten frequentierte Einkaufsstraße in Münster. Dort findest du eine Vielzahl kleinerer Boutiquen sowie Schuh- und Fachgeschäfte. Aber auch große Handelsketten wie Primark und Karstadt sowie die gut sortierte Buchhandlung Poertgen-Herder haben hier eine Niederlassung.
Die Salztraße wurde erstmals 1346 unter dem Namen „vicus salis“ erwähnt und war ursprünglich ein schmaler Feldweg, den Fernhändler als rückseitige Zufahrt zu den Wirtschaftsgebäuden der herrschaftlichen Höfe am Alten Steinweg nutzten. Ein besonderes Highlight der Salzstraße sind die in das Pflaster eingelassenen und mit Messing umrandeten Steine aus allen Hansestädten. Sie wurden 1993 anlässlich der 1200-Jahr-Feier der Gründung Münsters im Jahre 793 angebracht und erinnern an die Mitgliedschaft und die Bedeutung der Stadt in der Hanse.
Die Stubengasse hat eine interessante Geschichte. Auf einem Stadtplan von 1636, erstellt von Alerdinck, wird sie als „Stubenstegge“ bezeichnet. Dieser Name leitet sich von den Badestuben ab, die hier bereits im Mittelalter standen und bis 1610 an dieser Stelle zu finden waren. Im Volksmund nannte man die Straße auch „Klarissenstiege“, nach dem 1613 gegründeten Klarissenkloster, das an der Ecke lag.
Mit seiner modernen Architektur stellt die 2009 eröffnete Stubengasse heutzutage einen Kontrast zur historischen Altstadt dar. Hier findest du die großen Filialisten Esprit, Karstadt Sports und New Yorker. Die Cafès an der Stubengasse laden zum Verweilen ein.
Das Kiepenkerlviertel liegt in unmittelbarer Nähe zum Domhügel und zeigt sich heute als modernes, gediegenes und gastfreundliches Viertel. Der Mittelpunkt des Viertels ist das Denkmal des Kiepenkerls, das 1896 vom Bildhauer August Schmiemann geschaffen wurde. Es erinnert an die Kleinhändler und Handwerker der damaligen Zeit, die ihre Waren und Dienstleistungen an die Stadtbewohner verkauften. Sie mussten oft weite Strecken zu Fuß zurücklegen, um in die Stadt zu gelangen, und trugen ihre Waren in Kiepen aus Weidenholz auf dem Rücken.
Das Viertel war über Jahrhunderte hinweg von einer Vielzahl verschiedener Berufe geprägt: Bäcker, Bierbrauer, Goldschmiede, Kürschner, Fleischer, Sattler, Regenschirmmacher, Klempner, Hauderer, Raseure, Blaufärber, Schneider, Buchbinder, Gastwirte, Zinngießer, Höcker, Schuhmacher, Kleinhändler, Handschuh- und Mützenmacher, Pfefferhändler und viele mehr.
Heute findest du im Kiepenkerlviertel viele kleine und trendige Geschäfte auch jenseits des Mainstreams. Das Kiepenkerlviertel erstreckt sich um die Einkaufsstraßen Spiekerhof, Drubbel, Alter Fischmarkt und Bergstraße. Es ist ein schönes und etwas ruhigeres Shoppingviertel.
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