Asllani bleibt in Hoffenheim: Leipzig-Transfer platzt kurz vor Abschluss

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Der Asllani Wechsel zu RB Leipzig sei überraschend gescheitert. Wie die TSG Hoffenheim am Freitagabend mitgeteilt habe, werde der geplante Transfer des 23 Jahre alten Stürmers nach Leipzig nicht zustande kommen. Der Wechsel sei bereits weit fortgeschritten gewesen. Asllani habe sich für die abschließenden Schritte des Transfers in Österreich aufgehalten und einen Medizincheck absolviert. Zu einer Vertragsunterzeichnung bei RB sei es anschließend jedoch nicht gekommen.

Hoffenheim bestätigt das Ende der Transfergespräche

Die TSG habe am Freitagabend erklärt, Hoffenheim und RB Leipzig hätten zuletzt über einen möglichen Wechsel Asllanis gesprochen. Zum entscheidenden Punkt habe der Verein wörtlich mitgeteilt: „Dieser Transfer kommt aufgrund medizinischer Bedenken, die RB Leipzig hatte, nicht zustande.“

Weitere Angaben zu diesen Bedenken habe Hoffenheim nicht gemacht. Auch RB Leipzig habe keine Diagnose, Verletzung oder sonstige medizinische Einzelheiten öffentlich genannt. Von weitergehenden Aussagen über Asllanis Gesundheitszustand lasse sich deshalb nichts ableiten.

Hoffenheims Sportgeschäftsführer Andreas Schicker habe zugleich deutlich gemacht, dass der Klub weiterhin mit dem Angreifer plane. Asllani habe bei der TSG eine bemerkenswerte Entwicklung genommen und könne nach Einschätzung des Vereins körperlich und sportlich auf höchstem Niveau spielen. Die TSG stehe zu ihrem Spieler. Ab der kommenden Woche solle Asllani wieder mit der Mannschaft trainieren.

Transfer sei bereits auf der Zielgeraden gewesen

Noch wenige Stunden zuvor habe vieles auf einen Wechsel nach Leipzig hingedeutet. Asllani sei bereits nach Salzburg gereist, wo die für den Transfer vorgesehenen Untersuchungen stattgefunden hätten. Anschließend habe er sich dem Leipziger Trainingslager im österreichischen Saalfelden anschließen sollen.

Schon zuvor habe der Angreifer nicht am Hoffenheimer Trainingslager teilgenommen. Nach damaligen Angaben der TSG sei seine Abwesenheit mit den laufenden Gesprächen über einen möglichen Vereinswechsel begründet worden.

Am Freitagvormittag hätten mehrere Berichte den Transfer weiterhin als weitgehend vorbereitet dargestellt. Demnach hätten nur noch letzte Formalitäten ausgestanden. Zu einer offiziellen Verkündung als Leipziger Neuzugang sei es jedoch nicht gekommen.

Rund 25 Millionen Euro Ablöse seien vorgesehen gewesen

Für den Transfer sei nach übereinstimmenden Medienberichten eine Summe von etwa 25 Millionen Euro vorgesehen gewesen. Sky habe zudem berichtet, Leipzig habe Asllani mit einem Vertrag bis 2031 ausstatten wollen. Diese Vertragsdaten seien von den Vereinen vor dem Scheitern des Transfers nicht offiziell bestätigt worden.

Schon zuvor seien unterschiedliche Beträge für Asllanis Ausstiegsklausel genannt worden. Berichte hätten die mögliche Zahlung je nach Bedingungen zwischen 25 und 29 Millionen Euro eingeordnet. Zuletzt habe sich die Summe von rund 25 Millionen Euro als vorgesehene Ablöse herauskristallisiert.

Eine Zahlung werde nach dem gescheiterten Wechsel nicht fällig. Asllanis bestehender Vertrag bei Hoffenheim bleibe damit maßgeblich.

Asllani habe langfristigen Vertrag in Hoffenheim

Die TSG habe Asllanis ursprünglich bis Sommer 2026 laufenden Vertrag bereits im Juli 2025 vorzeitig langfristig verlängert. Nach übereinstimmenden Angaben laufe das Arbeitspapier bis zum 30. Juni 2029.

Der gebürtige Berliner habe sich nach Leihstationen bei Austria Wien und der SV Elversberg dauerhaft in Hoffenheim durchgesetzt. Besonders seine Saison in Elversberg habe seine Entwicklung beschleunigt. Für den Zweitligisten habe er 2024/25 in 33 Ligaspielen 18 Treffer erzielt.

Nach seiner Rückkehr nach Hoffenheim habe Asllani auch in der Bundesliga eine wichtige Rolle übernommen. In der vergangenen Saison habe er nach Vereinsangaben in 35 Pflichtspielen 21 Scorerpunkte gesammelt und damit maßgeblich zum sportlichen Abschneiden der TSG beigetragen.

Hoffenheim plant wieder mit Asllani

Für Hoffenheim ändere sich mit dem geplatzten Transfer unmittelbar die sportliche Ausgangslage. Schicker habe angekündigt, Asllani werde ab der kommenden Woche wieder regulär mit der Mannschaft trainieren. Damit stehe der Angreifer dem Klub grundsätzlich weiterhin für die neue Saison zur Verfügung.

Ob dennoch bis zum Ende der Transferperiode ein weiterer Verein einen Wechsel anstreben werde, sei zunächst offen. Hoffenheim habe am Freitagabend keinen erneuten Verkauf angekündigt.

Auch RB Leipzig habe zunächst keinen alternativen Neuzugang für den Angriff präsentiert. Der Klub müsse seine Planungen nach dem nicht zustande gekommenen Transfer neu ausrichten. Welche Konsequenzen die Leipziger daraus für ihren Kader ziehen würden, sei am Freitagabend noch nicht offiziell bekanntgegeben worden.

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