
Cole Campbell wechselt fest von Borussia Dortmund zur SV Elversberg. Der 20-jährige Offensivspieler erhält beim Bundesliga-Aufsteiger einen Vertrag bis Sommer 2030. Die Vereine gaben den Transfer am Donnerstag, 9. Juli 2026, offiziell bekannt, machten aber keine offiziellen Angaben zur Ablöse. Nach Sky-Informationen erhält Dortmund knapp sechs Millionen Euro, zudem berichtet dpa unter Berufung auf Sky von einer Rückkaufoption für den BVB.
Für Elversberg ist der Transfer sportlich und wirtschaftlich bemerkenswert. Der Klub geht in seine erste Bundesliga-Saison und investiert nach den vorliegenden Angaben eine Summe, die deutlich über bisherigen Transfers liegt. Sky nennt Lukasz Poreba, der vom Hamburger SV kam, mit 1,6 Millionen Euro als bisherigen teuersten SVE-Neuzugang. Sollte die gemeldete Campbell-Ablöse zutreffen, wäre der 20-Jährige mit großem Abstand Elversbergs Rekordeinkauf.
Campbell wurde in Houston im US-Bundesstaat Texas geboren und besitzt laut SV Elversberg auch die isländische Staatsbürgerschaft. Seine Ausbildung begann er in der Nachwuchsakademie von Atlanta United. Nach dem Umzug seiner Familie nach Island spielte er für FH Hafnarfjörður und später für Breidablik UBK. Im Sommer 2022 wechselte er in den Nachwuchsbereich von Borussia Dortmund. Beim BVB kam Campbell später auf sieben Pflichtspiele für die Profis.
In der Rückrunde der Saison 2025/26 war Campbell an die TSG Hoffenheim ausgeliehen. Für die Kraichgauer kam er nach BVB-Angaben fünfmal in der Bundesliga zum Einsatz. Zuvor hatte Dortmund ihn im Juli 2024 mit einem Profivertrag bis zum 30. Juni 2028 ausgestattet. Der feste Wechsel nach Elversberg beendet damit seine Zeit beim BVB früher als ursprünglich vertraglich vorgesehen.
Sportlich passt Campbell in das Profil eines entwicklungsfähigen Offensivspielers. Die SVE hebt besonders sein Tempo und seine Stärke im Eins-gegen-Eins hervor. Für den Bundesliga-Aufsteiger geht es darum, den Kader für die höhere Spielklasse breiter und dynamischer aufzustellen. Für Campbell eröffnet der Wechsel die Chance auf mehr Spielzeit, nachdem er sich weder in Dortmund noch während der Hoffenheim-Leihe dauerhaft durchsetzen konnte.
Für den BVB ist der Verkauf ein klarer Schnitt bei einem Spieler, der im Nachwuchsbereich auffiel, im Profikader aber nur begrenzt zum Zug kam. Dortmund hatte Campbell 2024 noch langfristig gebunden, ein weiterer Anlauf in Schwarz-Gelb liegt zunächst nicht vor.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu