Explosionen in Leipzig: 18-Jähriger schwer verletzt

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

In Leipzig hat es in der Nacht zum Freitag, 10. Juli 2026, innerhalb weniger Stunden drei Explosionen gegeben. Ein 18-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Zwei weitere Detonationen beschädigten den Eingangsbereich eines Restaurants und die Front einer Bar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und Teile der betroffenen Bereiche abgesperrt.

18-Jähriger bei Explosion schwer verletzt

Der erste Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 23.25 Uhr auf der Eutritzscher Straße. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei entzündete ein 18-Jähriger dort selbst einen bislang nicht näher bestimmten pyrotechnischen Gegenstand.

Bei der anschließenden Explosion erlitt der junge Mann schwere Verletzungen. Er wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise auf weitere Verletzte bei diesem Vorfall lagen zunächst nicht vor.

Restaurant in der Georg-Schwarz-Straße beschädigt

Gegen 3.15 Uhr wurde der Polizei eine weitere Explosion in der Georg-Schwarz-Straße gemeldet. Die Detonation beschädigte den Eingangsbereich eines Restaurants stark.

Wie die Explosion ausgelöst wurde, war am Freitagvormittag noch nicht bekannt. Nach ersten Informationen wurden in dem Lokal keine Menschen verletzt. Die Polizei sicherte den Bereich für die Untersuchung des Tatortes und die Spurensuche großräumig ab.

Weitere Explosion vor Bar im Stadtzentrum

Kurz nach 3.40 Uhr kam es zu einer dritten Explosion in der Universitätsstraße. Dabei wurde der Frontbereich einer Bar stark beschädigt. Auch an diesem Ort wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.

Die Ursache war ebenfalls noch offen. Die Ermittler prüfen, ob zwischen den Explosionen an den beiden gastronomischen Betrieben ein Zusammenhang bestehen könnte. Für eine Verbindung des ersten Vorfalls auf der Eutritzscher Straße mit den späteren Detonationen gab es nach Polizeiangaben zunächst keine Anhaltspunkte.

Polizei sperrt Bereiche für Spurensuche ab

Die Polizei sperrte die Bereiche rund um die Tatorte in der Georg-Schwarz-Straße und der Universitätsstraße großräumig ab. Ob vollständige Straßensperrungen eingerichtet wurden und wie lange die Absperrungen bestehen bleiben, teilte die Behörde zunächst nicht mit.

Auch zur Zahl der eingesetzten Polizei- und Rettungskräfte sowie zu möglichen Evakuierungen von Bewohnern lagen zunächst keine Angaben vor. In allen drei Fällen wird wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu