
Shopping Queen heute bringt am Montag, 10. August 2026, um 15.00 Uhr eine besondere Woche zurück ins VOX Programm. In Köln dreht sich diesmal alles um Freundschaft. Zum Auftakt gehen Laura und ihre beste Freundin Amena gemeinsam auf Shoppingtour. Statt nur einen Look für eine einzelne Kandidatin zusammenzustellen, müssen sich die beiden als Duo präsentieren. Das Motto der Kölner Woche lautet sinngemäß „Best Friends Forever“ und verlangt einen stylischen Look, mit dem die Teilnehmerinnen ihre Freundschaft ausdrücken sollen. Die Folge läuft bis 16.00 Uhr. Es handelt sich um eine Wiederholung einer Woche, die erstmals im Oktober 2025 ausgestrahlt wurde.
Am Montag stehen Laura und Amena im Mittelpunkt. VOX beschreibt die beiden ausdrücklich als beste Freundinnen. Der Sender hat außerdem veröffentlicht, dass beide als Schauspielerinnen arbeiten und unterschiedliche Modestile haben. Weitergehende Angaben zu ihrem Privatleben sind für die Sendung nicht erforderlich. Entscheidend für den Wettbewerb ist ohnehin, wie gut sie ihre unterschiedlichen Vorstellungen während der gemeinsamen Shoppingtour zu einem überzeugenden Gesamtbild verbinden können.
Für ihren Auftritt steht das Untermotto Hochzeit im Mittelpunkt. Laura und Amena müssen damit zwei aufeinander abgestimmte Looks für diesen Anlass entwickeln. Wie viele Punkte sie dafür erhalten und welchen Platz sie am Ende der Woche erreichen, soll an dieser Stelle bewusst offenbleiben. Die heutige Folge zeigt den Weg von der Aufgabenstellung über Einkauf und Styling bis zur Präsentation auf dem Laufsteg und zur anschließenden Bewertung durch die Konkurrenz.
Normalerweise tritt bei „Shopping Queen“ an jedem Wochentag eine Kandidatin an. Sie erhält im klassischen Format 500 Euro und hat vier Stunden Zeit, um Kleidung, Schuhe und Accessoires zu besorgen sowie Haare und Make up für ihren fertigen Look zu organisieren. Die Aufgabe muss zu einem vorgegebenen Motto passen. Danach präsentiert die Kandidatin ihr Ergebnis auf dem Laufsteg.
Beim Kölner Freundinnen Spezial wird dieses Prinzip erweitert. Zwei beste Freundinnen treten gemeinsam an. Für die beiden Looks stehen zusammen 1.000 Euro zur Verfügung. Das Duo kann selbst entscheiden, wie das Geld zwischen den Freundinnen verteilt wird. Damit entsteht eine zusätzliche strategische Ebene. Es gibt nicht automatisch 500 Euro pro Person. Ein besonders teures Kleid, hochwertige Schuhe oder ein aufwendiges Styling können deshalb Auswirkungen darauf haben, wie viel Budget für die zweite Person übrigbleibt.
Hinzu kommt ein weiterer Unterschied. An jedem Tag stehen zwei Umschläge zur Auswahl. Dahinter verbergen sich verschiedene Unterthemen. Für die Kölner Woche sind Hochzeit, Strandurlaub, Vernissage, Clubnacht und City Date vorgesehen. Welches Thema ein Duo tatsächlich bekommt, hängt von seiner Auswahl ab. Die Grundidee der Sendung bleibt dadurch erhalten, zugleich bekommt jeder Shoppingtag eine etwas andere Aufgabenstellung.
Das Bewertungssystem gehört seit dem Start zu den zentralen Elementen von „Shopping Queen“. Im regulären Format präsentieren die Kandidatinnen nach ihrem Einkauf den vollständigen Look auf dem Catwalk. Anschließend vergeben die Konkurrentinnen Punkte. Pro Bewertung sind bis zu zehn Punkte möglich. Berücksichtigt werden dabei vor allem das Gesamtbild und die Umsetzung des vorgegebenen Mottos.
Guido Maria Kretschmer gibt seine endgültige Bewertung traditionell zum Wochenfinale ab. Seine Punkte werden mit den Bewertungen der übrigen Teilnehmerinnen zusammengeführt. Wer am Ende die höchste Gesamtpunktzahl erreicht, gewinnt die jeweilige „Shopping Queen“ Woche. Das klassische Preisgeld beträgt 1.000 Euro. Beim Freundinnen Spezial wird entsprechend das auftretende Duo als Einheit beurteilt.
Der Wettbewerb ist damit einfach genug, um auch ohne Vorkenntnisse einzusteigen. Zugleich entsteht über fünf Tage eine fortlaufende Rangliste. Zuschauer können bereits ab Montag vergleichen, welcher Look das Motto besonders konsequent umsetzt und welche Teilnehmerinnen mit ihrem Budget am geschicktesten umgehen.
Guido Maria Kretschmer begleitet „Shopping Queen“ seit dem Start des Formats im Jahr 2012 als Moderator und Juror. Seine Funktion geht dabei deutlich über eine reine Punktevergabe hinaus. Während des Shoppingtags kommentiert er Entscheidungen, Kombinationen und Stylingideen. Im Finale ergänzt er die Bewertungen der Kandidatinnen mit seiner eigenen Punktevergabe.
Gerade diese Konstruktion prägt den Charakter der Sendung. Die Teilnehmerinnen treffen ihre Entscheidungen zunächst ohne direkte Kontrolle des Designers. Kretschmer beobachtet und kommentiert für das Publikum, kann in den Einkauf selbst aber nicht eingreifen. Erst später sehen die Teilnehmerinnen, wie ihr Auftritt bewertet wird. Dadurch verbindet die Sendung Einkaufsreportage, Wettbewerb und Modekommentar miteinander.
Auch beim Freundinnen Spezial bleibt Kretschmer der gemeinsame Bezugspunkt. Während sich die Regeln rund um Budget und Anzahl der Looks verändern, bleibt die Frage dieselbe: Passt das Ergebnis zum jeweiligen Motto und ergibt es ein überzeugendes Gesamtbild?
Köln ist für das Konzept eine naheliegende Kulisse. Die Innenstadt verfügt mit Schildergasse und Hohe Straße über zwei stark frequentierte Einkaufsachsen. Rund um Ehrenstraße, Mittelstraße, Belgisches Viertel und weitere Innenstadtlagen kommen zahlreiche kleinere Geschäfte, Modeketten und Boutiquen hinzu. Damit lassen sich innerhalb eines begrenzten Zeitfensters sehr unterschiedliche Stilrichtungen und Preisklassen erreichen.
Für „Shopping Queen“ ist eine solche Auswahl entscheidend. Vier Stunden wirken zunächst großzügig, müssen aber für die Suche nach mehreren Kleidungsstücken, das Anprobieren, Fahrten zwischen Geschäften und gegebenenfalls Friseur oder Make up ausreichen. Beim Freundinnen Spezial steigt die Herausforderung zusätzlich, weil gleich zwei vollständige Looks entstehen sollen.
Köln ist zudem seit vielen Jahren immer wieder Schauplatz der Sendung. Bereits in den Anfangsjahren des Formats wurden Wochen in der Rheinmetropole produziert. Die Stadt funktioniert deshalb nicht nur als Hintergrund, sondern als Teil des Grundprinzips: Die Kandidatinnen müssen aus dem real vorhandenen Angebot einer Großstadt unter Zeitdruck einen möglichst geschlossenen Look zusammenstellen.
Nach Laura und Amena geht das Freundinnen Spezial am Dienstag weiter. Laut den aktuellen Programmdaten treten dann Christiane und Birgit an. Am Mittwoch folgen Heti und Andrea. Für Donnerstag sind Vanessa und Corinna angekündigt, am Freitag schließen Ingrid und Layane die Kölner Woche ab. VOX zeigt alle fünf Folgen jeweils von 15.00 bis 16.00 Uhr.
Damit ergibt sich für diese Woche folgender Ablauf: Laura und Amena sind am Montag, 10. August, zu sehen. Christiane und Birgit folgen am 11. August, Heti und Andrea am 12. August, Vanessa und Corinna am 13. August sowie Ingrid und Layane am 14. August 2026. Die Entscheidung fällt entsprechend in der Freitagsfolge.
Wer einzelne Folgen nicht im linearen Fernsehen sehen kann, findet „Shopping Queen“ auch über RTL+. VOX weist auf seiner Sendungsseite auf die Möglichkeit hin, Folgen dort anzusehen.
„Shopping Queen“ gehört inzwischen zu den langlebigen Formaten im deutschen Nachmittagsfernsehen. Die erste Ausgabe lief am 30. Januar 2012. Seitdem hat VOX weit mehr als 2.000 Folgen produziert beziehungsweise ausgestrahlt. Das Grundprinzip wurde über die Jahre kaum verändert, gleichzeitig sorgen wechselnde Städte, Mottos und Spezialausgaben für Variation.
Der Aufbau eignet sich besonders gut für eine werktägliche Ausstrahlung. Jede Folge besitzt einen eigenen Abschluss, weil am Ende des Tages ein fertiger Look bewertet wird. Gleichzeitig gibt es mit der Wochenwertung einen Handlungsbogen von Montag bis Freitag. Wer nur eine Folge einschaltet, kann dem Geschehen schnell folgen. Wer die gesamte Woche sieht, bekommt zusätzlich den Wettbewerb um die höchste Punktzahl.
Dazu kommt eine Mischung aus Mode, Zeitdruck und Persönlichkeit. Anders als bei klassischen Talentshows benötigen Zuschauer keine Fachkenntnisse, um einen Look zu beurteilen. Farben, Schuhe, Kleider oder Accessoires lassen sich unmittelbar vergleichen. Das begrenzte Budget schafft außerdem nachvollziehbare Entscheidungen. Ein teures Einzelstück kann funktionieren, zwingt aber zu Einsparungen an anderer Stelle.
Spezialausgaben wie die Kölner Freundinnen Woche verändern diese vertraute Formel, ohne sie grundsätzlich aufzugeben. Statt einer einzelnen Kandidatin stehen Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen zwei Menschen im Vordergrund. Gerade die gemeinsame Budgetentscheidung sorgt dafür, dass bekannte Regeln plötzlich neue Konsequenzen haben. Das macht die Wiederholung am Montag auch für Zuschauer interessant, die das klassische Format bereits gut kennen.






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