Kommissar Beck: Der unsichtbare Mann führt tief in Stockholms dunkle Seiten

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

Am Sonntagabend setzt das ZDF seine schwedische Krimi-Reihe mit der Folge „Der unsichtbare Mann“ fort. Die Episode läuft am 24. Mai 2026 um 22:00 Uhr und gehört zur zehnten Staffel der langlebigen Nordic Noir-Reihe. Im Mittelpunkt steht ein Fall, der mehrere Ebenen verbindet: ein getöteter Podcaster, ein umstrittener Influencer und ein Serienübergriff, der in Stockholm für Angst sorgt.

Die Mordkommission um Alex Beijer steht zu Beginn der Folge unter besonderem Druck. Das Team trauert um Kollegin Jenny, die bei einem Einsatz ums Leben gekommen ist. In dieser angespannten Lage wird im Stockholmer Stadtteil Vasastan der Podcaster Mikael Medin tot aufgefunden. Schnell zeigt sich, dass der Tote nicht nur in der digitalen Öffentlichkeit aktiv war, sondern auch Anhänger des Alpha Male Influencers Victor Roos. Damit rückt ein Milieu in den Fokus, in dem Männlichkeitsbilder, Online-Reichweite und persönliche Abhängigkeiten eine gefährliche Mischung bilden.

Ein Mordfall, der mit einem zweiten Verbrechen verbunden ist

Parallel zum Mordfall beschäftigt sich Martin Beck mit einem Täter, der als Balkonmann bekannt ist. Der Unbekannte steigt nachts in Wohnungen ein und filmt schlafende Frauen. Was zunächst wie ein eigener Fall wirkt, bekommt plötzlich eine direkte Verbindung zum Tod des Podcasters: Am Tatort werden Fingerabdrücke des Balkonmanns gefunden. Damit steht die Mordkommission vor der Frage, ob ein Serienübergriff eskaliert ist oder ob jemand gezielt Spuren gelegt hat.

Gerade aus dieser Verknüpfung entsteht die Spannung der Folge. „Der unsichtbare Mann“ erzählt nicht nur von einem klassischen Mordfall, sondern auch von Macht, Kontrolle und digitaler Selbstinszenierung. Die Ermittlungen führen in eine Welt, in der öffentliche Rollenbilder und private Gewalt ineinandergreifen. Für die Reihe ist das typisch: Kommissar Beck setzt weniger auf laute Effekte, sondern auf eine kühle Atmosphäre, psychologische Brüche und gesellschaftliche Konflikte.

Peter Haber bleibt das ruhige Zentrum der Reihe

Peter Haber spielt Martin Beck erneut als zurückgenommenen Ermittler, dessen Erfahrung für das Team weiterhin wichtig bleibt. Zugleich steht die jüngere Generation stärker im Vordergrund. Jennie Silfverhjelm prägt als Alex Beijer die Mordkommission, während Valter Skarsgård als Vilhelm Beck eine neue Perspektive in die Reihe bringt. Auch Martin Wallström als Josef Eriksson und Oscar Skagerberg als Victor Roos gehören zum zentralen Ensemble der Folge.

Für Krimifans ist „Der unsichtbare Mann“ vor allem wegen seines aktuellen Themenfeldes interessant. Die Folge verbindet klassische Polizeiarbeit mit Fragen nach digitalem Einfluss, Gewalt gegen Frauen und toxischen Männlichkeitsbildern. Das macht den Film zu einem vergleichsweise modernen Beck-Fall, der die ruhige Erzählweise der Reihe beibehält, aber klare Gegenwartsbezüge setzt.

TV-Tipp für Fans von Nordic Noir

Wer skandinavische Krimis mit düsterer Atmosphäre, langsamer Spannungssteigerung und gesellschaftlichem Unterton schätzt, findet in dieser Folge einen passenden TV-Tipp für den späten Sonntagabend. Die Folge setzt weniger auf Action als auf Ermittlungsdruck, Verdachtsmomente und die Frage, wie sichtbar oder unsichtbar Täter in einer digital geprägten Öffentlichkeit werden können.

Kommissar Beck Der unsichtbare Mann ist am Sonntag, 24. Mai 2026, um 22:00 Uhr im ZDF zu sehen. Die Folge ist Staffel 10, Folge 2 der schwedischen Krimi-Reihe und hat eine Länge von rund 90 Minuten.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu