
Das BR Fernsehen zeigt die Krimikomödie „Grießnockerlaffäre“ am heutigen Samstag, 25. Juli 2026, von 20:15 bis 21:45 Uhr. Der deutsche Film aus dem Jahr 2017 verbindet einen Mordfall mit den bekannten familiären und zwischenmenschlichen Problemen des Dorfpolizisten Franz Eberhofer. Die Titelrolle spielt erneut Sebastian Bezzel.
Die Grießnockerlaffäre im BR Fernsehen ist mit Untertiteln, Audiodeskription und Surround-Ton angekündigt. Eine Wiederholung folgt in der Nacht von Sonntag auf Montag, 26. auf 27. Juli 2026, von 23:15 bis 00:45 Uhr. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Rita Falk und gehört zu der erfolgreichen Kinoreihe rund um das fiktive niederbayerische Dorf Niederkaltenkirchen.
Franz Eberhofer hat nach einer ausgelassenen Hochzeitsfeier mit den Folgen des Abends zu kämpfen. Die Situation verschärft sich erheblich, als ein Spezialeinsatzkommando vor seinem Haus auftaucht und ihn festnimmt. Sein Vorgesetzter Polizeidirektor Barschl wurde getötet. Besonders belastend für Eberhofer ist die mutmaßliche Tatwaffe.
Auch ein mögliches Motiv scheint vorhanden zu sein. Eberhofer und Barschl waren keine Freunde. Der Polizeidirektor hatte dem Dorfpolizisten das Leben regelmäßig schwer gemacht. Die Ermittlungen übernimmt Elisabeth Mayerhofer vom Bayerischen Landeskriminalamt. Franz nennt die entschlossene Kommissarin „Thin Lizzy“.
Nachdem Eberhofer zunächst wieder auf freien Fuß kommt, versucht er gemeinsam mit seinem Freund und früheren Kollegen Rudi Birkenberger, seine Unschuld zu beweisen. Dabei verfolgen die beiden verschiedene Spuren und geraten erneut in Situationen, in denen improvisierte Ermittlungsarbeit, persönliche Konflikte und niederbayerischer Alltag eng miteinander verbunden sind. Die Auflösung des Mordfalls wird an dieser Stelle nicht vorweggenommen.
Parallel beschäftigt Franz das Leben auf dem Eberhofer-Hof. Oma Eberhofer hat Besuch von Paul, einem Bekannten aus ihrer Jugend. Weil dieser nur bestimmte Speisen verträgt, steht auffallend häufig Grießnockerlsuppe auf dem Tisch. Franz und sein Vater sind von der neuen Speisekarte wenig begeistert. Auch mit Susi gibt es Gesprächsbedarf, da die gemeinsame Zukunft des Paares weiterhin ungeklärt ist.
Sebastian Bezzel verkörpert Franz Eberhofer als eigenwilligen Dorfpolizisten, der sich nur ungern an Vorschriften hält. Simon Schwarz spielt seinen engen Freund Rudi Birkenberger. Obwohl Rudi nicht mehr im Polizeidienst arbeitet, beteiligt er sich regelmäßig an den Ermittlungen und bringt dabei seine eigenen Methoden ein.
Lisa Maria Potthoff ist als Franz’ Freundin Susi zu sehen. Enzi Fuchs spielt Oma Eberhofer, Eisi Gulp dessen Vater. Zum vertrauten Niederkaltenkirchener Umfeld gehören außerdem Gerhard Wittmann als Franz’ Bruder Leopold, Daniel Christensen als Installateur Ignaz Flötzinger, Stephan Zinner als Metzger Simmerl und Max Schmidt als Wirt Wolfi.
Francis Fulton-Smith übernimmt die Rolle des getöteten Polizeidirektors Barschl. Nora Waldstätten spielt die LKA-Ermittlerin Elisabeth Mayerhofer. Branko Samarovski ist als Paul zu sehen, der auf dem Eberhofer-Hof für Veränderungen sorgt. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Lilith Stangenberg, Franziska Singer, Sigi Zimmerschied, Ferdinand Hofer und Margarethe Tiesel.
Regie führte Ed Herzog, der bereits die vorherigen Eberhofer-Filme inszeniert hatte und später auch bei den weiteren Kinoteilen der Reihe verantwortlich blieb. Das Drehbuch schrieb Stefan Betz nach dem Roman von Rita Falk. Produziert wurde die Krimikomödie von Constantin Television in Zusammenarbeit mit ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk.
Die Dreharbeiten fanden vom 30. März bis zum 4. Mai 2016 statt. Zu den wichtigsten Schauplätzen gehörten Frontenhausen im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau sowie München und dessen Umgebung. Frontenhausen dient in den Filmen als Kulisse für das erfundene Niederkaltenkirchen. Mehrere Orte des Marktes sind deshalb eng mit der Filmreihe verbunden.
Das Rathaus von Frontenhausen wird beispielsweise als Polizeidienststelle genutzt. Auch der zentrale Kreisverkehr und andere Straßenzüge des Ortes sind in mehreren Teilen zu erkennen. Durch die wiederkehrenden Drehorte erhält die Reihe ein vertrautes Erscheinungsbild, obwohl Niederkaltenkirchen nicht als reale Gemeinde existiert.
„Grießnockerlaffäre“ feierte am 1. August 2017 im Mathäser Filmpalast in München Premiere. Der reguläre Kinostart in Deutschland und Österreich erfolgte am 3. August 2017. Die erste Fernsehausstrahlung folgte am 6. August 2018 im Ersten und bei ORF eins.
Der Film ist der vierte Teil der Eberhofer-Kinoreihe. Zuvor erschienen „Dampfnudelblues“ im Jahr 2013, „Winterkartoffelknödel“ im Jahr 2014 und „Schweinskopf al dente“ im Jahr 2016. Auf „Grießnockerlaffäre“ folgte 2018 „Sauerkrautkoma“.
Damit gehört der Film zu jener Phase, in der sich die zunächst vor allem in Bayern erfolgreiche Reihe endgültig als überregional bekannte Kinomarke etablierte. Die Verbindung aus Kriminalfall, Familienkomödie, regionalen Figuren und der Freundschaft zwischen Eberhofer und Birkenberger blieb auch in den späteren Teilen das zentrale Erzählprinzip.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu