
Die Rosenheim-Cops heute führen Anton Stadler und Sven Hansen in einen Rosenheimer Bogensportverein. Das ZDF zeigt am Donnerstag, 30. Juli 2026, um 16.10 Uhr die Folge „Ein Unfall mit Folgen“. Es handelt sich um Episode 490 der gesamten Serie und zugleich um die achte Folge der 21. Staffel. Die ursprünglich 2021 ausgestrahlte Kriminalkomödie beginnt mit einem ungewöhnlichen Tatort: Gerichtsvollzieher Arnd Schuster liegt tot in seinem Wohnzimmer. Ein Pfeil ist durch die geöffnete Terrassentür geflogen und hat ihn mitten ins Herz getroffen.
Die Kommissare Anton Stadler, gespielt von Dieter Fischer, und Sven Hansen, dargestellt von Igor Jeftić, übernehmen den Fall. Der präzise Schuss und die Verbindung des Toten zum Rosenheimer Bogensport-Klub sprechen dafür, dass die gesuchte Person Erfahrung mit Pfeil und Bogen besitzt. Allerdings hatte sich Arnd Schuster auch durch seine Arbeit als Gerichtsvollzieher Feinde gemacht.
Zu den ersten Verdächtigen gehört Walter Hofmeister. Der Unternehmer kannte Schuster seit langer Zeit, war jedoch kurz zuvor insolvent geworden. Ausgerechnet Schuster sollte den Vollstreckungsauftrag bearbeiten. Dabei beschlagnahmte er nicht nur gewöhnliche Wertgegenstände, sondern auch Hofmeisters antike Waffensammlung. Von der Sammlung wussten nur wenige Menschen. Hofmeister hatte damit sowohl ein mögliches Motiv als auch einen persönlichen Bezug zu Waffen.
Die Befragung im Bogensportverein soll klären, welche Pfeile Hofmeister verwendet und ob er den tödlichen Schuss aus der erforderlichen Entfernung hätte abgeben können. Auch Übungsleiterin Lisa Pfaff, gespielt von Tanja Hirner, wird von Stadler und Hansen zu den Schützen des Klubs und deren Fähigkeiten befragt.
Die Ermittlungen führen anschließend zu Georg Leitner, einem weiteren erfahrenen Sportschützen. Seine Ehefrau Alma hatte eine Affäre mit Arnd Schuster. Damit steht ein zweites mögliches Motiv im Raum. Hansen und Stadler müssen prüfen, ob Leitner von der Beziehung wusste und ob die Auseinandersetzung mit dem Gerichtsvollzieher über die persönliche Ebene hinausging.
Der Fall wird dadurch komplizierter, dass mehrere Mitglieder des Vereins über die technischen Fähigkeiten für einen gezielten Schuss verfügen. Die Kommissare können deshalb nicht allein aus der verwendeten Waffe auf die gesuchte Person schließen. Sie vergleichen Aussagen, zeitliche Abläufe und die Kenntnisse der Verdächtigen über Schusters Haus sowie die geöffnete Terrassentür.
Die vollständige Auflösung des Falls und der Name der überführten Person werden in der offiziellen Programmbeschreibung nicht vorweggenommen. Gesichert ist, dass die Spurensuche im Verein, die Schussdistanz und die Aussagen der Beteiligten den entscheidenden Widerspruch liefern, mit dem Stadler und Hansen den Fall abschließen.
Auch Simone Schuster, die Ehefrau des Toten, gerät ins Blickfeld. Nur zwei Monate vor Arnd Schusters Tod hatte das Ehepaar eine hohe Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit abgeschlossen. Simone würde nach dem Tod ihres Mannes von dieser Vereinbarung profitieren. Gegen sie spricht zunächst ihre sportliche Leistung: Im Verein gilt sie als schwache Bogenschützin, während der tödliche Treffer aus großer Distanz abgegeben wurde.
Für Stadler und Hansen stellt sich deshalb die Frage, ob Simone tatsächlich nicht zu einem solchen Schuss fähig war oder ob ihr Ruf im Verein ein falsches Bild vermittelt. Die Ermittler dürfen sich weder auf die finanzielle Begünstigung noch auf die Einschätzungen anderer Klubmitglieder verlassen. Erst die Rekonstruktion des Schusses und die Überprüfung der Alibis ermöglichen eine belastbare Lösung.
Parallel zur Mordermittlung führt die Folge eine neue Figur ein. Polizeihauptmeister Michael „Michi“ Mohr, gespielt von Max Müller, trifft auf Ela Atay. Die von Sevda Polat dargestellte Pathologin beginnt ihren Dienst in Rosenheim und untersucht mit dem Team erstmals einen Mordfall. Sie bestätigt die offensichtliche Todesursache, liefert jedoch auch Erkenntnisse zur Flugbahn und zur möglichen Entfernung des Schützen.
Sven Hansen hatte Ela bereits am Vorabend kennengelernt und mit ihr geflirtet, ohne von ihrer neuen Stelle zu wissen. Auch Ela verriet ihm zunächst nicht, dass sie künftig für die Rosenheimer Polizei arbeitet. Im Lokal „Times Square“ erkennt Wirt Jo Caspar, gespielt von Christian K. Schaeffer, schneller als die beiden, dass sie einander ihre berufliche Identität verschwiegen haben.
Im Präsidium gehören außerdem Sekretärin Miriam Stockl, dargestellt von Marisa Burger, und Polizeidirektor Gert Achtziger, gespielt von Alexander Duda, zum Ensemble der Episode. Hinzu kommen Marie Hofer, gespielt von Karin Thaler, Marianne Grasegger mit Ursula Maria Burkhart sowie Christin Lange, dargestellt von Sarah Thonig.
„Ein Unfall mit Folgen“ wurde erstmals am 16. November 2021 im ZDF ausgestrahlt. Regie führte Werner Siebert, das Drehbuch stammt von Ariane Homayounfar und Joachim Braner. Die reguläre Episodenlänge beträgt rund 44 Minuten. Die Ausstrahlung am 30. Juli 2026 ist somit keine neue Folge, sondern eine Wiederholung aus der 21. Staffel.
Aktuell umfasst die Serie 25 Staffeln und nach der gängigen Zählung 601 produzierte beziehungsweise erfasste Folgen. Zum aktuellen Ensemble gehören unter anderem Dieter Fischer als Anton Stadler, Igor Jeftić als Sven Hansen, Baran Hêvî als Kilian Kaya, Michaela Weingartner als Julia Beck, Max Müller als Michi Mohr, Karin Thaler als Marie Hofer, Alexander Duda als Gert Achtziger und Anastasia Papadopoulou als Rechtsmedizinerin Dr. Elena Dimos. Marisa Burger war auch in Staffel 25 noch als Miriam Stockl zu sehen, hatte jedoch ihren Abschied nach dieser Staffel angekündigt.
Gedreht wird die Serie in Rosenheim, München und im oberbayerischen Umland. Zu den wiederkehrenden Motiven gehören Straßen und Plätze in der Rosenheimer Innenstadt sowie Landschaften, Höfe, Gasthäuser und Anwesen im Landkreis Rosenheim und im Chiemgau. Innenaufnahmen und Teile des Polizeipräsidiums entstehen zudem in Produktionskulissen.
Die Folge „Ein Unfall mit Folgen“ wird rund um die Fernsehausstrahlung auch über das Streamingangebot des ZDF bereitgestellt. Das jeweils verbindliche Enddatum der Abrufbarkeit nennt das ZDF unmittelbar auf der Videoseite. Nutzer sollten deshalb die dort angezeigte Verfügbarkeitsfrist beachten, da ältere Wiederholungsfolgen nicht immer dauerhaft online bleiben.






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