54.000 Quadratmeter brennen bei Vegetationsbrand in Donsbrüggen

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Symbolfoto. Foto: Alexas Fotos

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Ein Vegetationsbrand in Donsbrüggen hat am Mittwochnachmittag rund 54.000 Quadratmeter Fläche erfasst. Das Feuer breitete sich am Papenfeldweg schnell aus und griff auch auf einen angrenzenden Garten über. Der Feuerwehr Kleve gelang es, ein unmittelbar gefährdetes Wohnhaus vor den Flammen zu schützen. Menschen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Flächenbrand Donsbrüggen breitet sich schnell aus

Die Freiwillige Feuerwehr Kleve wurde am Mittwoch, 5. August 2026, um 14.52 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Flächenbrand groß“ zum Papenfeldweg alarmiert. Bereits während der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung erkennen. Vor Ort brannte eine größere Vegetationsfläche.

Durch die trockenen Pflanzen und die Witterungsverhältnisse konnte sich das Feuer rasch ausbreiten. Die Flammen erreichten schließlich einen benachbarten Garten und näherten sich einem Wohngebäude. Die zuerst eintreffenden Feuerwehrkräfte begannen deshalb unmittelbar mit einem umfassenden Löschangriff und konzentrierten sich zugleich auf den Schutz des Hauses.

Feuerwehr schützt Wohnhaus am Papenfeldweg

Mehrere Strahlrohre wurden eingesetzt, um den Flächenbrand Kleve-Donsbrüggen unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Nach Angaben der Feuerwehr konnte das Feuer auf die betroffenen Vegetations- und Gartenflächen begrenzt werden. Das gefährdete Wohnhaus blieb von den Flammen verschont.

Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von Landwirten aus der Umgebung. Sie halfen mit ihren Fahrzeugen und ihrer Kenntnis des Geländes bei den Löscharbeiten. Insgesamt waren 54 Feuerwehrleute aus mehreren Einheiten der Feuerwehr Kleve beteiligt. Eine Erkundereinheit aus Reichswalde setzte zudem eine Drohne ein, um die Brandfläche aus der Luft zu kontrollieren und der Einsatzleitung einen Überblick über das Ausmaß des Feuers zu verschaffen.

Nachlöscharbeiten nach Vegetationsfeuer in Kleve

Nachdem der Vegetationsbrand Donsbrüggen gelöscht war, suchten die Einsatzkräfte die rund 54.000 Quadratmeter große Fläche nach verbliebenen Glutnestern ab. Betroffene Bereiche wurden gezielt bewässert, damit das Feuer nicht erneut aufflammen konnte.

Der Einsatz am Papenfeldweg dauerte insgesamt etwa zweieinhalb Stunden und konnte gegen 17.23 Uhr beendet werden. Verletzt wurde niemand. Aufgrund der weiterhin trockenen Vegetation warnt die Feuerwehr vor einer erhöhten Brandgefahr in Waldgebieten und auf Freiflächen. Dort sollten offenes Feuer, weggeworfene Zigaretten und andere mögliche Zündquellen konsequent vermieden werden.

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