
Vier Nächte lang wird ein Abschnitt der Autobahn A111 in Berlin für Wartungsarbeiten gesperrt. Die Einschränkungen beginnen am Montag, 26. Oktober 2026, um 21 Uhr und betreffen zunächst beide Fahrtrichtungen. Nach dem angekündigten Zeitplan folgen zwei weitere Nächte, in denen jeweils nur eine Fahrtrichtung gesperrt wird. Betroffen ist der Bereich zwischen den Anschlussstellen Schulzendorfer Straße und Am Festplatz. Die Verkehrsmaßnahmen sollen am Freitagmorgen, 30. Oktober, um 5 Uhr enden.
Für Autofahrer ist nicht nur der Beginn der eigentlichen Vollsperrung wichtig. Nach Angaben der Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) werden erste Zufahrten schon ab 20 Uhr abgesperrt. Wer die A111 abends nutzen möchte, muss deshalb bereits vor 21 Uhr mit Einschränkungen an einzelnen Anschlussstellen rechnen.
In der Nacht von Montag, 26. Oktober, auf Dienstag, 27. Oktober, ist die A111 zwischen Schulzendorfer Straße und Am Festplatz von 21 bis 5 Uhr vollständig gesperrt. Dasselbe gilt für die folgende Nacht von Dienstag, 27. Oktober, auf Mittwoch, 28. Oktober. In beiden Zeitfenstern betrifft die Vollsperrung den Verkehr in Richtung Dreieck Charlottenburg und den Verkehr in Richtung Oranienburg.
Auch die Ein- und Ausfahrten zwischen den genannten Anschlussstellen sind während der Sperrungen nicht benutzbar. Damit lässt sich der gesperrte Autobahnabschnitt in diesen Nächten weder durchfahren noch über eine dazwischenliegende Zufahrt erreichen. Die VIZ bezeichnet die Strecke in ihrer Verkehrsvorschau als Reinickendorf-Zubringer.
Ab Mittwochabend ändert sich der Umfang der Sperrung. In der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober ist von 21 bis 5 Uhr nur die Fahrbahn nach Süden betroffen. Die Sperre gilt für den Verkehr in Richtung Dreieck Charlottenburg, beginnend an der Anschlussstelle Schulzendorfer Straße und endend an der Anschlussstelle Am Festplatz. Die nördliche Fahrtrichtung ist in diesem Zeitfenster nicht Gegenstand der angekündigten Vollsperrung.
In der Nacht von Donnerstag, 29. Oktober, auf Freitag, 30. Oktober, wird die Regelung umgekehrt. Dann ist von 21 bis 5 Uhr die Fahrbahn nach Norden in Richtung Oranienburg zwischen Am Festplatz und Schulzendorfer Straße gesperrt. Für die jeweils betroffene Richtung gelten auch hier die Schließungen der dazwischenliegenden Auf- und Abfahrten.
Hinter den Einschränkungen stehen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Autobahn und an vier Tunnelanlagen. Die Arbeiten betreffen die Tunnel Flughafen Tegel, Tegel Ortskern, Forstamt Tegel und Beyschlagsiedlung. Sie erfolgen im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes und sind Teil der vorgesehenen Tunnelrevisionen.
Als Zweck nennt die VIZ die Betriebs- und Verkehrssicherheit der Anlagen. Die Sperrungen sind im Voraus für bestimmte Nächte angesetzt. Welche einzelnen Tätigkeiten in welchem der vier Tunnel in jeder Nacht stattfinden, wurde nicht näher aufgeschlüsselt. Fest steht, dass die Arbeiten an mehreren Tunnelanlagen die wiederholten Einschränkungen auf derselben Autobahnstrecke erforderlich machen.
Die Sperrzeiten sind für jede der vier Nächte mit 21 Uhr bis 5 Uhr angegeben. Die Absperrmaßnahmen beginnen allerdings früher: Bereits um 20 Uhr sollen nach Angaben der VIZ die ersten Zufahrten geschlossen werden. Die Behörde begründet diesen Vorlauf mit organisatorischen Erfordernissen.
Entscheidend ist daher die Unterscheidung zwischen der Vollsperrung auf der Strecke und dem Beginn der Absperrungen an den Anschlussstellen. Eine Fahrt, die erst kurz vor 21 Uhr über eine betroffene Auffahrt beginnen soll, kann schon vor dem eigentlichen Start der Vollsperrung eingeschränkt sein.
Die vorgezogenen Absperrungen betreffen nach der Ankündigung zunächst einzelne Zufahrten. Eine genaue Reihenfolge, in der die Anschlussstellen geschlossen werden, wurde nicht genannt. Während der jeweils angekündigten Vollsperrung bleiben sämtliche Ein- und Ausfahrten zwischen den betroffenen Anschlussstellen gesperrt.
Eine konkrete Umleitungsführung über benannte Straßen oder mit bestimmten U-Nummern ist in der Ankündigung der Verkehrsinformationszentrale nicht ausgewiesen. Deshalb lässt sich für die vier Nächte keine bestimmte amtliche Ausweichroute angeben. Für die direkte Fahrt über den gesperrten Abschnitt steht die Autobahn während der genannten Zeiten nicht zur Verfügung.
Zu möglichen direkten Auswirkungen der A111-Sperrung auf Buslinien, U-Bahnen, S-Bahnen oder den Regionalverkehr enthält die Ankündigung ebenfalls keine Einzelangaben. Änderungen bestimmter Linien lassen sich damit aus der Tunnelwartung nicht ableiten.
Eine konkrete Prognose zu Rückstaulängen oder zusätzlichen Fahrminuten nennt die Behörde für die Sperrnächte nicht. Bestätigt sind die zeitweiligen Unterbrechungen des Autobahnverkehrs und die Schließung der betroffenen Anschlussstellen.
Nach dem veröffentlichten Ablauf ist die letzte Sperrnacht jene vom Donnerstag auf Freitag, 29. auf 30. Oktober. Für die Fahrtrichtung Oranienburg ist die Freigabe zum Ende des Zeitfensters am Freitag um 5 Uhr vorgesehen. Auch die vorangehenden nächtlichen Sperren sind jeweils bis 5 Uhr morgens angesetzt.
Die Verkehrsmaßnahmen fallen in die zweite Woche der Berliner Herbstferien. Für alle vier Nächte bleibt derselbe Streckenabschnitt maßgeblich, während sich die betroffene Fahrtrichtung nach den ersten beiden Nächten ändert. Autofahrer sollten daher besonders auf den jeweiligen Wochentag und die Fahrtrichtung achten.
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