
Autofahrer in Berlin und Brandenburg müssen sich ab Montagabend, 12. Oktober 2026, auf erhebliche Einschränkungen auf der Autobahn 113 einstellen. Wegen Wartungsarbeiten werden Teile der wichtigen Verbindung zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in vier aufeinanderfolgenden Nächten gesperrt. In den ersten beiden Nächten ist die Strecke zwischen den Anschlussstellen Späthstraße und Schönefeld-Nord in beiden Fahrtrichtungen nicht befahrbar. Anschließend folgen zwei nächtliche Sperrungen einzelner Fahrtrichtungen. Die A113-Sperrung dauert nach derzeitiger Planung bis Freitagmorgen, 16. Oktober.
Die ersten Einschränkungen beginnen am Montag, 12. Oktober. Von 21 Uhr bis Dienstag, 13. Oktober, um 5 Uhr wird die A113 zwischen der Anschlussstelle Späthstraße und der Anschlussstelle Schönefeld-Nord vollständig gesperrt. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen.
Die gleiche Sperrung ist für die darauffolgende Nacht vorgesehen. Von Dienstag, 13. Oktober, um 21 Uhr bis Mittwoch, 14. Oktober, um 5 Uhr bleibt der Abschnitt erneut in beiden Richtungen geschlossen.
Damit ist die direkte Autobahnverbindung auf diesem Teilstück in zwei aufeinanderfolgenden Nächten jeweils acht Stunden lang unterbrochen. Sowohl Autofahrer in Richtung Schönefeld und Flughafen BER als auch Verkehrsteilnehmer mit Ziel Berliner Innenstadt müssen ausweichen.
Die Sperrung betrifft nicht die gesamte A113, sondern den Abschnitt zwischen den beiden genannten Anschlussstellen. Eine genaue Kilometerangabe zur Länge der gesperrten Strecke enthält die Ankündigung der Verkehrsinformationszentrale Berlin nicht.
In den beiden folgenden Nächten wird jeweils nur noch eine Fahrtrichtung gesperrt. Für Mittwoch, 14. Oktober, bis Donnerstag, 15. Oktober, ist eine Vollsperrung in Richtung Schönefeld vorgesehen. Sie beginnt um 21 Uhr und endet planmäßig am nächsten Morgen um 5 Uhr.
Betroffen ist weiterhin die Strecke zwischen Späthstraße und Schönefeld-Nord. Die Gegenrichtung ist von dieser angekündigten Sperrung nicht betroffen.
In der Nacht von Donnerstag, 15. Oktober, auf Freitag, 16. Oktober, wechseln die Arbeiten auf die Gegenrichtung. Dann wird die A113 von Schönefeld-Nord bis Späthstraße in Richtung Autobahndreieck Neukölln gesperrt. Auch hier gilt das Zeitfenster von 21 bis 5 Uhr.
Das Autobahndreieck Neukölln bezeichnet dabei die Fahrtrichtung stadteinwärts. Eine vollständige Sperrung des Autobahndreiecks selbst ist für diese Arbeiten nicht angekündigt.
Grund für die Einschränkungen sind Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf der A113 sowie in den Tunneln Rudower Höhe und Alt-Glienicke.
Die Arbeiten werden im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes durchgeführt. Sie gehören zu den vorgesehenen Tunnelrevisionen und dienen der Aufrechterhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit.
Welche einzelnen technischen Einrichtungen während der vier Nächte überprüft oder instand gesetzt werden, wird in der Ankündigung nicht näher aufgeschlüsselt. Auch eine getrennte Aufteilung der Arbeiten auf die beiden Tunnel ist nicht veröffentlicht.
Die Sperrungen sind so angesetzt, dass sie jeweils über Nacht stattfinden. Tagsüber ist für die genannten Wartungsarbeiten keine durchgehende Vollsperrung angekündigt.
Die Verkehrsinformationszentrale weist ausdrücklich darauf hin, dass die Absperrmaßnahmen bereits eine Stunde vor Beginn der eigentlichen Vollsperrungen einsetzen.
Ab 20 Uhr wird aus organisatorischen Gründen damit begonnen, die betroffenen Autobahnzufahrten zu schließen. Autofahrer können sich daher nicht darauf verlassen, sämtliche Anschlussstellen noch bis 21 Uhr nutzen zu können.
Während der jeweiligen Sperrzeiten bleiben sämtliche Ein- und Ausfahrten im betroffenen Abschnitt geschlossen. Für den Verkehr sind Umleitungen ausgeschildert.
Eine genaue Aufstellung der Umleitungsstraßen mit Straßennamen oder Umleitungsnummern enthält die offizielle Ankündigung nicht. Maßgeblich ist deshalb die Beschilderung vor Ort.
Besonders relevant sind die nächtlichen Arbeiten für Reisende, die den Flughafen Berlin Brandenburg mit dem Auto erreichen oder von dort in die Hauptstadt fahren wollen.
Die A113 gehört zu den zentralen Straßenverbindungen zwischen der Berliner Stadtautobahn A100 und dem Flughafen. Der BER nennt neben der A113 auch die Bundesstraße B96a als Zufahrtsmöglichkeit. Die B96a wird in der Sperrmitteilung allerdings nicht ausdrücklich als offizielle Umleitungsroute für die Tunnelarbeiten ausgewiesen.
Wer in den betroffenen Nächten einen Flug erreichen, Reisende abholen oder zum Flughafen fahren möchte, sollte deshalb zusätzliche Fahrzeit berücksichtigen und die aktuelle Verkehrsführung prüfen. Das betrifft insbesondere Fahrten am späten Abend sowie in den frühen Morgenstunden.
Eine konkrete zusätzliche Fahrzeit für die Umleitungen wurde nicht veröffentlicht. Ebenso liegen keine Angaben zu erwarteten Staukilometern oder zur Zahl der betroffenen Fahrzeuge vor.
Neben der Autobahnsperrung gibt es in der ersten Nacht weitere Einschränkungen bei Verbindungen zum Flughafen BER.
Die Verkehrsinformationszentrale Berlin kündigt für die Nacht vom 12. auf den 13. Oktober zwischen etwa 21.30 Uhr und 5.30 Uhr Ausfälle mehrerer Züge des Flughafenexpresses FEX zwischen Berlin Hauptbahnhof und Flughafen BER an.
Auch die Regionalbahnlinien RB24 und RB32 sind von Zugausfällen betroffen. Bei der RB24 fallen am 12. und 13. Oktober einzelne Verbindungen zwischen dem Flughafen BER und Blankenfelde beziehungsweise Wünsdorf-Waldstadt aus. Bei der RB32 betrifft dies einzelne Abend- und Nachtverbindungen zwischen Flughafen BER und Ludwigsfelde. Für die RB32 ist auf dem betroffenen Abschnitt Ersatzverkehr vorgesehen.
Die Zugausfälle werden gesondert in der Verkehrsvorschau aufgeführt. Ein unmittelbarer Zusammenhang mit den Wartungsarbeiten auf der A113 ist dort nicht angegeben. Reisende können die geänderten Verbindungen in der DB-Reiseauskunft, im DB Navigator und in der VBB-App überprüfen.
Nach dem veröffentlichten Zeitplan endet die letzte nächtliche Sperrung am Freitag, 16. Oktober 2026, um 5 Uhr. Dann soll auch die Fahrtrichtung stadteinwärts zwischen Schönefeld-Nord und Späthstraße wieder befahrbar sein.
Eine Verlängerung der Sperrungen ist bislang nicht angekündigt. Konkrete Angaben zu möglichen Verzögerungen während der Arbeiten wurden ebenfalls nicht veröffentlicht.
Für Autofahrer sind insbesondere die ersten beiden Nächte entscheidend, da dann beide Richtungen gleichzeitig gesperrt werden. In den folgenden Nächten konzentrieren sich die Einschränkungen auf jeweils eine Fahrtrichtung. Die ausgeschilderten Umleitungen und die ab 20 Uhr beginnenden Zufahrtssperrungen gelten entsprechend den angekündigten Zeitfenstern.
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