Brand auf Autotransporter sperrt A2 bei Ostingersleben stundenlang

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein brennender Autotransporter hat auf der Autobahn 2 im Landkreis Börde für eine mehrstündige Sperrung in Richtung Hannover gesorgt. Das Fahrzeug geriet am Donnerstagabend bei Ostingersleben in Brand. Der Fahrer konnte den Transporter zuvor auf den Standstreifen lenken und das Fahrzeug unverletzt verlassen. Das Feuer erfasste anschließend auch einen Teil der geladenen Fahrzeuge. Erst nach Abschluss der Löscharbeiten konnte die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Reifenproblem ging dem Feuer voraus

Nach ersten Angaben der Polizei soll zunächst ein Reifen an der Zugmaschine geplatzt sein. Anschließend bemerkte der Fahrer Rauchentwicklung. Er brachte das Gespann noch auf dem Standstreifen zum Stehen und stieg aus. Wenig später geriet die Zugmaschine in Brand.

Damit war der Reifenplatzer nach dem bisherigen Kenntnisstand das erste erkennbare technische Problem vor dem Feuer. Ob der Reifenschaden unmittelbar den Brand auslöste oder weitere technische Schäden eine Rolle spielten, war zunächst nicht abschließend geklärt. Gesicherte weitergehende Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor.

Eine amtliche Verkehrsmeldung registrierte den brennenden Lastwagen am Donnerstag bereits um 18.49 Uhr auf der A2 zwischen dem Rastplatz Lorkberg Nord und Alleringersleben in Fahrtrichtung Braunschweig und damit Hannover. Gewarnt wurde zu diesem Zeitpunkt auch vor möglichen Gegenständen auf der Fahrbahn und vor Sichtbehinderungen.

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Feuer greift auf geladene Fahrzeuge über

Der Autotransporter auf der A2 hatte mehrere Fahrzeuge geladen. Das Feuer blieb nicht auf die Zugmaschine beschränkt, sondern griff nach Polizeiangaben auch auf transportierte Autos über. Wie viele Fahrzeuge insgesamt auf dem Transporter standen und wie viele davon beschädigt oder zerstört wurden, war zunächst nicht näher bekannt.

Die Feuerwehr brachte den Brand schließlich unter Kontrolle und löschte das Feuer. Der entstandene Sachschaden wurde zunächst auf einen Betrag im mittleren sechsstelligen Bereich geschätzt. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt.

Weitere Einzelheiten zu den geladenen Fahrzeugen, etwa Hersteller, Modelle oder Antriebsarten, waren zunächst nicht bestätigt. Entsprechende Angaben lassen sich deshalb aus dem bislang gesicherten Stand nicht ableiten.

A2 Richtung Hannover mehrere Stunden gesperrt

Für die Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn nach Hannover über mehrere Stunden gesperrt werden. Dadurch kam es auf der wichtigen Ost-West-Verbindung zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Später liefen noch Bergungsarbeiten. In der Nacht konnte der Verkehr schrittweise wieder freigegeben werden. Am Freitagmorgen war die Sperrung aufgehoben.

Die Einschränkungen trafen einen Abschnitt, der derzeit ohnehin durch umfangreiche Straßenbauarbeiten geprägt ist. Die Autobahn GmbH erneuert seit März die A2 bei Eilsleben auf einer Länge von rund 11,5 Kilometern. Die Arbeiten an der Richtungsfahrbahn Hannover sollen nach derzeitiger Planung bis Dezember 2026 dauern.

Auch die Anschlussstellen in diesem Bereich sind zeitweise von Sperrungen betroffen. Für Alleringersleben war die Ausfahrt in Fahrtrichtung Hannover im Zuge der Fahrbahnerneuerung bis zum 28. August gesperrt. Die Arbeiten an der Anschlussstelle Bornstedt dauern nach einem aktuellen Zeitplan länger und sollen dort bis zum 4. September Einschränkungen verursachen.

Stark belasteter Autobahnabschnitt in Sachsen-Anhalt

Nach Angaben der Autobahn GmbH fahren auf dem betroffenen A2-Korridor bei Eilsleben im Durchschnitt rund 80.000 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden. Der Anteil des Schwerverkehrs ist demnach hoch. Allein für die derzeitige Fahrbahnerneuerung sind Kosten von rund 43,7 Millionen Euro vorgesehen.

Die A2 gehört zu den zentralen Ost-West-Verbindungen im deutschen Autobahnnetz und führt unter anderem über Hannover und Magdeburg weiter in Richtung Berlin. Eine mehrstündige Sperrung auf diesem Abschnitt kann deshalb nicht nur den regionalen Verkehr, sondern auch den überregionalen Personen- und Güterverkehr beeinträchtigen.

Nach dem Ende des Feuerwehreinsatzes stand am Freitagmorgen zunächst die wiederhergestellte Befahrbarkeit der Strecke im Vordergrund. Zu einer abschließenden technischen Ursache des Brandes gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Der bisher bekannte Ablauf beginnt mit dem Reifenproblem an der Zugmaschine, der anschließenden Rauchentwicklung und dem darauf folgenden Brand.

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