
Auf der A3 bei Lohmar steht die nächste Verkehrseinschränkung bevor. Von Montag, 19. Oktober, bis Donnerstag, 22. Oktober 2026, wird die Auffahrt in Richtung Oberhausen an drei aufeinanderfolgenden Nächten gesperrt. Die Autobahn GmbH Rheinland erneuert dort den Asphalt. Für Autofahrer bedeutet das, dass sie jeweils zwischen 18 Uhr und 6 Uhr nicht über die betroffene Anschlussstelle auf die Autobahn in Richtung Köln und Oberhausen gelangen können. Gleichzeitig bestehen auf dem benachbarten Autobahnabschnitt bereits längerfristige Einschränkungen.
Die angekündigte Sperrung betrifft ausschließlich die Auffahrt an der Anschlussstelle Lohmar in Fahrtrichtung Oberhausen. Die Autobahn GmbH hat dafür drei Zeitfenster festgelegt:
Damit ist die Auffahrt innerhalb von vier Kalendertagen insgesamt 36 Stunden gesperrt. Die letzte Sperrnacht soll am Donnerstagmorgen um 6 Uhr enden. Nach dem veröffentlichten Zeitplan wird die Auffahrt zwischen den einzelnen Sperrnächten wieder freigegeben.
Die Maßnahme betrifft die Anschlussstelle Lohmar und nicht die weiter nördlich gelegene Anschlussstelle Lohmar-Nord. Eine Sperrung zusätzlicher Auf- oder Abfahrten wird in der Mitteilung vom 13. Oktober nicht angekündigt. Auch eine vollständige Sperrung der A3 im Bereich Lohmar ist nicht Gegenstand dieser Ankündigung.
Für die dreitägige nächtliche Sperrung nennt die Autobahn GmbH bislang keine gesonderte Umleitungsstrecke mit einer U-Nummer. Autofahrer, die während der Arbeiten auf die A3 in Richtung Oberhausen fahren möchten, müssen daher mit einer geänderten Anfahrt rechnen. Welche Ausweichstrecke konkret ausgeschildert wird, geht aus der aktuellen Mitteilung nicht hervor.
Eine zusätzliche Besonderheit ergibt sich aus den längerfristigen Bauarbeiten am Autobahnkreuz Bonn/Siegburg. Dort ist die direkte Verbindung von der A560 aus Richtung Hennef auf die A3 in Richtung Oberhausen bereits seit Mai 2026 gesperrt. Für diese Maßnahme ist die Bedarfsumleitung U17 eingerichtet. Sie führt über die A560-Anschlussstelle Siegburg und die B56 zur A3-Anschlussstelle Lohmar.
Damit endet die bestehende Umleitungsführung an jener Anschlussstelle, deren Auffahrt nun für drei Nächte geschlossen werden soll. Ob die U17 während der kurzfristigen Asphaltarbeiten angepasst wird oder eine zusätzliche Verkehrsführung eingerichtet wird, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Eine weitere langfristige Sperrung betrifft die Verbindung von der A3 aus Richtung Oberhausen auf die A560 in Richtung Sankt Augustin und Hennef. Dafür ist die U40 über die Anschlussstelle Lohmar ausgeschildert. Diese Umleitung gehört ebenfalls zu den Arbeiten am Autobahnkreuz Bonn/Siegburg und ist nicht mit einer gesonderten Umleitung für die nächtliche Auffahrtssperrung gleichzusetzen.
Die Einschränkungen bei Lohmar gehen über die drei angekündigten Nächte hinaus. Bereits seit dem 26. Mai 2026 wird der Verkehr zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg wegen eines Brückenneubaus auf jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung geführt.
Dafür nutzt die Autobahn GmbH eine sogenannte 2:2-Verkehrsführung auf einer Richtungsfahrbahn. Die Regelung soll nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich bis zum Sommer 2027 bestehen bleiben.
Zusätzlich können während der Bauzeit kurzfristige Fahrstreifensperrungen außerhalb der Hauptverkehrszeiten erforderlich werden. Diese Einschränkungen werden nach Angaben der Autobahn GmbH nicht in jedem Einzelfall gesondert angekündigt.
Für die Asphaltarbeiten vom 19. bis 22. Oktober enthält die aktuelle Verkehrsmeldung allerdings keine zusätzliche konkrete Fahrstreifenreduzierung auf der durchgehenden A3. Die langfristigen Beschränkungen im Abschnitt zum Kreuz Bonn/Siegburg bleiben davon zu unterscheiden.
Hintergrund der Arbeiten ist die grundlegende Erneuerung der A3 zwischen Köln-Heumar und Bad Honnef. Insgesamt umfasst das übergeordnete Projekt rund 41 Kilometer Autobahn. Die Strecke gehört zu den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands und ist Bestandteil des transeuropäischen Verkehrsnetzes.
Der Abschnitt zwischen Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg ist etwa 6,3 Kilometer lang. Dort begann die umfassende Erneuerung bereits 2019. Die Autobahn GmbH begründet die Arbeiten mit der langjährigen Belastung der Fahrbahnen. Unter anderem machten Spurrillen, Risse und ältere Reparaturstellen eine Sanierung erforderlich.
Neben dem Asphalt wurden beziehungsweise werden auch Brücken, Entwässerungseinrichtungen, Schutzeinrichtungen, Verkehrszeichen und Lärmschutzanlagen erneuert. Die Mitteilung vom 13. Oktober verweist auf insgesamt 13 Brückenunterführungen, die im Zuge der Sanierung instandgesetzt oder erneuert werden müssen. In der Projektübersicht sind elf bereits verstärkte oder neu gebaute Unterführungen aufgeführt.
Die ursprüngliche Bauphase des Abschnitts wird in der Projektübersicht mit den Jahren 2019 bis 2024 angegeben. Daran schließen sich weitere Maßnahmen an, insbesondere der seit Mai 2026 laufende Ersatzneubau einer Brücke über die Bahnstrecke Köln bis Siegen.
Im Bereich des Autobahnkreuzes Bonn/Siegburg wird die bestehende Autobahnbrücke über die Bahnstrecke Köln bis Siegen abgerissen und ersetzt. Die Arbeiten sollen nach der Verkehrsmitteilung vom 20. Mai 2026 voraussichtlich bis zum Sommer 2027 zu Einschränkungen im Straßenverkehr führen.
Für die Arbeiten am Eisenbahnbauwerk sind nach der Projektbeschreibung auch zeitweilige Sperrungen der Bahnstrecke vorgesehen. Diese sollen insbesondere nachts und an Wochenenden stattfinden und müssen mit der Deutschen Bahn abgestimmt werden.
Ein direkter Zusammenhang zwischen der nächtlichen Sperrung der Lohmarer A3-Auffahrt vom 19. bis 22. Oktober und konkreten Zugausfällen wurde bislang nicht bekannt gegeben. Auch Änderungen einzelner Buslinien aufgrund der Asphaltarbeiten sind in der aktuellen Ankündigung nicht enthalten.
Wer in den drei Nächten über Lohmar in Richtung Oberhausen fahren möchte, sollte die Sperrzeiten bereits bei der Routenplanung berücksichtigen. Besonders relevant ist die Kombination mit den laufenden Einschränkungen am Autobahnkreuz Bonn/Siegburg, da dort bereits mehrere Verbindungen nicht regulär genutzt werden können.
Die Autobahn GmbH empfiehlt Verkehrsteilnehmern grundsätzlich, sich vor der Fahrt über Sperrungen und Baustellen zu informieren. Dafür stehen unter anderem die digitale Baustellenkarte und die Autobahn-App zur Verfügung.
Für die Auffahrt Lohmar ist die letzte geplante Freigabe am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 6 Uhr vorgesehen. Die längerfristigen Einschränkungen im angrenzenden Autobahnabschnitt sollen dagegen auch danach weiterbestehen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu