Neue Details zu Felix Nmechas Ausstiegsklausel beim BVB

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Borussia Dortmund könnte bei einem möglichen Wechsel von Felix Nmecha im Sommer 2027 mehr Einfluss auf die Ablösesumme haben als bislang angenommen. Nach Informationen der Sport Bild soll die vertragliche Ausstiegsklausel des deutschen Nationalspielers zeitlich begrenzt sein. Demnach müsste ein interessierter Verein die festgeschriebene Summe von 80 Millionen Euro bis Ende Juni 2027 aktivieren. Danach könnte der BVB wieder selbst über die Höhe einer Ablöse verhandeln. Offiziell bestätigt hat Borussia Dortmund diese Vertragsdetails bislang nicht.

Anzeige

Nmechas Ausstiegsklausel soll Ende Juni 2027 auslaufen

Die neuen Informationen betreffen vor allem den Zeitraum, in dem ein anderer Verein von einer möglichen Ausstiegsklausel Gebrauch machen könnte. Bislang war bekannt geworden, dass Nmecha ab Sommer 2027 für rund 80 Millionen Euro wechseln können soll. Laut der aktuellen Sport Bild gilt diese Option jedoch nicht während der gesamten Transferperiode.

Vielmehr soll die Frist bereits Ende Juni 2027 enden. Würde bis dahin kein Verein die Klausel aktivieren, könnte Borussia Dortmund bei späteren Angeboten die Ablösesumme frei verhandeln. Nach Darstellung des Fachportals Fussballtransfers, das sich auf die Sport Bild beruft, würden die Dortmunder in einem solchen Fall derzeit rund 100 Millionen Euro anstreben. Dabei handelt es sich nicht um eine erhöhte vertragliche Ausstiegsklausel, sondern um eine berichtete Ablösevorstellung des Vereins.

Für den Sommer 2028 soll weiterhin eine niedrigere Ausstiegsklausel von 70 Millionen Euro vorgesehen sein. Ob auch diese Regelung an eine bestimmte Frist gebunden ist, wurde zunächst nicht bekannt. Eine unabhängige Bestätigung der genauen Vertragsbedingungen liegt nicht vor.

Anzeige

Borussia Dortmund bestätigt Vertrag bis 2030

Unabhängig von den neuen Informationen steht fest, dass Felix Nmecha langfristig an Borussia Dortmund gebunden ist. Am 11. März 2026 verlängerte der Bundesligist den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2030. Die Vereinbarung wurde vom Verein offiziell bekannt gegeben.

Die Ausstiegsklausel von Felix Nmecha war in der damaligen Vereinsmitteilung allerdings kein Thema. Borussia Dortmund veröffentlichte weder eine festgeschriebene Ablösesumme noch Bedingungen für einen vorzeitigen Wechsel. Auch eine ausdrückliche Bestätigung oder ein Dementi der jetzt berichteten zeitlichen Begrenzung ist nicht belegt.

Bereits im März hatte die Bild über eine gestaffelte Ausstiegsklausel berichtet. Demnach sollen 2027 zunächst 80 Millionen Euro und ein Jahr später 70 Millionen Euro gelten. Neu ist damit vor allem die konkrete Frist für die erste Stufe der möglichen Vereinbarung.

BVB plant langfristig mit dem Nationalspieler

Welche Bedeutung Nmecha für die sportliche Zukunft des Vereins besitzt, machten die Verantwortlichen bereits bei seiner Vertragsverlängerung deutlich. Geschäftsführer Sport Lars Ricken bezeichnete den Mittelfeldspieler im März als wichtigen Bestandteil der strategischen Kaderplanung. Die Vertragsverlängerung sollte nach seinen damaligen Angaben insbesondere die personelle Kontinuität stärken.

Auch Sportdirektor Ole Book hatte sich im Laufe des Sommers eindeutig positioniert. Im Mai erklärte er gegenüber der Sport Bild, dass Nmecha auch in der Saison 2026/27 für Borussia Dortmund spielen solle. Anfang August bekräftigte Book diese Haltung und bezeichnete einen kurzfristigen Wechsel als äußerst unwahrscheinlich.

Für die Kaderplanung könnte die nun berichtete Frist eine wesentliche Rolle spielen. Sollte die Ausstiegsklausel tatsächlich Ende Juni 2027 ablaufen, hätte die sportliche Leitung frühzeitig Klarheit darüber, ob ein anderer Verein die festgelegte Ablöse zahlen möchte. Bei einem späteren Transferangebot könnte Dortmund dagegen eigene finanzielle Bedingungen formulieren. Eine Verpflichtung, den Spieler nach Ablauf der Frist zu verkaufen, würde daraus nicht entstehen.

Nmecha kam 2023 für rund 30 Millionen Euro aus Wolfsburg

Felix Nmecha feierte am 10. Oktober seinen 26. Geburtstag. Der zentrale Mittelfeldspieler wechselte im Juli 2023 vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund. Nach damaligen Medienangaben lag die Ablösesumme einschließlich möglicher Bonuszahlungen bei rund 30 Millionen Euro. Offiziell machten die beteiligten Vereine den Betrag nicht öffentlich.

Vor seinem Wechsel nach Dortmund hatte Nmecha zwei Jahre in Wolfsburg gespielt. Zuvor war er bei Manchester City ausgebildet worden. Beim BVB entwickelte er sich nach anfänglichen Verletzungsproblemen zu einer festen Größe im Mittelfeld.

In der Bundesliga-Saison 2025/26 absolvierte Nmecha nach Angaben des DFB-Datencenters 29 Spiele und erzielte zwei Tore. Hinzu kamen zehn Einsätze in der Champions League sowie drei Begegnungen im DFB-Pokal. Die offizielle Spielerbiografie des BVB weist für die gesamte Saison fünf Tore und drei Vorlagen aus.

In der laufenden Bundesliga-Saison 2026/27 kam Nmecha bis zum 14. Oktober auf fünf Einsätze und zwei Treffer. Diese Zahlen unterstreichen seine regelmäßige Berücksichtigung im Dortmunder Mittelfeld, erlauben aber noch keine abschließende Bewertung der jungen Spielzeit.

Interesse aus England und Spanien

Nmechas Entwicklung hatte bereits im Sommer 2026 das Interesse anderer europäischer Vereine geweckt. Die Sport Bild brachte unter anderem Manchester City, Manchester United, Liverpool, Real Madrid und den FC Bayern München mit dem deutschen Nationalspieler in Verbindung.

Konkreter wurde im August über Newcastle United berichtet. Nach übereinstimmenden Informationen von Bild und der französischen Sportzeitung L’Équipe beschäftigte sich der Premier-League-Klub mit einer möglichen Verpflichtung. Im September griff t-online einen weiteren Sport-Bild-Bericht auf, wonach Newcastle den Dortmunder möglicherweise im Rahmen eines Tauschgeschäfts verpflichten wollte.

Ein daraus resultierender Transfer kam nicht zustande. Welche Vereine aktuell einen konkreten Vorstoß für 2027 vorbereiten, ist nicht bestätigt. Ebenso gibt es keine gesicherten Angaben darüber, dass bereits ein Angebot zur Aktivierung der möglichen Ausstiegsklausel vorliegt.

Nmecha bleibt wichtiger Bestandteil unter Niko Kovac

Auch Trainer Niko Kovac schätzt die Qualitäten des Nationalspielers. Der Coach hatte Nmecha bereits während seiner gemeinsamen Zeit beim VfL Wolfsburg betreut. Im Februar 2026 hob er gegenüber der Bundesliga insbesondere dessen technische Fähigkeiten, Spielübersicht und Bedeutung für die Organisation des Mittelfelds hervor.

Die langfristige sportliche Ausrichtung des BVB wurde erst am Dienstag, 13. Oktober 2026, erneut unterstrichen. Borussia Dortmund verlängerte den Vertrag mit Kovac vorzeitig bis zum 30. Juni 2029. Die Vereinsführung betonte dabei ausdrücklich das Ziel, die bisherige Entwicklung fortzusetzen und personelle Stabilität zu gewährleisten.

Für Nmecha bedeutet das zunächst eine gesicherte vertragliche Perspektive bis 2030. Ein möglicher Wechsel im Sommer 2027 hängt dagegen von weiteren Entscheidungen ab. Neben den noch nicht offiziell bestätigten Klauselbedingungen wären auch das Interesse eines anderen Vereins und die Entscheidung des Spielers selbst maßgeblich.

Die nun berichtete Frist könnte Borussia Dortmund jedenfalls einen größeren Verhandlungsspielraum eröffnen, falls bis Ende Juni 2027 keine festgeschriebene Ablöse gezahlt wird. An der offiziell bestätigten Vertragslaufzeit bis 2030 ändert sich dadurch nichts.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu