
Braunschweig. Im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest beginnt am Dienstag, 3. November 2026, eine weitere Bauphase. Bis Mittwoch, 18. November, wird die Verbindung von der A39 aus Richtung Wolfsburg auf die A391 gesperrt. Das geht aus der aktualisierten Projektübersicht der Autobahn GmbH des Bundes hervor. Vom 6. bis zum 10. November kommen zusätzliche Sperrungen hinzu. Betroffen sind dann auch Autofahrer aus Richtung Salzgitter sowie Verkehrsteilnehmer, die von der Bundesstraße 248 auf die A391 fahren möchten. Die Autobahn GmbH empfiehlt eine großräumige Umleitung über die A39 und die A2.
Die neue Sperrung im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest betrifft zunächst den direkten Übergang von der A39 aus Richtung Wolfsburg auf die A391. Diese Verbindung steht nach Angaben der Autobahn GmbH von Dienstag, 3. November, bis einschließlich des vorgesehenen Endtermins am Mittwoch, 18. November, nicht zur Verfügung.
Damit müssen Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Wolfsburg kommen und im Dreieck Braunschweig-Südwest auf die A391 wechseln möchten, eine andere Route nutzen.
Die Sperrung ist Teil des vierten Bauabschnitts der laufenden Fahrbahnsanierung. Innerhalb des Autobahndreiecks werden verschiedene Verbindungsrampen nacheinander erneuert. Während der jeweiligen Arbeiten müssen einzelne Fahrbeziehungen vollständig gesperrt werden.
Eine genaue Uhrzeit für den Beginn der neuen Sperrung am 3. November oder die geplante Freigabe am 18. November ist in der veröffentlichten Projektübersicht nicht angegeben.
Zusätzliche Einschränkungen sind für Freitag, 6. November, vorgesehen. Ab 18 Uhr wird auch der Zubringer von der A39 aus Richtung Salzgitter auf die A391 gesperrt. Diese Sperrung soll bis Dienstag, 10. November, dauern.
Im gleichen Zeitraum ist außerdem die Auffahrt von der B248 aus Richtung Rüningen auf die A391 nicht möglich. Damit können Autofahrer während dieser Bauphase aus beiden Fahrtrichtungen der A39 nicht direkt auf die A391 wechseln.
Die zusätzlichen Sperrungen überschneiden sich mit den bereits am 3. November beginnenden Arbeiten. Während die Verbindung aus Richtung Salzgitter nach der bisherigen Planung ab dem 10. November wieder zur Verfügung stehen soll, bleibt die Auffahrt aus Richtung Wolfsburg planmäßig bis zum 18. November geschlossen.
Für das Ende der zusätzlichen Sperrungen am 10. November wurde keine konkrete Uhrzeit genannt. Der fünfte Bauabschnitt findet damit teilweise parallel zum vierten statt.
Für die betroffenen Fahrbeziehungen empfiehlt die Autobahn GmbH eine großräumige Umfahrung. Autofahrer sollen dafür auf der A39 in Richtung Wolfsburg fahren beziehungsweise auf dieser Strecke bleiben.
Am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter erfolgt der Wechsel auf die A2 in Richtung Hannover. Anschließend können Verkehrsteilnehmer am Autobahnkreuz Braunschweig-Nord auf die A391 wechseln.
Diese Umleitung betrifft insbesondere Fahrer, die während der Sperrungen aus Richtung Wolfsburg oder Salzgitter kommend auf die A391 gelangen möchten.
Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmer, auf den Umleitungsstrecken besonders aufmerksam zu fahren. Eine konkrete Prognose zu möglichen Staus oder zusätzlichen Fahrzeiten wurde für die neue Bauphase nicht veröffentlicht.
Gesonderte Angaben zu Auswirkungen auf den Busverkehr oder zu Einschränkungen im Bahnverkehr liegen für diese Sperrungen nicht vor.
Hintergrund der Sperrungen ist die umfangreiche Erneuerung der Fahrbahn im Autobahndreieck Braunschweig-Südwest. Nach Angaben der Autobahn GmbH umfasst das Vorhaben insgesamt sechs Bauabschnitte.
Auf den betroffenen Verbindungen werden die Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht erneuert. Stellenweise ist auch ein Austausch der Tragschicht vorgesehen.
Die Baumaßnahme begann im August 2026. Insgesamt sollen nach den veröffentlichten Projektdaten rund 60.000 Quadratmeter Fahrbahnfläche saniert werden. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 6,5 Millionen Euro.
Die einzelnen Abschnitte werden nacheinander beziehungsweise teilweise parallel ausgeführt. Dadurch sind während der Sanierung unterschiedliche Verkehrsverbindungen zwischen der A39, der A391 und den angrenzenden Straßen betroffen.
Die Autobahn GmbH nennt inzwischen Ende November 2026 als voraussichtlichen Fertigstellungstermin für alle Bauabschnitte.
Mit der neuen Bauphase ändert sich die betroffene Fahrtrichtung im Autobahndreieck. Vom 26. Oktober bis zum 3. November ist nach dem bisherigen Zeitplan noch der Zubringer von der A391 auf die A39 in Richtung Wolfsburg gesperrt.
Für diese vorherige Bauphase hatte die Autobahn GmbH unter anderem eine Ausweichmöglichkeit über die Anschlussstelle Braunschweig-Rüningen-Süd genannt. Dort können Verkehrsteilnehmer die A39 in Richtung Salzgitter verlassen und anschließend in Gegenrichtung wieder auffahren.
Mit dem Beginn der Arbeiten am 3. November betrifft die Sperrung dagegen die Verbindung von der A39 aus Wolfsburg auf die A391. Für diese neue Einschränkung ist die großräumige Umfahrung über das Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter und die A2 vorgesehen.
Die beiden letzten vorgesehenen Bauabschnitte sollen im November abgeschlossen werden. Für die Verbindung aus Richtung Wolfsburg ist der 18. November als Endtermin veröffentlicht. Die vorübergehenden zusätzlichen Sperrungen aus Richtung Salzgitter und von der B248 sollen bereits am 10. November enden.
Allerdings hängen die Arbeiten von den Wetterbedingungen ab. Die Autobahn GmbH weist darauf hin, dass sich der Zeitplan bei ungünstiger Witterung ändern kann.
Sollten Anpassungen erforderlich werden, will das Unternehmen entsprechende Aktualisierungen seiner Verkehrsmeldungen veröffentlichen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Hinweise auf den Umleitungsstrecken zu beachten.
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