Mazda prallt gegen Baustellenfahrzeug: Vier Verletzte auf der A4

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 4 im Oberbergischen Kreis sind am Donnerstag, 15. Oktober 2026, vier Menschen verletzt worden. Einer von ihnen erlitt schwere Verletzungen, drei weitere wurden leicht verletzt. Der Unfall auf der A4 bei Engelskirchen führte zu einer mehrstündigen Vollsperrung in Richtung Köln. Ein Auto mit Anhänger war mit einem Sicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei kollidiert. Anschließend wurde ein weiteres Fahrzeug in den Unfall verwickelt. Der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer, auch die umliegenden Straßen waren erheblich überlastet.

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Mazda mit Anhänger gerät auf der A4 ins Schleudern

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei Köln gegen 13.40 Uhr in Höhe des Rastplatzes Erlenhof. Ein Mazda mit Anhänger war auf der Autobahn in Richtung Köln unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Gespann ins Schleudern und prallte gegen ein Pritschenfahrzeug der Autobahnmeisterei.

Das Arbeitsfahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt auf dem Seitenstreifen und diente der Absicherung von Mäharbeiten entlang der Autobahn. Auch an dem Pritschenwagen war ein Anhänger befestigt. Durch den Zusammenstoß wurde das Fahrzeug der Autobahnmeisterei auf den linken Fahrstreifen geschleudert und kippte auf die Beifahrerseite.

Der Mazda gelangte nach der ersten Kollision zurück auf den rechten Fahrstreifen. Dort kam es zu einem weiteren Zusammenstoß mit einem nachfolgenden BMW. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei konnte dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Der Anhänger des Mazda wurde ebenfalls herumgeschleudert und kam auf dem Dach zum Liegen.

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Vier Menschen verletzt, einer davon schwer

Die Folgen des Unfalls waren erheblich. Insgesamt vier Menschen mussten vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden. Nach Angaben der Polizei erlitten drei Personen leichte Verletzungen. Ein weiterer Beteiligter wurde schwer verletzt. Alle vier kamen zur Behandlung in Krankenhäuser.

Nähere Angaben zum Alter der Verletzten oder zu ihrem weiteren Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor. Auch zur genauen Verteilung der Verletzten auf die beteiligten Fahrzeuge gab es zunächst keine gesicherten Informationen.

An den drei Fahrzeugen entstanden erhebliche Schäden. Sowohl der Mazda als auch der BMW und das Fahrzeug der Autobahnmeisterei mussten nach dem Unfall abgeschleppt werden. Auf der Fahrbahn lagen Trümmerteile, die vor einer erneuten Freigabe beseitigt werden mussten.

Feuerwehr Engelskirchen mit 14 Einsatzkräften vor Ort

Neben der Autobahnpolizei und dem Rettungsdienst rückte auch der Löschzug Engelskirchen zur Unfallstelle aus. Insgesamt waren 14 Feuerwehrkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

Die Feuerwehr übernahm unter anderem die Sicherstellung des Brandschutzes und unterstützte bei den Arbeiten an der Unfallstelle. Auch mehrere Rettungswagen und ein Notarzt waren vor Ort, um die Verletzten zu versorgen.

Nach der medizinischen Versorgung der Beteiligten standen die Bergung der beschädigten Fahrzeuge und die Räumung der Fahrbahn im Mittelpunkt. Die Reinigung übernahmen anschließend Beschäftigte der Autobahnmeisterei. Während dieser Arbeiten blieb der betroffene Abschnitt für den Verkehr in Richtung Köln zunächst vollständig gesperrt.

A4 zwischen Engelskirchen und Overath stundenlang gesperrt

Die Vollsperrung hatte erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Betroffen war die A4 in Richtung Köln zwischen der Anschlussstelle Engelskirchen und dem Bereich der Raststätte Aggertal. Die Verkehrsbehinderungen erstreckten sich damit auch auf die Verbindung in Richtung Overath.

Hinter der Unfallstelle bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Zeitweise reichte dieser bis in den Bereich der Anschlussstelle Gummersbach. Zahlreiche Autofahrer konnten ihre Fahrt zunächst nicht fortsetzen.

Der nachfolgende Verkehr wurde an der Anschlussstelle Engelskirchen von der Autobahn abgeleitet. Dadurch verlagerten sich die Verkehrsprobleme auf die umliegenden Straßen.

Besonders betroffen war die Landesstraße 136 durch das Aggertal. Dort kam es zu erheblichen Behinderungen, nachdem zahlreiche Fahrzeuge auf die Strecke ausgewichen waren. Auch die Straßenverbindung durch Engelskirchen in Richtung Overath war zeitweise stark überlastet.

Damit wirkte sich der Unfall nicht allein auf die Autobahn aus. Auch Verkehrsteilnehmer auf den regionalen Straßen mussten mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen.

Vollsperrung gegen 16.15 Uhr beendet

Erst nach der Versorgung der Verletzten, der Bergung der Fahrzeuge und den notwendigen Aufräumarbeiten konnte die Sperrung aufgehoben werden. Nach den veröffentlichten Angaben war die A4 in Richtung Köln bis etwa 16.15 Uhr vollständig gesperrt.

Damit war der betroffene Abschnitt nach dem Unfall vom frühen Nachmittag rund zweieinhalb Stunden nicht regulär befahrbar. Auch nach dem Ende der Vollsperrung hielten die Verkehrsbehinderungen auf den umliegenden Ausweichstrecken zunächst an.

Die A4 ist eine wichtige Verbindung zwischen dem südlichen Nordrhein-Westfalen, dem Oberbergischen Kreis und dem Kölner Raum. Eine Vollsperrung in Richtung Köln wirkt sich deshalb nicht nur auf den örtlichen Verkehr aus, sondern betrifft auch den überregionalen Autoverkehr.

Unfallursache zunächst ungeklärt

Warum der Mazda mit seinem Anhänger ins Schleudern geriet, blieb zunächst offen. Die Polizei konnte zur konkreten Ursache zunächst keine gesicherten Angaben machen.

Fest steht, dass der Wagen zunächst mit einem zur Absicherung von Mäharbeiten abgestellten Fahrzeug der Autobahnmeisterei kollidierte. Anschließend kam es zum Zusammenstoß mit dem BMW. Insgesamt wurden drei Fahrzeuge erheblich beschädigt und vier Menschen verletzt.

Ob weitere Umstände zu dem Unfall beigetragen haben, war zunächst nicht geklärt.

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