A45 bei Dortmund wird 2027 zur Großbaustelle

Münster sperrt Kanalpromenade an der Warendorfer Straße
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Eine zentrale Verbindung im Ruhrgebiet fällt 2027 monatelang aus: Die A45 Sperrung Dortmund betrifft den Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-West und der Anschlussstelle Dortmund-Hafen. Ab Frühjahr 2027 soll die Autobahn dort für voraussichtlich acht Monate in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Grund ist der Ersatzneubau der Brücke über die Martener Straße.

Acht Monate Vollsperrung auf der A45

Der betroffene Abschnitt gehört zu den stark genutzten Verkehrsachsen im westlichen Dortmunder Stadtgebiet. Nach Angaben der Autobahn GmbH muss die Brücke abgebrochen und neu gebaut werden. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1971. Eine Sanierung gilt demnach nicht als wirtschaftlich sinnvoll. Für Autofahrer bedeutet das: Zwischen Dortmund-West und Dortmund-Hafen wird die A45 während der Hauptarbeiten nicht befahrbar sein.

Die Sperrung soll frühzeitig angekündigt werden, damit sich Pendler, Unternehmen und Logistikbetriebe auf die Einschränkungen einstellen können. Besonders relevant ist die Maßnahme, weil die A45 im Ruhrgebiet nicht nur für den regionalen Verkehr, sondern auch für überregionale Verbindungen eine wichtige Rolle spielt.

Brückenneubau betrifft auch Straße, Schiene und Stadtverkehr

Die Arbeiten sind nicht auf die Autobahn beschränkt. Auch die Martener Straße muss nach Angaben der Autobahn GmbH während der Bauphase gesperrt werden. Hinzu kommt eine weitere Besonderheit: Die Brücke liegt über Verkehrsflächen, die auch für den Bahnverkehr und den Dortmunder Stadtverkehr relevant sind. Die Deutsche Bahn plant parallel eine rund zweimonatige Sperrung von Gleisen, damit zentrale Arbeiten am Ersatzneubau durchgeführt werden können. Danach soll bei laufendem Schienenverkehr weitergebaut werden.

Damit wird der Neubau zu einem koordinierten Großprojekt mit mehreren Beteiligten. Neben dem Autoverkehr sind zeitweise auch weitere Verkehrswege betroffen. Die Abstimmung zwischen Autobahn GmbH, Bahn und weiteren Partnern soll verhindern, dass sich Einschränkungen unnötig verlängern.

Umleitung soll über die A43 geführt werden

Für den Verkehr ist eine Umleitung über die A43 vorgesehen. Dort soll die Schrankenanlage bei Herne früher als ursprünglich geplant abgebaut werden. Die Autobahn GmbH verbindet diesen Schritt mit dem Ziel, den Verkehrsfluss auf der Ausweichroute dauerhaft zu verbessern.

Für Autofahrer aus dem Ruhrgebiet dürfte die Maßnahme dennoch spürbare Folgen haben. Je nach Fahrtrichtung und Tageszeit müssen längere Fahrzeiten eingeplant werden. Genauere Angaben zu Umleitungen, Anschlussstellen und möglichen Ausweichstrecken sollen im weiteren Verlauf der Planungen folgen.

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