Kleinbus überschlägt sich auf der A5 bei Ettlingen: Mehrere Verletzte

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

Der A5-Unfall bei Ettlingen hat am Sonntagvormittag zu einer Vollsperrung und langen Staus auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Baden-Württemberg geführt. Gegen 11 Uhr kollidierten auf der Autobahn in Fahrtrichtung Norden zwei Fahrzeuge. Ein beteiligter Kleinbus, in dem nach Angaben der Polizei sieben Menschen saßen, überschlug sich. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die genaue Zahl und die Schwere der Verletzungen waren zunächst nicht amtlich bestätigt.

Kleinbus überschlägt sich nach Zusammenstoß

Der Unfall ereignete sich auf der A5 auf Höhe von Ettlingen im Landkreis Karlsruhe. Die betroffene Fahrtrichtung führt von Basel und Rastatt weiter nach Karlsruhe und anschließend Richtung Heidelberg und Frankfurt. Nach den ersten Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe stießen zwei Fahrzeuge zusammen. In der Folge überschlug sich der Kleinbus.

Warum es zur Kollision kam, war am Sonntagnachmittag noch ungeklärt. Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Gesicherte Hinweise auf einen Fahrfehler, einen technischen Defekt oder andere mögliche Ursachen gab es zunächst nicht. Auch eine Schadenssumme war noch nicht amtlich beziffert.

Rettungshubschrauber vorsorglich angefordert

Für den Rettungseinsatz wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert. Nach Angaben der Polizei war dieser vor Ort jedoch nicht erforderlich. Berichte, wonach eine schwer verletzte Person mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden sei, waren damit nicht bestätigt.

Belastbare Angaben dazu, wie viele Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeuge oder Einsatzkräfte insgesamt an der Unfallstelle eingesetzt wurden, lagen zunächst nicht vor. Ebenso gab es von den zuständigen Stellen zunächst keine bestätigte Aufschlüsselung der Verletzten nach leicht oder schwer verletzt.

Vollsperrung um 12.46 Uhr aufgehoben

Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme wurde die A5 in Richtung Norden vollständig gesperrt. Um 12.46 Uhr meldete die Polizei, dass die Vollsperrung aufgehoben worden sei. Die Aufräumarbeiten waren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vollständig beendet. Wann die komplette Sperrung genau eingerichtet worden war, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Eine exakte Dauer lässt sich deshalb nicht belastbar angeben.

Die Verkehrsbehinderungen waren erheblich. Für den Abschnitt zwischen Rastatt-Nord und Ettlingen wurden zeitweise acht Kilometer Stau und Verzögerungen von bis zu etwa 30 Minuten gemeldet. Auch auf der Gegenfahrbahn stockte der Verkehr. Nach Angaben der Polizei wurde der Verkehrsfluss dort zusätzlich durch Menschen beeinträchtigt, die beim Vorbeifahren zur Unfallstelle blickten. Gegen 13.10 Uhr wurde der betroffene Abschnitt wieder als frei gemeldet. Eine spezielle amtliche Umleitungsstrecke für den Unfall war zunächst nicht veröffentlicht.

A5 gehört zu den wichtigen Ferienrouten

Die A5 gehört zu den zentralen Nord-Süd-Achsen des deutschen Autobahnnetzes. Sie verbindet den Raum Frankfurt über Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg mit der Schweizer Grenze bei Basel. Der Abschnitt zwischen Heidelberg, Karlsruhe und Basel zählt nach Einschätzung des ADAC an diesem Wochenende zu den besonders staugefährdeten Ferienrouten.

Von einem Ferienende in Baden-Württemberg selbst kann allerdings noch nicht gesprochen werden. Die Sommerferien im Land dauern 2026 vom 30. Juli bis einschließlich 12. September. An diesem Wochenende endet die Ferienzeit dagegen unter anderem in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Der ADAC rechnet deshalb besonders am Sonntagnachmittag und Sonntagabend mit starkem Rückreiseverkehr in Richtung Norden. Ein Unfall mit zeitweiser Vollsperrung kann auf einer solchen Strecke entsprechend schnell kilometerlange Rückstaus auslösen.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu