
Auf der A8 bei Merklingen im Alb-Donau-Kreis haben zwei Unfälle am Freitagmorgen, 4. September, für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Stuttgart gesorgt. Zunächst kollidierten zwei Autos, anschließend ereignete sich im dadurch entstandenen Rückstau ein weiterer Unfall mit sieben Fahrzeugen. Darunter waren ein Lastwagen und sechs Autos. Nach dem bisherigen Stand wurden mindestens zwei Menschen leicht verletzt. Die Autobahn zwischen Ulm-West und Merklingen war für mehrere Stunden vollständig gesperrt.
Der erste Zusammenstoß ereignete sich am Freitagmorgen vor der Anschlussstelle Merklingen auf der Fahrbahn in Richtung Stuttgart. Nach Angaben eines Sprechers des Polizeipräsidiums Ulm kollidierten zwei Autos bei einem Fahrstreifenwechsel. In der Folge staute sich der Verkehr auf der A8 zurück.
An diesem Stauende kam es anschließend zu einem deutlich größeren Auffahrunfall. Nach Angaben des SWR waren daran ein Lastwagen und sechs Autos beteiligt. Damit waren bei den beiden Unfällen insgesamt neun Fahrzeuge betroffen. Wie genau es zu dem zweiten Zusammenstoß am Stauende kam, war zunächst nicht geklärt. Die Polizei konnte zum genauen Ablauf dieses Unfalls zunächst keine abschließenden Angaben machen.
Erste Meldungen von SWR und Deutscher Presse-Agentur hatten zunächst von mehreren Verletzten gesprochen. Später wurde die Zahl durch Angaben des Polizeipräsidiums Ulm konkretisiert. Demnach waren nach bisherigen Erkenntnissen mindestens zwei Menschen leicht verletzt. Eine abschließende Zahl der Verletzten lag zunächst nicht vor.
Zur Versorgung der Beteiligten kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Dieser war bereits am Morgen an der Unfallstelle gelandet. Angaben dazu, ob Verletzte mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht wurden, lagen zunächst nicht vor. Ebenso gab es zunächst keine gesicherten Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens.
Wegen der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und der Räumung der Fahrzeuge wurde die A8 in Fahrtrichtung Stuttgart vollständig gesperrt. Der SWR-Verkehrsdienst führte die Sperrung zwischen Ulm-West und Merklingen seit etwa 7.45 Uhr. Noch am späteren Vormittag liefen dort die Arbeiten an den Unfallstellen.
Gegen 10.56 Uhr waren die Unfallstellen nach Angaben des SWR-Verkehrsdienstes geräumt. Damit dauerte die massive Einschränkung auf der wichtigen Verbindung in Richtung Stuttgart mehr als drei Stunden. Der Verkehr normalisierte sich nach der Räumung allerdings nicht sofort. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ein rund zwölf Kilometer langer Rückstau gebildet.
Auch nach dem Ende der Unfallaufnahme mussten Autofahrer mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Der ADAC wies auf der A8 zwischen Ulm-West und Mühlhausen am Vormittag zeitweise rund 13 Kilometer Stau und mindestens eine Stunde zusätzlichen Zeitbedarf aus. Damit reichten die Auswirkungen deutlich über den unmittelbaren Bereich bei Merklingen hinaus.
Zusätzlich meldete der SWR-Verkehrsdienst gegen 11.06 Uhr ein defektes Fahrzeug auf der mittleren Fahrspur zwischen Ulm-West und Merklingen. Ob dieses Fahrzeug in einem Zusammenhang mit den vorausgegangenen Unfällen stand, war zunächst unklar. Für Verkehrsteilnehmer in Richtung Stuttgart blieb die Lage deshalb auch nach der Räumung der eigentlichen Unfallstellen angespannt.
Die A8 gehört zu den wichtigsten Fernverkehrsachsen im Süden Deutschlands. Sie verbindet unter anderem München und Ulm mit der Region Stuttgart und führt weiter in Richtung Karlsruhe. Eine längere Sperrung zwischen Ulm-West und Merklingen wirkt sich deshalb nicht nur auf den regionalen Berufsverkehr aus, sondern auch auf den überregionalen Verkehr aus Bayern in Richtung Stuttgart. Nach den Unfällen am Freitagmorgen blieb vor allem der Abbau des kilometerlangen Rückstaus bestimmend für die Verkehrslage.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu