
Bei einem schweren Wohnhausbrand im Braunschweiger Stadtteil Querum sind am Freitagmorgen zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgerückt. Das betroffene Haus soll nach Polizeiangaben von zwei Personen bewohnt worden sein. Ein Bewohner wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Aufenthaltsort der zweiten Person war am späten Vormittag weiterhin unklar. Rund 110 Einsatzkräfte waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Starker Rauch zog zeitweise bis über die nahe Autobahn 2 und beeinträchtigte dort die Sicht.
Der Alarm ging nach Angaben aus dem Einsatz gegen 6 Uhr am Freitagmorgen ein. Betroffen ist ein Einfamilienhaus im Bereich des Habichtwegs und der Forststraße in Querum. Wegen der zunächst unübersichtlichen Lage rückte die Feuerwehr mit einem großen Aufgebot an. Nach Angaben der Einsatzleitung waren insgesamt rund 110 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt. Der Wohnhausbrand in Braunschweig-Querum entwickelte sich damit zu einem größeren Einsatz, der auch Stunden nach der ersten Alarmierung noch nicht beendet war.
Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr wird das Haus von zwei Personen bewohnt. Einer der Bewohner konnte das Gebäude verlassen beziehungsweise von den Einsatzkräften angetroffen werden und wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Wo sich die zweite Person aufhält, war zunächst nicht geklärt. Der NDR berichtete am Vormittag unter Berufung auf die Feuerwehr, dass der zweite Bewohner weiterhin nicht angetroffen worden sei. Auch in einer gegen 11.22 Uhr aktualisierten Berichterstattung vom Einsatzort gab es noch keine Bestätigung, dass die Person gefunden wurde. Weitere Angaben zu ihrem Aufenthaltsort oder möglichen Verletzungen lagen zunächst nicht vor.
Auch bei den Löscharbeiten gab es gesundheitliche Zwischenfälle. Zwei Feuerwehrleute wurden nach übereinstimmenden Angaben leicht verletzt. In einem späteren Bericht vom Einsatzort war zudem von Kreislaufproblemen bei einem weiteren Feuerwehrmann die Rede. Genauere Angaben zu dessen Zustand wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Gegen 10 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand nach Angaben der Einsatzkräfte unter Kontrolle. Gelöscht war das Feuer zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht. Die weiteren Arbeiten gestalteten sich schwierig, weil eine großflächige Photovoltaikanlage einen großen Teil des Daches bedeckt und der Zugang zum Gebäude für die Einsatzkräfte eingeschränkt ist. Eine Drehleiter konnte zunächst nicht in die erforderliche Position gebracht werden.
Am späten Vormittag zeichnete sich deshalb ein längerer Einsatz ab. Gegen 11.15 Uhr wurde bekannt, dass auch das Technische Hilfswerk unterstützen sollte. Nach Angaben der Feuerwehr sollte ein etwa acht Meter langer Mauerabschnitt sowie ein Carport entfernt werden, damit eine Drehleiter auf das Grundstück gelangen kann. Zuvor war versucht worden, Teile der Dachkonstruktion beziehungsweise der Photovoltaikanlage über das Gebäude zu erreichen. Diese Arbeiten erwiesen sich als besonders aufwendig.
Die Brandursache war zunächst nicht geklärt. Zwar gab es am Einsatzort erste Einschätzungen zum möglichen Ausgangsbereich des Feuers, eine offiziell festgestellte Ursache lag am späten Vormittag jedoch nicht vor. Auch Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens waren zunächst nicht bekannt.
Schon in den frühen Morgenstunden entwickelte sich dichter Rauch, der in nordöstliche Richtung zog. Die Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig, Peine und Wolfenbüttel veröffentlichte deshalb eine amtliche Warnung. Darin wurde darauf hingewiesen, dass die Rauchwolke vom Bereich der Forststraße bis über die Autobahn 2 hinausziehen könne. Anwohner im betroffenen Bereich wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Für Autofahrer war insbesondere der Abschnitt der A2 zwischen dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg und dem Autobahnkreuz Braunschweig-Nord relevant. Die Polizei warnte dort zeitweise vor eingeschränkter Sicht durch den Rauch. Eine Sperrung der A2 wurde in den veröffentlichten Angaben nicht genannt. Der NDR berichtete später, die Sichtbehinderungen hätten zeitweise bestanden. Damit betraf der Einsatz eine wichtige Verkehrsverbindung im Norden Braunschweigs, ohne dass zunächst eine längerfristige Unterbrechung der Autobahn gemeldet wurde.
Direkt am Einsatzort gab es dagegen stärkere Verkehrseinschränkungen. Die Forststraße wurde nach Angaben der Polizei in Richtung Bienrode zwischen dem Kreisverkehr in Querum und dem Steinriedendamm gesperrt. Bereits zuvor war der Verkehr im Umfeld des Brandortes eingeschränkt worden, um den Einsatzkräften ausreichend Platz für Fahrzeuge, Schläuche und weitere Arbeiten zu verschaffen. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, war zunächst offen.
Neben den langwierigen Nachlöscharbeiten richtete sich der Blick am späten Vormittag weiter auf den noch nicht angetroffenen zweiten Bewohner. Offiziell bestätigt war zu diesem Zeitpunkt lediglich, dass das Haus von zwei Menschen bewohnt sein soll, einer von ihnen verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde und der Aufenthaltsort der zweiten Person nicht geklärt war. Angaben darüber, ob sie sich während des Feuers im Gebäude befand, lagen zunächst nicht vor.
Damit dauerte der Einsatz auch mehrere Stunden nach der Alarmierung an. Feuerwehr und THW konzentrierten sich zugleich darauf, weitere Bereiche des Gebäudes zugänglich zu machen und verbliebene Brandstellen zu erreichen. Die genauen Hintergründe des Feuers blieben zunächst offen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu