
Ein Zusammenstoß zweier Autos hat am Samstagmorgen, 7. November 2026, den Verkehr auf der B33 bei Steißlingen im Landkreis Konstanz erheblich beeinträchtigt. Zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und der Anschlussstelle Singen/Steißlingen waren nach dem Unfall zwei Fahrzeuge stark beschädigt. Eine Person wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrtrichtung Konstanz musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 7 Uhr auf dem Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und Steißlingen. Beide Autos waren in Richtung Steißlingen unterwegs. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Konstanz, die gegenüber dem Südkurier gemacht wurden, stießen die Wagen im Zusammenhang mit einem Fahrstreifenwechsel zusammen.
Welches Fahrzeug den Fahrstreifen wechselte und wie es genau zur Kollision kam, war zunächst nicht geklärt. Auch zur Geschwindigkeit der Beteiligten lagen keine gesicherten Messwerte vor. Aus dem Schadensbild allein lässt sich nicht ableiten, ob eine vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten wurde oder ein Verkehrsverstoß vorlag.
Die Polizei befasste sich am Morgen mit der Unfallaufnahme. Angaben zur Identität oder zum Alter der Beteiligten waren zunächst nicht bekannt. Ebenso gab es keine bestätigten Einzelheiten darüber, ob neben den beiden Fahrern weitere Menschen in den Autos saßen.
Bei dem Zusammenstoß wurde eine Person verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Wie schwer die Verletzungen waren, ging aus den zunächst verfügbaren Angaben nicht hervor. Eine weitere Verletzung wurde zunächst nicht gemeldet.
Beide Fahrer konnten die beschädigten Autos nach den Angaben des Kommandanten der Feuerwehr Singen selbst verlassen. Feuerwehrleute mussten deshalb niemanden mit technischem Gerät aus einem Fahrzeug befreien. Trotz der erheblichen Schäden an beiden Wagen war nach den Angaben vom Einsatzort auch kein Löscheinsatz erforderlich.
Die Feuerwehr Singen rückte mit rund 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen an. Daneben waren Rettungswagen, ein Notarzt, die Polizei und die Straßenmeisterei im Einsatz. Ihre Aufgaben reichten von der Versorgung der verletzten Person über die Absicherung der Unfallstelle bis zur Vorbereitung der Bergung der Fahrzeuge.
Auf der Fahrbahn verteilten sich zahlreiche Fahrzeugteile. Nach der Schilderung des Singener Feuerwehrkommandanten erstreckte sich das Trümmerfeld über ungefähr 200 Meter. Die beiden beteiligten Autos waren erheblich beschädigt. Welche Schäden an einzelnen Fahrzeugteilen entstanden, wurde zunächst nicht näher aufgeschlüsselt.
Die große Ausdehnung der Unfallstelle erschwerte die Verkehrsabwicklung. Nicht nur die beschädigten Wagen, sondern auch die verstreuten Teile mussten bei der Absicherung und Räumung berücksichtigt werden. Eine genaue Schadenssumme lag am Samstagvormittag noch nicht vor.
Verkehrshinweise warnten bereits am frühen Morgen vor Fahrzeugteilen auf dem Abschnitt in Gegenrichtung, also von Konstanz nach Singen. Später wurde dort auch auf ausgelaufene Flüssigkeiten aufmerksam gemacht. Für die Fahrt in Richtung Konstanz galt dagegen wegen der Unfallaufnahme eine Sperrung der betroffenen Richtungsfahrbahn.
Die Sperrung traf den Verkehr auf einer wichtigen Verbindung zwischen dem Autobahnkreuz Hegau und dem Bodenseeraum. Am Kreuz Hegau treffen die Autobahnen A81 und A98 zusammen. Von dort führt die B33 über den Raum Singen und Radolfzell weiter in Richtung Konstanz. Die Behinderung betraf damit nicht nur Fahrten zwischen benachbarten Gemeinden, sondern auch Verkehr, der von den Autobahnen zum Bodensee unterwegs war.
Der SWR-Verkehrsdienst führte die Richtungsfahrbahn von Singen nach Konstanz am Samstagmorgen als gesperrt. An der Unfallstelle bildete sich ein längerer Rückstau. Gegen 9.45 Uhr waren die Einsatzkräfte noch mit der Bergung beschäftigt. Nach den Angaben des Südkurier soll die Vollsperrung gegen 10 Uhr geendet haben. In einer am Vormittag abrufbaren Verkehrsübersicht des SWR wurde sie allerdings auch für den Stand von 10.29 Uhr noch angezeigt. Eine eindeutig bestätigte Uhrzeit für die vollständige Freigabe lag damit zunächst nicht vor.
Eine konkrete, behördlich bestätigte Umleitungsstrecke wurde zunächst nicht genannt. Wer den Bereich passieren wollte, musste sich während der Sperrung auf Verzögerungen einstellen. Wie viele Fahrzeuge insgesamt betroffen waren und wie lange einzelne Verkehrsteilnehmer warten mussten, war zunächst nicht beziffert.
Im Mittelpunkt der weiteren Klärung steht der Zusammenstoß beim Fahrstreifenwechsel. Die bisher bekannten Angaben lassen offen, welche Fahrbewegung die Kollision auslöste und ob weitere Umstände eine Rolle spielten. Fest steht, dass zwei Autos beteiligt waren, ein Mensch verletzt wurde und die Schäden eine umfangreiche Absicherung sowie eine mehrstündige Unterbrechung des Verkehrs erforderlich machten.
Zur endgültigen Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Zahl. Auch weitere Angaben zum Gesundheitszustand der verletzten Person oder zu möglichen rechtlichen Folgen lagen am Vormittag nicht vor. Damit blieb der genaue Ablauf des Unfalls auf der B33 zunächst in wesentlichen Punkten offen.
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