Ostfriesentodesspiel heute im ZDF: Serienmörder Sommerfeldt kehrt zurück

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Im ZDF steht am heutigen Samstagabend ein neuer Ostfriesenkrimi auf dem Programm. Um 20:15 Uhr beginnt „Ostfriesentodesspiel“, der inzwischen 16. Film der erfolgreichen Krimireihe nach den Romanen von Klaus-Peter Wolf. Im Mittelpunkt steht ein gefährlicher alter Bekannter von Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Der verurteilte Serienmörder Dr. Bernhard Sommerfeldt ist aus dem Gefängnis geflohen. Für die Ermittlerin beginnt damit ein neuer Fall, der unmittelbar an eine frühere Begegnung mit dem Straftäter anknüpft.

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Ostfriesentodesspiel heute als TV-Premiere im ZDF

Der neue Ostfriesenkrimi „Ostfriesentodesspiel“ läuft am Samstag, 7. November 2026, von 20:15 bis 21:45 Uhr im ZDF. Der deutsche Fernsehfilm aus dem Jahr 2026 wird damit erstmals im linearen Fernsehen ausgestrahlt. Im Streaming-Angebot des Senders ist die Produktion bereits verfügbar.

Die tatsächliche Laufzeit des Films liegt bei rund 89 Minuten. Anders als bei vielen eigenständigen Kriminalfällen innerhalb der Reihe steht diesmal eine bereits bekannte Figur im Mittelpunkt. Die Geschichte setzt Ereignisse aus „Ostfriesentotenstille“ fort, das 2025 ausgestrahlt wurde.

Für Zuschauer, die den vorherigen Film nicht gesehen haben, bleibt die grundlegende Ausgangssituation dennoch verständlich. Das Verhältnis zwischen der Kommissarin und dem flüchtigen Mörder besitzt allerdings eine Vorgeschichte, die im neuen Film erneut eine wichtige Rolle spielt.

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Serienmörder Sommerfeldt entkommt aus dem Gefängnis

Kommissarin Ann Kathrin Klaasen hatte Dr. Bernhard Sommerfeldt bereits in einem früheren Fall überführt und hinter Gitter gebracht. Nun gelingt dem Mann, der tatsächlich Johannes Theissen heißt, die Flucht aus der Haft.

Sommerfeldt ist kein gewöhnlicher Gegenspieler der Polizei. Der charismatische Mann hatte sich als Arzt ausgegeben und eine Reihe von Männern getötet, die zuvor gegenüber Frauen gewalttätig geworden waren. Innerhalb der Filmhandlung verfügt er deshalb trotz seiner Verbrechen über eine bemerkenswert große Zahl weiblicher Bewunderinnen.

Die Flucht versetzt Klaasen und ihre Kollegen erneut in Alarmbereitschaft. Besonders beunruhigend ist, dass Sommerfeldt offenbar bereits einen weiteren Menschen ins Visier genommen hat.

Für die Polizei entwickelt sich daraus eine Suche, bei der nicht allein der Aufenthaltsort des Flüchtigen entscheidend ist. Auch seine Verbindungen zu Menschen, die ihm weiterhin vertrauen, spielen eine Rolle.

Für Kommissarin Klaasen fällt der geplante Urlaub aus

Eigentlich wollen Ann Kathrin Klaasen und ihr Ehemann Frank Weller eine gemeinsame Auszeit verbringen. Doch die Nachricht von Sommerfeldts Flucht verändert ihre Pläne.

Klaasen kennt den Mann aus den früheren Ermittlungen und weiß, wie geschickt er auf andere Menschen einwirken kann. Gemeinsam mit Weller und ihrem Kollegen Rupert nimmt sie die Suche nach dem Entflohenen auf.

Dabei steht das Ermittlerteam vor einer besonderen Schwierigkeit: Sommerfeldt kann auf Unterstützung aus seinem persönlichen Umfeld hoffen. Seine Fähigkeit, Vertrauen zu gewinnen und Menschen für sich einzunehmen, erschwert die polizeiliche Arbeit.

Der neue Fall verbindet damit eine klassische Fahndung mit den persönlichen Beziehungen des Gesuchten. Für Klaasen geht es zugleich darum, einen Mann aufzuhalten, dessen Vorgehensweise sie bereits aus der Vergangenheit kennt.

Sven Schelker spielt erneut den gefährlichen Sommerfeldt

Die Hauptrolle der Kommissarin Ann Kathrin Klaasen übernimmt erneut Picco von Groote. An ihrer Seite spielt Tom Radisch den Ermittler und Ehemann Frank Weller. Barnaby Metschurat ist wieder als Rupert zu sehen.

Eine zentrale Rolle übernimmt der Schweizer Schauspieler Sven Schelker. Er verkörpert wie bereits in „Ostfriesentotenstille“ den Serienmörder Bernhard Sommerfeldt.

Auch Milena Straube kehrt als Cordula Baumann zurück, die bereits mit Sommerfeldt verbunden war. Weitere wichtige Rollen übernehmen Marie Schöneburg als Marion Wolters, Wolf Bachofner als Martin Büscher und Sofie Eifertinger als Jessi Jaminski.

Zur Besetzung gehören außerdem Christian Ahlers als Holger Bloem, Jule Böwe als Hannah Grün, Ulrike Lüthi-Willenbacher als Gudrun Theissen und Heio von Stetten als Heiner Graff.

Mit Orhan Müstak und Bo Hansen sind zudem zwei Vollzugsbeamte besetzt. Gunnar Titzmann spielt den Häftling Torsten Winkler. Die Mischung aus bekannten Ermittlerfiguren und zusätzlichen Rollen erweitert die Geschichte um das Umfeld des geflohenen Sommerfeldt.

Neuer Ostfriesenkrimi basiert auf Romanen von Klaus-Peter Wolf

Die Vorlage für die ZDF-Krimireihe liefern die Bücher des Schriftstellers Klaus-Peter Wolf. Seine Geschichten rund um Kommissarin Ann Kathrin Klaasen sind in Ostfriesland angesiedelt und verbinden Ermittlungsarbeit mit der norddeutschen Küstenregion.

Für „Ostfriesentodesspiel“ schrieb Niels Holle das Drehbuch. Die Handlung greift Stoff aus den Romanen „Totentanz am Strand“ und „Todesspiel am Hafen“ auf.

Regie führte Marcus O. Rosenmüller. Für die Kameraarbeit war Stefan Spreer verantwortlich, den Schnitt übernahm Raimund Vienken. Die Filmmusik stammt von Boris Bojadzhiev und Lukas Kiedaisch. Produziert wurde der Film von Schiwago Film.

Die Dreharbeiten fanden 2025 in Ostfriesland statt. Zu den für die damaligen Ostfriesenkrimi-Produktionen genannten Drehorten gehörten Norden, Norddeich, die Krummhörn sowie Emden und Aurich. Die Landschaft und die Orte der Region bilden erneut den regionalen Hintergrund der Kriminalgeschichte.

Der 16. Ostfriesenkrimi setzt eine frühere Geschichte fort

Die ZDF-Reihe begann 2017 mit „Ostfriesenkiller“. Im Laufe der Jahre wechselte die Besetzung der Hauptfigur. Seit mehreren Filmen spielt Picco von Groote die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen.

„Ostfriesentodesspiel“ ist der 16. Film der Reihe. Anders als bei einer vollständig abgeschlossenen Kriminalgeschichte ist die neue Produktion eng mit „Ostfriesentotenstille“ aus dem Jahr 2025 verbunden.

Darin stand Sommerfeldt bereits im Zentrum der Ermittlungen. Seine Rückkehr macht den neuen Film zu einer direkten Fortsetzung dieses Handlungsstrangs. Zugleich rückt die Frage in den Vordergrund, welchen Einfluss der geflohene Mann weiterhin auf sein Umfeld ausübt.

Ostfriesentodesspiel auch im ZDF-Streaming verfügbar

Wer den neuen Samstagskrimi nicht zur Ausstrahlung um 20:15 Uhr sehen kann, hat eine weitere Möglichkeit. „Ostfriesentodesspiel“ steht bereits im Streaming-Angebot des ZDF bereit.

Nach den Angaben des Senders bleibt der rund 89-minütige Film dort bis zum 1. Mai 2027 verfügbar. Das ZDF bietet die Produktion außerdem mit Untertiteln und Audiodeskription an.

Im linearen Programm endet der neue Krimi am Samstagabend planmäßig um 21:45 Uhr. Damit steht für die Zuschauer des ZDF ein weiterer Fall aus Ostfriesland auf dem Programm, bei dem die Ermittler nicht nur einen flüchtigen Serienmörder suchen, sondern sich erneut mit dessen Vergangenheit auseinandersetzen müssen.

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