B424 in Hornbach gesperrt

Münster sperrt Kanalpromenade an der Warendorfer Straße
Symbolfoto

Teilen:

Die Bundesstraße 424 wird in Hornbach im Landkreis Südwestpfalz ab Montag, 9. November 2026, für längere Zeit vollständig gesperrt. Betroffen ist die Zweibrücker Straße zwischen der Einmündung Butterweg und dem Kreisverkehr. Die Vollsperrung der B424 in Hornbach soll nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Kaiserslautern voraussichtlich bis Anfang April 2028 dauern. Hintergrund ist die Erneuerung zweier Brücken innerhalb der Ortsdurchfahrt.

Anzeige

Vollsperrung beginnt am 9. November

Der gesperrte Abschnitt befindet sich auf der Zweibrücker Straße im Bereich der Hausnummern 1 bis 3. Die Bundesstraße wird dort zwischen dem Butterweg und dem Kreisverkehr für den Fahrzeugverkehr vollständig unterbrochen. Es handelt sich damit um eine Vollsperrung und nicht lediglich um eine Einschränkung einzelner Fahrstreifen.

Der Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern veröffentlichte die Ankündigung am Mittwoch, 28. Oktober 2026. Als Beginn wurde Montag, der 9. November, festgelegt. Eine genaue Uhrzeit enthält die Mitteilung der Straßenbaubehörde nicht.

Eine gesonderte Verkehrsmeldung, die sich auf Angaben der Landesmeldestelle beruft, nennt 8 Uhr als Beginn. Sie führt zudem den 31. Dezember 2027 als Gültigkeitsende auf. Die jüngere Mitteilung des LBM sieht dagegen eine Sperrung bis voraussichtlich Anfang April 2028 vor. Eine frühere Verkehrsfreigabe lässt sich aus dem abweichenden Datum der Verkehrsmeldung nicht ableiten.

Anzeige

Zwei Brücken werden erneuert

Auslöser der Bauarbeiten ist die geplante Erneuerung der Hornbachbrücke und der Mühlgrabenbrücke. Beide Bauwerke befinden sich innerhalb des betroffenen Abschnitts der Bundesstraße.

Bereits in den im Juni 2026 veröffentlichten Planungsunterlagen wurde der Zustand der beiden Brücken beschrieben. Demnach stammen die Bauwerke aus dem Jahr 1954. Als Gründe für die Erneuerung wurden ihr Alter sowie Defizite bei der Tragfähigkeit und Konstruktion genannt.

Das Vorhaben umfasst nicht ausschließlich den Ersatz der beiden Brücken. Auch die Ortsdurchfahrt zwischen dem Butterweg und dem Kreisverkehr soll ausgebaut werden. Die Planungsunterlagen sehen außerdem eine Verbesserung der Gehwege auf beiden Straßenseiten vor.

Die Maßnahme gehört zum Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebs Mobilität Kaiserslautern. Hornbach liegt in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land.

Bauarbeiten erfolgen in zwei Phasen

Für die Brückenerneuerung sind zwei aufeinanderfolgende Bauphasen vorgesehen. Zunächst wird das Brückenbauwerk zwischen der Einmündung Butterweg und dem Gebäude Zweibrücker Straße 1 erneuert. Für diesen ersten Abschnitt veranschlagt der LBM eine Bauzeit von sechs Monaten.

Während dieser Phase verändert sich auch die Zufahrt zu einem Drogeriemarkt im Baustellenbereich. Der Markt soll für Autofahrer ausschließlich über den Kreisverkehr erreichbar bleiben. Damit ist seine Erreichbarkeit nicht vollständig aufgehoben, die bisherige Zufahrt wird jedoch eingeschränkt.

Für Fußgänger ist eine vorübergehende Fußgängerbrücke vorgesehen. Sie soll während der Arbeiten eine Querungsmöglichkeit schaffen.

Anschließend folgt die zweite Bauphase. Dabei wird das Brückenbauwerk zwischen dem Drogeriemarkt und dem Kreisverkehr erneuert. Einen konkreten Termin für den Wechsel zwischen den beiden Bauabschnitten hat die Straßenbaubehörde noch nicht genannt. Weitere Informationen zur zweiten Phase sollen gesondert veröffentlicht werden.

Umleitung über L478 und L700

Für den gesperrten Abschnitt der B424 hat der Landesbetrieb Mobilität eine offizielle Umleitung vorgesehen. Sie führt über die Landesstraße 478, die Pirmasenser Straße, die Landesstraße 700 sowie über die B424 mit den Straßenbezeichnungen Bitscher Straße und Hauptstraße.

Die Umleitungsstrecke ist damit auf mehrere klassifizierte Straßen verteilt. Verkehrsteilnehmer, die den gesperrten Abschnitt der Zweibrücker Straße normalerweise durchfahren, müssen während der Bauzeit die ausgewiesene Umleitung nutzen.

Die Mitteilung des LBM enthält keine gesonderten Zeitfenster, in denen die Bundesstraße zwischenzeitlich wieder für den allgemeinen Fahrzeugverkehr freigegeben werden soll.

Auch zusätzliche Sperrungen einzelner Anschlussrampen, genaue Streckenkilometer oder gesonderte Regelungen für bestimmte Fahrtrichtungen werden in der Ankündigung nicht aufgeführt.

Der Landesbetrieb verweist für aktuelle Verkehrsinformationen auf das landesweite Verkehrsportal Rheinland-Pfalz.

Rund 2,1 Millionen Euro Baukosten

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme liegen nach Angaben des LBM bei rund 2,1 Millionen Euro. Finanziert wird die Erneuerung durch die Bundesrepublik Deutschland.

Mit der Durchführung der Bauarbeiten ist die Peter Gross Infrastruktur GmbH & Co. KG aus Pirmasens beauftragt worden. Für die Verkehrssicherung ist die Zeppelin Rental GmbH aus Hoppstädten-Weiersbach zuständig.

Die Arbeiten umfassen den Ersatz zweier älterer Brückenbauwerke sowie Maßnahmen an der Ortsdurchfahrt. Durch den vorgesehenen Ausbau sollen die Straßeninfrastruktur und die Gehwege in diesem Bereich verbessert werden.

Auswirkungen auf Busse und Fußgänger

Für Fußgänger ist die geplante Behelfsbrücke eine wesentliche Maßnahme während der ersten Bauphase. Welche weiteren Wegeführungen während des zweiten Abschnitts vorgesehen sind, geht aus der Ankündigung vom 28. Oktober nicht hervor.

Zu möglichen Änderungen im Linienbusverkehr enthält die Mitteilung des LBM keine konkreten Angaben. Weder betroffene Buslinien noch ausfallende Haltestellen oder Ersatzhaltestellen werden benannt. Auch gesonderte Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind darin nicht aufgeführt.

Die Verkehrsbehörde kündigt Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten an und bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Eine konkrete Prognose zu zusätzlichen Fahrzeiten oder zur Entwicklung von Staus wurde nicht veröffentlicht.

Verkehrsfreigabe für April 2028 geplant

Nach der aktuellen Planung soll die Vollsperrung bis Anfang April 2028 bestehen bleiben. Der Termin ist allerdings noch nicht verbindlich. Der Landesbetrieb Mobilität weist ausdrücklich darauf hin, dass die Zeitplanung von einem planmäßigen Bauablauf und geeigneten Witterungsbedingungen abhängt.

Damit erstreckt sich die geplante Sperrung über das gesamte Jahr 2027 und bis in das Frühjahr 2028. Die erste Bauphase soll davon ungefähr sechs Monate beanspruchen. Für die verbleibenden Arbeiten nennt der LBM bislang keinen gesonderten Fertigstellungstermin.

Für die zweite Bauphase sind weitere behördliche Informationen angekündigt. Bis zur geplanten Freigabe bleibt die ausgewiesene Umleitungsstrecke die maßgebliche Alternative für den Durchgangsverkehr auf der B424 in Hornbach.

Mit MS-Aktuell immer ohne Paywall lesen
Bei Google bevorzugen

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu