
Mit einem rätselhaften Todesfall und einem gefährlichen Rettungseinsatz beginnt am Donnerstag, 29. Oktober 2026, die 18. Staffel der ZDF-Serie „Die Bergretter“. In der Auftaktfolge „Stimmen der Vergangenheit“ stößt das Team um Markus Kofler auf eine Tonaufnahme, die einen mehrere Jahre zurückliegenden Bergunfall in einem anderen Licht erscheinen lässt. Die neue Folge läuft um 20:15 Uhr im ZDF und ist bereits online abrufbar.
Nach dem Ende der vorherigen Staffel im Dezember 2025 kehrt die deutsch-österreichische Fernsehserie „Die Bergretter“ mit sieben neuen Episoden zurück. Den Anfang macht „Stimmen der Vergangenheit“, die erste Folge der 18. Staffel und nach der Zählung des Fernsehportals fernsehserien.de die insgesamt 108. Episode der Reihe.
Das ZDF zeigt die neue Geschichte am Donnerstag von 20:15 bis 21:45 Uhr. Die reguläre Sendezeit beträgt damit 90 Minuten. Für die Onlinefassung gibt der Sender eine Laufzeit von 89 Minuten an.
Die Episode feiert ihre deutsche TV-Premiere. In Österreich wurde sie bereits am Mittwoch, 28. Oktober, bei ORF 2 ausgestrahlt. Die Serie entsteht als Gemeinschaftsproduktion von ZDF und ORF.
Auch die weiteren Folgen der neuen Staffel sind für den Donnerstagabend vorgesehen. Am 5. November folgt mit „Fehltritt“ die zweite Episode.
Im Mittelpunkt der neuen Folge steht das Schicksal von Anton Höller, der drei Jahre zuvor bei einem Bergunfall ums Leben gekommen ist. Seine Ehefrau Isa und der gemeinsame Sohn Elias haben seitdem versucht, ihren Alltag ohne ihn zu bewältigen.
Während eines technischen Einsatzes entdecken die Bergretter eine Aufnahme, die von einer alten Relaisbox am Unglücksort stammt. Darauf sind die letzten Worte des verunglückten Bergsteigers zu hören.
Für die Familie eröffnet sich damit die Möglichkeit, mehr über die damaligen Ereignisse herauszufinden. Isa bittet Markus Kofler darum, nach weiteren Aufzeichnungen zu suchen. Tatsächlich gelingt es Rudi, zusätzliches Tonmaterial wiederherzustellen.
Die Aufnahme deutet darauf hin, dass Anton vor seinem Tod mit einer anderen Person gestritten hat. Wer an diesem Gespräch beteiligt war und welche Bedeutung der Streit für den anschließenden Unfall hatte, ist zunächst unklar.
Besonders Elias beschäftigt die Entdeckung. Der 15-Jährige vermutet, dass Hannes Kienbacher, ein enger Freund seines verstorbenen Vaters, mehr über die damaligen Ereignisse weiß. Hannes war auch Antons Seilpartner.
Ob sich der Verdacht bestätigt, ist zu diesem Zeitpunkt offen.
Nachdem Isa von den neuen Informationen erfahren hat, möchte sie Hannes mit den Vorwürfen konfrontieren. Kurz darauf ist sie nicht mehr auffindbar.
Elias wendet sich an Markus Kofler, weil er seine Mutter vermisst. Wenig später verschwindet auch der Jugendliche.
Damit entwickelt sich die zunächst auf die Vergangenheit gerichtete Suche nach Antworten zu einem aktuellen Rettungseinsatz. Die Bergretter müssen Mutter und Sohn finden, während sich die Situation im unwegsamen Gelände zuspitzt.
Die Handlung verbindet damit zwei unterschiedliche Konflikte. Einerseits beschäftigt die Familie die ungeklärte Geschichte des tödlichen Unfalls. Andererseits steht das Rettungsteam vor einer unmittelbaren Aufgabe, bei der schnelle Entscheidungen erforderlich sind.
Die Auflösung der Ereignisse und der Ausgang des Einsatzes gehören zur weiteren Handlung der Episode.
Neben dem Einsatz um die Familie Höller setzt die neue Staffel die persönlichen Geschichten der Hauptfiguren fort.
Markus Kofler hat die körperliche Belastbarkeit von Nina Reuther mit einem unangekündigten Test überprüft. Nina ist über dieses Vorgehen verärgert. Der Konflikt belastet das Verhältnis innerhalb der Mannschaft.
Auch Tobias Herbrechter beschäftigt eine private Veränderung. Seine Frau Emilie Hofer ist inzwischen Bürgermeisterin und stark in ihre beruflichen Aufgaben eingebunden. Dadurch verbringen die beiden weniger Zeit miteinander, als Tobias sich wünschen würde.
Die neuen Episoden greifen somit nicht nur schwierige Rettungssituationen auf, sondern beschäftigen sich auch mit Vertrauen, beruflicher Verantwortung und dem Zusammenleben der Figuren.
Sebastian Ströbel übernimmt erneut die Hauptrolle des Markus Kofler. An seiner Seite spielt Luise Bähr die Bergretterin Katharina Strasser.
Zur weiteren Stammbesetzung gehören Markus Brandl als Tobias Herbrechter, Michael Pascher als Rudi, Robert Lohr als Michael Dörfler und Stefanie von Poser als Emilie Hofer.
Josephin Busch verkörpert Nina Reuther, Viktoria Ngotsé spielt Alexandra Winkler. Außerdem sind Martin Leutgeb als Gert Holzer, Lisa Junick als Mia Steiner, Marinus Hohmann als Leon Dörfler und Arne Löber als Jan Fugain zu sehen.
Für die Geschichte um die Familie Höller übernehmen mehrere Schauspieler zusätzliche Rollen. Birte Hanusrichter spielt Isabel Höller, Leo Alonso-Kallscheuer ihren Sohn Elias und Felix Hoefner den verstorbenen Bergsteiger Anton Höller.
Bernhard Piesk ist als Hannes Kienbacher zu sehen, dessen Rolle für die ungeklärten Ereignisse vor dem Bergunfall von besonderer Bedeutung ist.
Die Folge erweitert damit die vertraute Besetzung um Gastfiguren, deren persönliche Verbindungen den zentralen Einsatz bestimmen.
„Die Bergretter“ spielt in der österreichischen Alpenregion rund um Ramsau am Dachstein. Die Landschaft der Steiermark ist ein wesentliches Merkmal der seit 2009 ausgestrahlten Serie und prägt ihre Rettungseinsätze.
Auch für die 18. Staffel fanden Dreharbeiten in der Region statt. Der Drehstart in Ramsau am Dachstein erfolgte im März 2026. Die Serie verbindet Außenaufnahmen in der Berglandschaft mit den persönlichen Geschichten der Figuren.
Für die Auftaktfolge „Stimmen der Vergangenheit“ zeichnet Carolin Otterbach als Regisseurin verantwortlich.
Das Drehbuch schrieben Marc Hillefeld und Christiane Rousseau, die zugleich als Headautorin genannt wird. Tobias Platow und Daniel Blaum übernahmen die Kameraarbeit. Für den Schnitt war Biljana Grafwallner-Brezovska zuständig. Die Musik stammt von Eike Hosenfeld und Tim Stanzel.
Die Folge ist eine deutsch-österreichische Produktion aus dem Jahr 2026.
Mit der neuen Staffel setzt das ZDF eine Fernsehserie fort, die seit vielen Jahren zu den etablierten fiktionalen Angeboten des Senders gehört.
Das Finale der 17. Staffel, „Im Stich gelassen“, wurde am 18. Dezember 2025 von rund 4,24 Millionen Menschen im linearen Fernsehen verfolgt. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 18,1 Prozent.
In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Episode einen Marktanteil von 8,3 Prozent.
Über die gesamte 17. Staffel hinweg lag die durchschnittliche Zuschauerzahl nach Angaben der ZDF-Programmchronik bei rund 4,59 Millionen. Der durchschnittliche Marktanteil lag bei 18,9 Prozent.
Die Zahlen verdeutlichen die Bedeutung der Serie für den Donnerstagabend des ZDF. Die neue Staffel übernimmt erneut den Sendeplatz um 20:15 Uhr.
Zuschauer müssen nicht bis zur Fernsehausstrahlung warten, um die neue Folge zu sehen. „Stimmen der Vergangenheit“ steht bereits seit dem 22. Oktober 2026 im Streamingangebot des ZDF zur Verfügung.
Der Sender nennt als Ende der Verfügbarkeit den 22. Oktober 2027.
Die Ausstrahlung im regulären Fernsehprogramm erfolgt am Donnerstag, 29. Oktober, um 20:15 Uhr. Anschließend setzt das ZDF die 18. Staffel mit weiteren neuen Folgen fort.
Mit dem Auftakt „Stimmen der Vergangenheit“ beginnt eine neue Staffel, in der ein lang zurückliegender Bergunfall, familiäre Konflikte und die Suche nach zwei vermissten Menschen das Rettungsteam um Markus Kofler beschäftigen.
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