
Nach der Entschärfung des Blindgängers wird es im Laufe des Tages zu einer kontrollierten Sprengung des Zünders vor Ort kommen. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um einen britischen Blindgänger, dessen Zünder nicht abtransportiert werden kann.
Die kontrollierte Sprengung kann mit einem deutlich hörbaren Knall verbunden sein. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht dabei nach Angaben der Einsatzkräfte nicht.
Das Ergebnis der Aufgrabung steht nun fest: In der südlichen Dortmunder Innenstadt wurde ein 250 Kilogramm schwerer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Aus Sicherheitsgründen ordnet die Stadt Dortmund ab sofort die Evakuierung des umliegenden Gebiets in einem Radius von 250 Metern an.
Alle Personen innerhalb dieses Bereichs müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das Ordnungsamt kontrolliert die Evakuierung vor Ort. Anwohnende, die über kein eigenes Fahrzeug verfügen, können Evakuierungsbusse nutzen. Die Haltestellen sind in einer Karte ausgewiesen, die von der Stadt veröffentlicht wurde.
Die vorsorgliche Evakuierung des Altenheims „Wohnstift Auf der Kronenburg“ hat wie geplant bereits am Morgen begonnen. Die Stadt hatte diesen Schritt von Beginn an vorgesehen, um die Verlegung der Bewohnerinnen und Bewohner ohne Zeitdruck durchführen zu können.
Zudem kommt es bereits jetzt zu Verkehrseinschränkungen: Die Märkische Straße ist zwischen der Landgrafenstraße und der B1 (Kreuzung Ophoff) in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Ob sich der Blindgängerverdacht bestätigt, soll sich nach der vorsichtigen Freilegung des Bereichs gegen 10.30 Uhr entscheiden. Sollte tatsächlich eine Bombe gefunden werden, ist eine Entschärfung noch am Sonntag vorgesehen.
Für den Fall einer Evakuierung hat die Stadt zusätzliche Angebote organisiert: Betroffene können kostenlos den Westfalenpark und den Zoo Dortmund besuchen. Außerdem wurde im Goethe-Gymnasium in Dortmund-Hörde eine Betreuungsstelle eingerichtet.
Dortmund. In der südlichen Innenstadt von Dortmund bereitet sich die Stadt auf einen möglichen Blindgänger-Fund vor. Ob es tatsächlich zu einer Evakuierung kommt, entscheidet sich am Sonntagvormittag. Hintergrund sind Hinweise aus der Luftbildauswertung, die auf einen möglichen Sprengkörper im Boden hindeuten. Die Lage betrifft den Bereich rund um eine zentrale Verkehrsachse und könnte je nach Fund erhebliche Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Verkehr haben. Der Blindgänger Dortmund ist bislang nicht bestätigt, dennoch laufen seit Wochen umfangreiche Vorbereitungen. Auch Polizei Dortmund und weitere Einsatzkräfte sind in Alarmbereitschaft, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Die Stadt informiert nach eigenen Angaben erst dann verbindlich, wenn Klarheit besteht.
Bevor in Dortmund größere Bauarbeiten beginnen, wird routinemäßig geprüft, ob sich im Boden Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg befinden könnten. Dazu werten Fachleute historische Luftaufnahmen der Alliierten aus. In diesem Fall zeigen die Bilder Auffälligkeiten in der südlichen Innenstadt, die auf einen Blindgänger hindeuten könnten. Eine eindeutige Bestätigung gibt es bislang jedoch nicht.
Am Sonntagvormittag soll der betroffene Bereich vorsichtig freigelegt werden. Erst nach dieser Maßnahme steht fest, ob sich tatsächlich eine Bombe im Erdreich befindet. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist vorgesehen, den Sprengkörper noch am selben Tag zu entschärfen. Nach übereinstimmenden Medienberichten hängt der weitere Ablauf maßgeblich von der Größe der Bombe ab.
Im Raum steht dabei auch ein möglicher Eingriff in den Verkehr. Sollte es zur Entschärfung kommen, könnte die Märkische Straße zeitweise gesperrt werden. Auch Einschränkungen auf der Bundesstraße 1 sind nicht ausgeschlossen. Die Stadt Dortmund plant entsprechende Maßnahmen erst dann umzusetzen, wenn der Blindgänger Dortmund eindeutig identifiziert ist. Bis dahin bleibt die Situation offen, eine Evakuierung ist derzeit noch nicht angeordnet.
Wie viele Menschen im Ernstfall ihre Wohnungen verlassen müssten, hängt von der angenommenen Sprengkraft des möglichen Blindgängers ab. Sollte es sich um eine 500-Kilogramm-Bombe handeln, wären nach aktuellen Planungen rund 4.500 Anwohnerinnen und Anwohner betroffen. Bei einer kleineren 250-Kilogramm-Bombe würde sich der Evakuierungsradius deutlich verringern, sodass etwas mehr als 1.000 Menschen den Gefahrenbereich verlassen müssten.
Für die Bevölkerung bedeutet das zunächst keine unmittelbare Handlungspflicht. Die Stadt will erst gegen Mittag informieren, sofern der Blindgänger Dortmund bestätigt wird. Die Warnung soll unter anderem über die NINA-Warnapp sowie weitere offizielle Kanäle erfolgen. Anschließend kontrollieren Mitarbeitende des Ordnungsamtes den betroffenen Bereich von Haus zu Haus, um sicherzustellen, dass alle Wohnungen geräumt sind.
Unabhängig von der finalen Entscheidung wird ein nahegelegenes Seniorenheim bereits ab dem Morgen vorsorglich evakuiert. Die Verlegung der Bewohnerinnen und Bewohner ist zeitintensiv und soll ohne Zeitdruck erfolgen. Im Hintergrund bereiten sich Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei auf einen Großeinsatz vor. Für den Transport Betroffener stehen Evakuierungsbusse des städtischen Verkehrsunternehmens DSW21 bereit. Die Polizei kündigte an, geräumte Gebiete verstärkt zu kontrollieren, um Eigentum zu sichern und Einbrüche zu verhindern.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu