Borussia Dortmund setzt Statement in Köpenick: 3:0-Sieg bei 1. FC Union Berlin

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Borussia Dortmund hat beim 1. FC Union Berlin einen abgeklärten 3:0-Auswärtssieg eingefahren und sich in Köpenick als die reifere, effizientere Mannschaft präsentiert. Vor 22.012 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei genügte dem BVB eine konzentrierte Anfangsphase, starke Standards und ein sauber ausgespielter Konter in der Schlussphase, um die Eisernen deutlich in die Schranken zu weisen.

Früher Elfmeter bringt Dortmund in die Spur

Die Partie begann intensiv und körperbetont – und früh mit einem klaren Vorteil für die Gäste. Serhou Guirassy setzte sich in der siebten Minute nach einem Steilpass durch, legte den Ball an Keeper Frederik Rönnow vorbei und wurde anschließend regelwidrig gestoppt. Schiedsrichter Robert Hartmann zeigte sofort auf den Punkt, der VAR bestätigte die Entscheidung. Kapitän Emre Can verwandelte den fälligen Elfmeter souverän flach ins linke Eck (10.).

Dortmund kontrollierte danach Ball und Tempo, agierte offensiv jedoch bewusst dosiert. Union kam über Standards besser ins Spiel und setzte die Gäste phasenweise unter Druck, blieb im Abschluss aber zu unpräzise. Die beste Berliner Gelegenheit vereitelte Gregor Kobel mit einer starken Parade nach einem Kopfball von Diogo Leite (28.).

Union bemüht, Dortmund eiskalt

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Köpenicker, die Schlagzahl zu erhöhen. Viel Ballbesitz, viele Flanken – doch die Dortmunder Defensive stand stabil. Stattdessen schlug der BVB nach einer Standardsituation erneut zu: Julian Ryerson brachte eine Ecke präzise in den Strafraum, Nico Schlotterbeck stieg am höchsten und köpfte wuchtig unter die Latte zum 2:0 ein (54.). Die Berliner reklamierten ein mögliches Foul, doch der Treffer hatte Bestand.

Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken verwaltete Dortmund das Spiel kontrolliert, ohne sich tief einzuigeln. Union fehlten weiterhin klare Ideen gegen die kompakte Gästeabwehr.

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Beier sorgt für die Entscheidung

In der Schlussphase nutzte der BVB die größeren Räume konsequent. Jude Bellingham leitete einen schnellen Angriff ein und bediente Maximilian Beier im Strafraum. Der Offensivspieler nahm den Ball technisch stark mit und schob überlegt flach ins linke Eck zum 3:0 ein (84.).

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Kurz vor dem Abpfiff prüfte der VAR noch eine mögliche Handspiel-Szene im Dortmunder Strafraum, entschied jedoch korrekt gegen einen Elfmeter für Union. So blieb es beim klaren Auswärtserfolg.

Reifer Auftritt ohne große Show

Borussia Dortmund zeigte in Köpenick keinen glanzvollen, aber einen äußerst abgeklärten Auftritt. Früh in Führung, defensiv stabil, offensiv effizient – genau diese Mischung machte am Ende den Unterschied. Union Berlin investierte viel, fand gegen die gut organisierte Dortmunder Mannschaft jedoch zu selten Lösungen im letzten Drittel.

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