
Der BR zeigt am Dienstag, 24. März 2026, um 20:15 Uhr den „Tatort: Unten“. Die Folge läuft bis 21:45 Uhr und bringt das Wiener Ermittlerduo Moritz Eisner und Bibi Fellner zurück auf den Bildschirm. Damit setzt der Sender am Dienstagabend auf eine Wiederholung eines Falls, der Krimihandlung und Sozialdrama eng miteinander verbindet. Der Film stammt ursprünglich aus dem Jahr 2020 und gehört zu den Wien-Folgen der ARD-Reihe.
Im Zentrum steht der Fund eines toten Mannes auf einem verlassenen Industriegelände. Entdeckt wird die Leiche von zwei Menschen, die selbst auf der Straße leben und das Opfer kannten. Bei dem Toten handelt es sich um Gregor Aigner. Zunächst deutet vieles auf ein Verbrechen im Umfeld von Obdachlosigkeit, Drogen und persönlichem Absturz hin. Doch im Verlauf der Ermittlungen stoßen Eisner und Fellner auf weitere Spuren, darunter Hinweise auf Crystal Meth, Psychopharmaka, eine Lebensversicherung und Verbindungen zu dem Heim „Lebensraum“. So entwickelt sich der Fall von einem scheinbar lokalen Milieudelikt zu einer deutlich komplexeren Geschichte.
„Unten“ ist die 1149. Folge der ARD-Krimireihe. Zugleich ist es der 49. Fall von Moritz Eisner und der 25. gemeinsame Einsatz von Eisner und Fellner. Gespielt werden die beiden Hauptfiguren erneut von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser, die das Wiener Team seit Jahren prägen. Für viele Zuschauer ist gerade diese Kombination aus sprödem Wiener Ton, sozialem Milieu und eingespieltem Ermittlerduo ein zentraler Reiz der Österreich-Folgen innerhalb des „Tatort“-Kosmos.
Neben Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser sind in „Tatort: Unten“ unter anderem Maya Unger als Tina Kranzinger, Michael Steinocher als Jonathan „Indy“ Lechner, Michael Pink als Frank Zanger, Jutta Fastian als Dr. Steiner-Reeves, Sabrina Reiter als Johanna Wallner, Hubert Kramar als Ernst Rauter und Thomas Stipsits als Manfred Schimpf zu sehen. Die Besetzung unterstreicht, dass die Folge stark auf Nebenfiguren aus dem sozialen Umfeld des Falls setzt und nicht nur auf klassische Polizeiarbeit.
Regie führte Daniel Prochaska, das Drehbuch stammt von Thomas Christian Eichtinger und Samuel R. Schultschik. Gedreht wurde in Wien. Die Produktion fiel in die frühe Phase der Corona-Pandemie: Die Dreharbeiten begannen im März 2020, wurden zwischenzeitlich unterbrochen und später fortgesetzt. Gerade deshalb ist die Folge auch ein Zeitdokument einer ungewöhnlichen Produktionsphase, obwohl das im fertigen Film nicht im Vordergrund steht. Ihre Erstausstrahlung hatte sie am 20. Dezember 2020.
„Tatort: Unten“ setzt nicht allein auf die Frage nach dem Täter, sondern stark auf das Umfeld der Figuren. Die Folge erzählt vom Leben am Rand der Gesellschaft und verknüpft den Kriminalfall mit Themen wie sozialem Abstieg, Abhängigkeit und Ausgrenzung. Genau das macht den Film für den Dienstagabend im BR zu einer Wiederholung, die sich von routinierter Krimikost abhebt. Statt eines reinen Ermittlungsrätsels steht hier ein Milieu im Mittelpunkt, das im Fernsehen nur selten so prominent erzählt wird. Die Folge gehört damit zu den Filmen der Reihe, die nicht nur auf Spannung, sondern auch auf gesellschaftliche Schwere setzen.
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