Brand in Stromanlage: Tausende in Wuppertal zeitweise ohne Strom

Stromausfall in Warendorf: Teile der Innenstadt waren am Dienstag rund eine Stunde ohne Strom. Ursache war eine Störung im Mittelspannungsnetz.
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Ein Stromausfall in Wuppertal hat am Abend nach einem Brand in einer 10-kV-Anlage der Wuppertaler Stadtwerke für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Stadtwerken gesorgt. Betroffen war der Bereich rund um die Horather Straße. Nach dem Feuer in der Anlage waren am Abend noch etwa 1.000 Haushalte ohne Versorgung. Die Feuerwehr Wuppertal sicherte währenddessen den Brandschutz, während die Stadtwerke daran arbeiteten, möglichst viele Anschlüsse wieder in Betrieb zu nehmen.

Feuer in Anlage der Stadtwerke löst größeren Einsatz aus

Alarmiert wurde die Feuerwehr gegen 17.30 Uhr. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte Flammen in einer 10-kV-Anlage der Wuppertaler Stadtwerke. Der Brand wurde mit Kohlendioxid bekämpft. Dafür gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor. Nach dem Löscheinsatz zeigte eine Überprüfung durch die Stadtwerke, dass Teile der Anlage zerstört worden waren. Weil eine erneute Entzündung zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, blieb es nicht beim eigentlichen Löschangriff.

Die betroffene Anlage wurde vom Stromnetz getrennt. In der Folge wurden auch die daran angeschlossenen Haushalte abgeschaltet. Während dieser Phase blieb die Feuerwehr vor Ort, um den Brandschutz sicherzustellen. Die Ursache für das Feuer war am Abend noch unklar. Parallel zu den Arbeiten an der Anlage musste auch die Horather Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Das betraf den gesamten Zeitraum des Einsatzes. Neben einem Führungsdienst waren der Löschzug der Hauptfeuer- und Rettungswache, zwei Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg, ein Spezialfahrzeug und der Rettungsdienst im Einsatz. Damit wurde deutlich, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Kleinbrand handelte, sondern um einen Vorfall an kritischer Infrastruktur mit Folgen für viele angeschlossene Haushalte.

Noch rund 1.000 Haushalte betroffen, Notrufmeldestelle eingerichtet

Die Wuppertaler Stadtwerke versuchten nach dem Brand, die Auswirkungen des Stromausfalls so schnell wie möglich zu begrenzen. Nach Angaben zum Stand von 21 Uhr waren am Abend noch rund 1.000 Haushalte von der Unterbrechung der Stromversorgung betroffen. Ziel war es, möglichst viele Anschlüsse schrittweise wieder zuzuschalten. Gleichzeitig blieb die Lage für die Anwohner angespannt, weil die Schäden an der Anlage erheblich waren und zunächst nicht feststand, wie schnell die Versorgung überall wiederhergestellt werden konnte.

Für Notfälle richteten die Behörden deshalb am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg an der Horather Straße 186 eine Notrufmeldestelle ein. Dort konnten Anwohnerinnen und Anwohner im Ernstfall weitere Informationen erhalten. Die Einrichtung einer solchen Stelle zeigt, dass ein Stromausfall dieser Größenordnung auch die Erreichbarkeit und Versorgung im betroffenen Gebiet beeinflussen kann. Während Feuerwehr und Stadtwerke an der Einsatzstelle arbeiteten, blieb die Ursache des Brandes weiter offen. Fest stand zunächst nur, dass das Feuer erhebliche Teile der 10-kV-Anlage beschädigt hatte und der Einsatz deshalb nicht nur der Brandbekämpfung, sondern auch der Absicherung gegen eine mögliche Wiederentzündung diente.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu