Wohnhausbrand in Offenburg

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

In einem Mehrfamilienhaus in Offenburg im Ortenaukreis ist am Mittwochnachmittag, 28. Oktober 2026, ein Feuer ausgebrochen. Der Brand breitete sich auf mehrere Wohnungen aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten Bewohner aus dem Gebäude bringen. Eine Frau wurde verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr war am späten Nachmittag weiterhin mit Löscharbeiten beschäftigt. Die Ursache des Feuers stand zunächst nicht fest.

Anzeige

Feuer breitet sich auf weitere Wohnungen aus

Der Brand in Offenburg wurde der Polizei gegen 15.15 Uhr gemeldet. Betroffen war ein Mehrfamilienhaus in der Brachfeldstraße. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rückten zu dem Wohngebäude aus.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg beschränkte sich das Feuer nicht auf die zunächst betroffene Wohnung. Während des Einsatzes griffen die Flammen auf weitere Wohnungen über. Damit waren mehrere Wohneinheiten von dem Brandgeschehen betroffen.

Die Feuerwehr setzte ihre Brandbekämpfung fort und musste gleichzeitig weitere Hausbewohner in Sicherheit bringen. Zum Zeitpunkt der ersten Polizeimeldung um 16.38 Uhr waren die Löscharbeiten noch nicht abgeschlossen.

Anzeige

Wie viele Wohnungen insgesamt von den Flammen erfasst wurden, war zunächst nicht bekannt. Auch zur Größe des betroffenen Gebäudes und zum genauen Umfang der Brandschäden gab es noch keine gesicherten Angaben.

Bewohner müssen Gebäude verlassen

Wegen der Ausbreitung des Feuers mussten mehrere Menschen das Mehrfamilienhaus verlassen. Die Evakuierung erfolgte durch Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Eine besondere Situation ergab sich bei einer bettlägerigen Person. Nach Angaben der Polizei konnte sie während des Einsatzes in ihrer Wohnung bleiben. Dort wurde sie fortlaufend durch den Rettungsdienst betreut.

Damit war nicht für sämtliche Bewohner eine Räumung ihrer Wohnung erforderlich. Während andere Personen das Gebäude verlassen mussten, blieb die bettlägerige Person unter medizinischer Aufsicht vor Ort.

Wie viele Bewohner insgesamt evakuiert wurden, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Ebenso gab es keine abschließenden Angaben dazu, wann die evakuierten Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Auch ob einzelne Wohnungen nach den Löscharbeiten vorübergehend unbewohnbar bleiben würden, war zunächst nicht bekannt.

Verletzte Bewohnerin ins Krankenhaus gebracht

Bei dem Brand wurde nach bisherigen Erkenntnissen mindestens eine Bewohnerin verletzt. Die Frau hielt sich nach Polizeiangaben in der Wohnung auf, die ursprünglich vom Feuer betroffen war.

Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren medizinischen Versorgung und Untersuchung in ein nahegelegenes Klinikum. Welche Verletzungen sie erlitt und wie schwer diese waren, ging aus den zunächst veröffentlichten Angaben nicht hervor.

Die Polizei machte auch keine Angaben dazu, ob ein längerer Krankenhausaufenthalt notwendig war. Eine genauere medizinische Einschätzung lag zunächst nicht vor.

Neben der Versorgung der verletzten Frau betreute der Rettungsdienst die bettlägerige Person im Gebäude. Feuerwehr und Rettungskräfte waren damit sowohl mit der Brandbekämpfung als auch mit der Versorgung und Sicherung der Bewohner beschäftigt.

Entflammtes Öl als mögliche Ursache

Die Ursache des Feuers war am Mittwochnachmittag noch nicht abschließend geklärt. Allerdings gab es einen ersten Hinweis auf einen möglichen Ausgangspunkt des Brandes.

Nach Angaben der Polizei hatte die verletzte Bewohnerin erklärt, dass möglicherweise Öl auf einem Herd Feuer gefangen habe. Ein solcher Vorgang könnte den Brand ausgelöst haben.

Eine Bestätigung dieser Darstellung durch abgeschlossene Brandermittlungen lag zunächst nicht vor. Auch der genaue Ablauf, durch den sich das Feuer anschließend auf andere Wohnungen ausbreitete, war noch ungeklärt.

Die Polizei kündigte an, die Ermittlungen zur Brandursache nach Abschluss der Löscharbeiten aufzunehmen. Erst die Untersuchung des Brandortes kann weitere Erkenntnisse über den tatsächlichen Ausgangspunkt und die Entstehung des Feuers liefern.

Angaben zu einem technischen Defekt oder anderen möglichen Ursachen wurden zunächst nicht veröffentlicht. Ebenso gab es keine bestätigten Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung.

Sperrungen rund um die Brachfeldstraße

Der Feuerwehreinsatz hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr in Offenburg. Wegen der Löschmaßnahmen und der Arbeit der Rettungskräfte kam es im unmittelbaren Umfeld des Mehrfamilienhauses zu Straßensperrungen.

Betroffen war nach Angaben des Polizeipräsidiums insbesondere der Bereich Brachfeldstraße und Hindenburgstraße.

Trotz dieser Einschränkungen wurden zunächst keine größeren Verkehrsbehinderungen gemeldet. Die Sperrungen dienten der Durchführung des laufenden Einsatzes.

Wie lange die betroffenen Straßenabschnitte gesperrt bleiben würden, stand zum Zeitpunkt der ersten Meldung noch nicht fest. Eine konkrete Uhrzeit für die Wiederfreigabe wurde zunächst nicht genannt.

Schäden und weitere Folgen noch offen

Neben der Ursache war auch das Ausmaß der Schäden zunächst ungeklärt. Eine erste Schätzung zur Schadenshöhe veröffentlichte die Polizei am Mittwochnachmittag nicht.

Fest stand allerdings, dass sich der Brand über die ursprünglich betroffene Wohnung hinaus ausgebreitet hatte. Ob die weiteren Wohnungen unmittelbar durch Flammen beschädigt wurden oder zusätzlich Schäden durch Rauch und Löschwasser entstanden, war nicht näher aufgeschlüsselt.

Auch zur weiteren Unterbringung der Bewohner gab es zunächst keine Angaben. Unklar blieb, ob alle Betroffenen nach dem Feuer in das Wohngebäude zurückkehren konnten oder vorübergehend andere Unterkünfte benötigten.

Die Polizei hatte ihre erste Mitteilung veröffentlicht, während die Einsatzmaßnahmen noch liefen. Eine abschließende Bilanz über den Umfang des Brandes, die Zahl der betroffenen Wohnungen und die entstandenen Schäden lag zu diesem Zeitpunkt nicht vor.

Die weiteren Ermittlungen sollen klären, wie das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in der Brachfeldstraße entstanden ist.

Mit MS-Aktuell immer ohne Paywall lesen
Bei Google bevorzugen

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu