Millionenschaden nach Großbrand in Sägewerk in Weißwasser

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein Feuer hat am Mittwoch, 23. September 2026, ein Sägewerk in Weißwasser im sächsischen Landkreis Görlitz schwer beschädigt. Das Gebäude stand am Vormittag vollständig in Flammen. Nach ersten Angaben wurde bei dem Brand in Weißwasser niemand verletzt. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden vorläufig auf rund eine Million Euro. Warum das Feuer ausbrach, war am Nachmittag weiterhin ungeklärt.

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Gebäude stand beim Eintreffen bereits in Vollbrand

Der Einsatz begann am späten Mittwochvormittag. Gegen 11 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte zu dem Sägewerk im Bereich des Braunsteichwegs gerufen. Als die ersten Kräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits vollständig in Flammen. Die Feuerwehr begann unmittelbar mit der Brandbekämpfung.

Über Weißwasser entwickelte sich eine weithin sichtbare Rauchwolke. Die Polizei sperrte das Betriebsgelände und Straßen im unmittelbaren Umfeld großräumig ab. Dabei ging es nicht nur darum, den Einsatzbereich freizuhalten. Die Absperrungen waren auch erforderlich, um die Wasserversorgung für die Feuerwehr während der Löscharbeiten sicherzustellen.

Am Nachmittag meldete die Polizei, dass das Feuer im Wesentlichen gelöscht sei. Wegen des Materials auf dem Gelände war der Einsatz damit allerdings noch nicht vollständig beendet. Glühende Bereiche und mögliche Brandreste mussten weiter kontrolliert und abgekühlt werden.

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Zusätzliche Wasserversorgung für die Löscharbeiten

Die Brandbekämpfung erforderte eine umfangreiche Versorgung mit Löschwasser. Dafür wurde unter anderem Wasser aus einem nahe gelegenen Teich entnommen. An der Wasserversorgung waren außerdem Kräfte aus Bad Muskau und Halbendorf beteiligt.

Gerade die aufwendige Wasserversorgung prägte den Einsatz rund um das Sägewerk. Die Polizei hielt deshalb einen größeren Bereich frei, damit Feuerwehrfahrzeuge und weitere Einsatzkräfte ungehindert arbeiten konnten. Genauere Angaben zur Zahl der eingesetzten Feuerwehrleute lagen zunächst nicht vor.

Das betroffene Sägewerk verarbeitet nach Angaben des Betriebs vor allem Holz aus deutschen Wäldern, insbesondere aus Sachsen und Brandenburg. Zum Sortiment gehören unter anderem Schnitt- und Bauholz sowie Produkte für den Holzbau, die Verpackungsherstellung und weitere gewerbliche Anwendungen. Holzreste werden nach Angaben des Unternehmens ebenfalls weiterverwertet.

Nach ersten Angaben keine Verletzten

Trotz des Vollbrands wurden nach dem zunächst bekannten Stand keine Menschen verletzt. Bereits während des laufenden Einsatzes gab es zudem Hinweise darauf, dass sich keine Personen mehr im betroffenen Gebäude befanden.

Damit konzentrierte sich der Feuerwehreinsatz auf das Löschen des Gebäudebrandes, die Sicherung des Geländes und die Kontrolle des brennenden beziehungsweise glühenden Materials. Angaben zu verletzten Feuerwehrleuten oder anderen Einsatzkräften lagen ebenfalls zunächst nicht vor.

Der materielle Schaden ist dagegen erheblich. Die Polizeidirektion Görlitz geht nach einer ersten Schätzung von rund einer Million Euro aus. Dabei handelt es sich um eine vorläufige Summe. Ob sich die Schadenshöhe nach einer genaueren Untersuchung des Betriebsgeländes noch verändert, war zunächst offen.

Brandursache bleibt zunächst ungeklärt

Wie das Feuer entstanden ist, konnte am Mittwoch noch nicht geklärt werden. Für eine Untersuchung des eigentlichen Brandortes ist es zunächst zu heiß. Nach Angaben der Polizei muss glühendes Material vollständig abkühlen, bevor Brandermittler das Gelände untersuchen können.

Die Untersuchung soll deshalb voraussichtlich erst am Montag, 28. September, beginnen. Erst dann können die Fachleute den Brandort näher untersuchen und nach möglichen Spuren zur Entstehung des Feuers suchen. Zu einer technischen Ursache, einem Defekt oder einer anderen möglichen Brandentstehung gab es am Mittwoch keine gesicherten Angaben.

Damit steht zunächst lediglich fest, dass sich das Feuer am Mittwochvormittag in dem Sägewerk entwickelte und das Gebäude beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand stand. Hinweise auf eine konkrete Ursache lagen nicht vor.

Schaden von rund einer Million Euro

Der Großbrand gehört mit einer ersten Schadensschätzung von etwa einer Million Euro zu den größeren betrieblichen Brandschäden in der Region. Wie stark einzelne Maschinen, Lagerbestände oder weitere Bereiche des Betriebs betroffen sind, war zunächst nicht im Detail bekannt.

Auch zu möglichen Auswirkungen auf den weiteren Betrieb lagen am Mittwochnachmittag keine gesicherten Angaben vor. Im Vordergrund stand zunächst die vollständige Sicherung und Abkühlung des Brandortes. Erst danach kann die Polizei mit ihren Ermittlungen zur Ursache beginnen.

Für die Ermittler dürfte dabei entscheidend sein, den Bereich zu bestimmen, in dem sich das Feuer ursprünglich entwickelt hat. Bis die Untersuchung abgeschlossen ist, bleibt die Ursache des Brandes offen.

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