Millionenschaden bei Brand in Straubing: Gas tritt aus, Wohnhaus evakuiert

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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In Straubing in Niederbayern hat ein nächtlicher Brand auf dem Gelände eines Autohauses einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. In der Nacht auf Samstag, 10. Oktober 2026, geriet im Stadtteil Gstütt ein zur Reparatur abgestellter Lastwagen in Brand. Die Flammen erfassten drei weitere Nutzfahrzeuge. Als bei einem gasbetriebenen Fahrzeug Erdgas austrat, musste die Feuerwehr ihre Löscharbeiten darauf einstellen. Ein nahe gelegenes Wohnhaus wurde vorübergehend geräumt. Nach Polizeiangaben gab es keine Verletzten.

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Brand in Straubing erfasst vier Nutzfahrzeuge

Der Einsatz begann gegen 1.45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war ein Brand an einem Lastwagen auf dem Gelände des Autohauses gemeldet worden. Warum das Fahrzeug Feuer fing, war am Samstagvormittag noch nicht geklärt. Bekannt ist, dass der Lastwagen dort für Reparaturarbeiten abgestellt war. Angaben dazu, wann er auf das Gelände gebracht worden war oder ob zuvor daran gearbeitet wurde, lagen zunächst nicht vor.

Obwohl die alarmierten Feuerwehrkräfte mit der Brandbekämpfung begannen, blieb das Feuer nicht auf das zuerst betroffene Fahrzeug begrenzt. Ein weiterer Lastwagen sowie zwei Fahrzeuge zur Abfallsammlung gerieten ebenfalls in Brand. Damit waren vier größere Nutzfahrzeuge unmittelbar von den Flammen betroffen. Ob und in welchem Umfang einzelne Fahrzeuge noch instand gesetzt werden können, war zunächst nicht bekannt.

Gasaustritt stellt Feuerwehr vor zusätzliche Herausforderung

Zu einer zusätzlichen Herausforderung entwickelte sich der Antrieb eines der betroffenen Fahrzeuge. Nach Polizeiangaben handelte es sich dabei um ein Fahrzeug, das mit verflüssigtem Erdgas, kurz LNG, betrieben wurde. Während des Brandes trat Gas aus. Die Feuerwehr ließ eine Sattelzugmaschine kontrolliert abbrennen und löschte sie anschließend vollständig. Weitere Einzelheiten zu dieser Entscheidung oder zum genauen Ablauf der Sicherungsmaßnahmen lagen zunächst nicht vor.

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LNG steht für den englischen Begriff Liquefied Natural Gas. Dabei handelt es sich um Erdgas, das durch starke Abkühlung verflüssigt wird. Laut Deutschem Verein des Gas- und Wasserfaches geschieht dies bei ungefähr minus 162 Grad Celsius. In flüssigem Zustand benötigt das Gas deutlich weniger Platz und kann deshalb unter anderem als Kraftstoff für schwere Lastwagen eingesetzt werden.

Beim Einsatz in Straubing war der Gasaustritt ein zusätzlicher Umstand für die Feuerwehr. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass das LNG den Brand ausgelöst hat. Das zuerst brennende Fahrzeug war bereits vor dem Übergreifen der Flammen auf die anderen Lastwagen betroffen. Zur eigentlichen Zündquelle gab es zunächst keine gesicherten Erkenntnisse.

Wohnhaus vorsorglich evakuiert, niemand verletzt

Während der Löscharbeiten wurden auch Menschen in der unmittelbaren Umgebung vorsorglich geschützt. Die Einsatzkräfte veranlassten die zeitweise Evakuierung eines nahe gelegenen Wohnhauses. Wie viele Bewohner das Gebäude verlassen mussten und wie lange sie außerhalb ihrer Wohnungen blieben, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Nach den am Samstag veröffentlichten Polizeiangaben wurde bei dem Brand niemand verletzt. Damit blieb der Einsatz trotz der Ausbreitung des Feuers und des zusätzlichen Gasaustritts ohne bekannt gewordene Personenschäden.

Zur genauen Dauer der Löscharbeiten lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Auch die Zahl der eingesetzten Feuerwehrkräfte und Fahrzeuge war zunächst nicht bekannt. Die Entscheidung zur Räumung des Wohnhauses erfolgte vorsorglich während des laufenden Einsatzes.

Polizei schätzt Schaden auf siebenstelligen Betrag

Der wirtschaftliche Schaden ist erheblich. Die Polizei schätzt ihn vorläufig auf einen Betrag im unteren siebenstelligen Eurobereich. Eine genaue Summe wurde nicht genannt. Damit erreicht der Sachschaden nach der ersten Einschätzung mindestens die Größenordnung von einer Million Euro.

Zu den Folgen des Brandes zählen nicht nur die unmittelbar betroffenen Nutzfahrzeuge. Durch Funkenflug wurden weitere in der Nähe abgestellte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. An ihnen entstanden nach Polizeiangaben Schäden am Lack.

Welche der Fahrzeuge am schwersten beschädigt wurden, wie groß die einzelnen Schadensposten sind und ob auch Gebäude oder technische Einrichtungen betroffen waren, blieb zunächst offen. Auch zu möglichen Folgen für den Betrieb des Autohauses gab es keine bestätigten Angaben.

Die genannte Schadenshöhe ist deshalb als erste polizeiliche Schätzung zu verstehen und nicht als abschließend ermittelter Betrag. Die tatsächlichen Kosten können erst genauer beziffert werden, wenn das Ausmaß der Beschädigungen vollständig festgestellt ist.

Brandursache in Straubing weiterhin ungeklärt

Die Polizei hat Ermittlungen zur Entstehung des Feuers aufgenommen. Ob ein technischer Defekt, ein anderer unbeabsichtigter Vorgang oder eine äußere Einwirkung eine Rolle gespielt haben könnte, war zunächst offen. Für eine konkrete Ursache lagen am Samstagvormittag keine gesicherten Angaben vor.

Insbesondere stand noch nicht fest, weshalb der ursprünglich zur Reparatur abgestellte Lastwagen Feuer fing. Der Gasaustritt an einem weiteren betroffenen Nutzfahrzeug erklärt diesen ersten Brandausbruch nicht. Nach dem bislang bekannten Ablauf trat das Gas im Zusammenhang mit dem bereits ausgebrochenen Feuer aus.

Auch dazu, wann die Untersuchungen abgeschlossen sein könnten, wurde zunächst nichts mitgeteilt. Erkenntnisse über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem technischen Zustand des zuerst brennenden Lastwagens und der Brandentstehung wurden nicht veröffentlicht.

Fest steht damit zunächst, dass aus einem einzelnen Fahrzeugbrand auf dem Autohausgelände ein Einsatz mit mehreren brennenden Nutzfahrzeugen, einem Gasaustritt und einer vorsorglichen Evakuierung wurde. Menschen kamen nach den bisherigen Angaben nicht zu Schaden. Die Ursache und die endgültige Höhe des Sachschadens müssen noch geklärt werden.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu