Schuppen zerstört, Wohnhaus unbewohnbar: Feuer im Tierpark Bretten

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Im Tierpark Bretten in Baden-Württemberg hat ein Brand am Freitagabend, 9. Oktober 2026, erheblichen Sachschaden verursacht. Ein Holzschuppen wurde vollständig zerstört, das Feuer beschädigte außerdem ein benachbartes Wohnhaus. Nach Angaben der Polizei ist das Haus vorerst nicht mehr bewohnbar. Menschen und Tiere wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der Schaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

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Feuerwehr wird am Freitagabend alarmiert

Der Brand im Tierpark Bretten wurde kurz nach 20.30 Uhr gemeldet. Nach Angaben aus dem Feuerwehreinsatz ging der Alarm gegen 20.34 Uhr bei der Leitstelle ein. Noch während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte gingen weitere Notrufe ein. Als die Feuerwehr eintraf, waren bereits zwei Gebäude von den Flammen betroffen. Wegen des Ausmaßes wurde der Einsatz mit einem größeren Aufgebot fortgesetzt.

Auf dem Tierparkgelände stand ein Holzschuppen in Flammen. Das Gebäude brannte vollständig nieder. Das Feuer griff außerdem auf ein angrenzendes Wohnhaus über und verursachte dort schwere Schäden. Das Haus kann nach den bisherigen Erkenntnissen zunächst nicht mehr bewohnt werden.

Wie umfangreich die Beschädigungen im Inneren des Hauses sind und welche Reparaturen notwendig werden, war am Samstagvormittag noch nicht bekannt. Auch ein möglicher Zeitpunkt für die erneute Nutzung des Gebäudes stand zunächst nicht fest.

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Rund 60 Feuerwehrkräfte kämpfen gegen die Flammen

Die Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte auch wegen der örtlichen Bedingungen vor Herausforderungen. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, musste die Feuerwehr eine etwa 750 Meter lange Schlauchleitung verlegen. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrleute aus mehreren Abteilungen im Einsatz.

Die Wasserversorgung war ein wichtiger Bestandteil der Brandbekämpfung. Die Einsatzkräfte mussten das benötigte Löschwasser über eine größere Entfernung zur Brandstelle transportieren. Neben der Feuerwehr waren auch Kräfte des Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.

Die Arbeiten dauerten mehrere Stunden und zogen sich bis in die Nacht. Nach Angaben des Südwestrundfunks waren Einsatzkräfte noch bis in die frühen Morgenstunden beschäftigt. Der Brettener Oberbürgermeister verschaffte sich während des Einsatzes ebenfalls einen Überblick über die Situation.

Keine Menschen oder Tiere bei dem Brand verletzt

Trotz der erheblichen Gebäudeschäden gab es nach Angaben der Polizei keine Verletzten. Die Bewohner des betroffenen Wohnhauses blieben ebenso unverletzt wie die Tiere des Tierparks. Meldungen über verletzte Menschen oder Tiere lagen am Samstagvormittag nicht vor.

Für den Tierpark ist insbesondere die Nachricht wichtig, dass die Tiere nach bisherigen Erkenntnissen unversehrt geblieben sind. Das Gelände beherbergt zahlreiche Tiere, die zum Teil in größeren, für Besucher zugänglichen Bereichen gehalten werden.

Der Tierpark Bretten verfolgt ein Konzept, bei dem der unmittelbare Kontakt zwischen Besuchern und Tieren im Mittelpunkt steht. Anders als in vielen großen zoologischen Einrichtungen können sich zahlreiche Tiere auf dem Gelände frei bewegen. Besucher haben die Möglichkeit, ihnen vergleichsweise nahe zu kommen.

Ob einzelne Gehege, Wirtschaftsflächen oder andere Einrichtungen durch das Feuer, die Rauchentwicklung oder die anschließenden Löscharbeiten beeinträchtigt wurden, war zunächst nicht bekannt. Eine vollständige Übersicht über mögliche Schäden an der Infrastruktur des Tierparks lag noch nicht vor.

Schaden auf rund 200.000 Euro geschätzt

Die wirtschaftlichen Folgen des Feuers sind erheblich. Nach einer ersten Schätzung beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa 200.000 Euro. Eine endgültige Schadensbilanz lag zunächst nicht vor.

Besonders schwer wiegen die vollständige Zerstörung des Holzschuppens und die Beschädigung des benachbarten Wohnhauses. Während das kleinere Gebäude vollständig abbrannte, ist das Wohnhaus durch die Flammen vorerst unbewohnbar geworden.

Wie sich die geschätzte Schadenssumme auf die beiden Gebäude verteilt, war zunächst nicht bekannt. Auch zu möglichen Schäden an Einrichtungen oder Gegenständen innerhalb des zerstörten Schuppens gab es keine genaueren Angaben.

Technischer Defekt als mögliche Brandursache

Die Ursache des Feuers ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen wird ein technischer Defekt als möglicher Auslöser vermutet. Eine abschließend bestätigte Brandursache lag am Samstagvormittag allerdings noch nicht vor.

Welche technische Einrichtung den Brand ausgelöst haben könnte, war zunächst offen. Auch zum genauen Entstehungsort innerhalb des betroffenen Gebäudes gab es keine gesicherten Einzelheiten.

Damit konzentrieren sich die weiteren Ermittlungen auf die Frage, wie das Feuer entstehen und auf das benachbarte Wohnhaus übergreifen konnte. Erst nach Abschluss der Untersuchungen lässt sich die Ursache genauer bestimmen.

Auswirkungen auf den Tierparkbetrieb zunächst unklar

Welche unmittelbaren Folgen der Brand für Besucher hat, war am Samstagvormittag noch nicht abschließend geklärt. Auf der Internetseite des Tierparks waren zunächst weiterhin die regulären Öffnungszeiten angegeben. Danach ist die Einrichtung während der laufenden Saison samstags und sonntags grundsätzlich zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet.

Ob der Tierpark am Samstag nach dem nächtlichen Einsatz tatsächlich wie gewohnt für Besucher zugänglich war, ließ sich daraus allerdings nicht ableiten. Eine ausdrücklich bestätigte Entscheidung über mögliche Einschränkungen oder eine vorübergehende Schließung lag zunächst nicht vor.

Der Tierpark Bretten wird als Familienbetrieb geführt. Nach eigenen Angaben finanziert sich die Einrichtung aus Eintrittsgeldern und Einnahmen des Kiosks. Öffentliche Zuschüsse erhält der Betrieb demnach nicht.

Welche Funktion der zerstörte Schuppen innerhalb des Tierparkbetriebs hatte, blieb zunächst offen. Ebenso war nicht bekannt, ob durch die Gebäudeschäden einzelne betriebliche Abläufe oder Angebote vorübergehend beeinträchtigt sind.

Nach dem Brand stehen damit neben der Aufklärung der Ursache vor allem die Beseitigung der Schäden und die weitere Nutzung der betroffenen Gebäude im Mittelpunkt. Fest steht, dass das Feuer einen Schaden im sechsstelligen Bereich verursacht und ein Wohnhaus unbewohnbar gemacht hat. Menschen und Tiere blieben nach den bisherigen Angaben unverletzt.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu