Nach Feuer in Tamm: Acht Menschen durch Rauch verletzt

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Acht Menschen sind in der Nacht zum Donnerstag, 22. Oktober 2026, bei einem Brand in Tamm im Landkreis Ludwigsburg verletzt worden. Das Feuer brach nach Angaben der Polizei im Keller eines Reihenhauses aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten mehrere Bewohner auf ungewöhnlichen Wegen aus dem Gebäude holen. Für die Rettung nutzten sie unter anderem einen Lichtschacht und das Dach. Alle acht Verletzten erlitten nach den ersten Angaben Rauchvergiftungen. Die Polizei geht derzeit von einem Sachschaden in Höhe von rund 150.000 Euro aus. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt.

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Brand bricht nachts im Keller eines Reihenhauses aus

Der Wohnhausbrand ereignete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Tamm, einer Stadt in der Region Stuttgart. Nach den bisherigen Erkenntnissen lag der Ausgangspunkt des Feuers im Keller des betroffenen Reihenhauses. Wie sich der Brand anschließend innerhalb des Gebäudes entwickelte und wann er entdeckt wurde, war am Donnerstagmorgen zunächst nicht näher bekannt.

Auch Angaben dazu, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Feuers insgesamt im Haus aufhielten, lagen zunächst nicht vor. Nach Angaben der Polizei musste die Feuerwehr mehrere Bewohner retten. Insgesamt wurden acht Menschen verletzt. Ob weitere Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen konnten, blieb offen.

Feuerwehr rettet Bewohner über Lichtschacht und Dach

Bei der Menschenrettung kamen auch Wege jenseits der regulären Eingänge zum Einsatz. Die Feuerwehr brachte mehrere Personen über einen Lichtschacht und vom Dach in Sicherheit. Ein Lichtschacht stellt üblicherweise die Verbindung zwischen Kellerfenstern und dem Außenbereich her. Bei einem Brand kann er unter bestimmten Voraussetzungen als Zugang oder Rettungsweg eine Rolle spielen.

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Welche Umstände die einzelnen Rettungsmaßnahmen in Tamm erforderlich machten, wurde zunächst nicht näher erläutert. Insbesondere war nicht bekannt, ob Rauch oder Flammen reguläre Wege versperrt hatten. Ebenso fehlten nähere Angaben dazu, welche Hilfsmittel die Feuerwehr bei den Rettungen verwendete oder wie lange der Einsatz dauerte.

Acht Menschen erleiden Rauchvergiftungen

Alle acht Verletzten erlitten nach Polizeiangaben Rauchvergiftungen. Die Betroffenen hatten demnach gesundheitsschädliche Stoffe aus dem Brandrauch eingeatmet. Ob einzelne Personen darüber hinaus andere Verletzungen erlitten, war zunächst nicht bekannt.

Auch die Schwere der Rauchvergiftungen wurde in den ersten Angaben nicht näher aufgeschlüsselt. Deshalb war am Donnerstagmorgen ebenso offen, wie viele Verletzte in Krankenhäuser gebracht wurden und ob jemand stationär behandelt werden musste. Über Alter und Geschlecht der Betroffenen lagen keine gesicherten Einzelangaben vor.

Brandrauch ist selbst dann gefährlich, wenn Menschen nicht unmittelbar mit den Flammen in Berührung kommen. Er kann die Atmung beeinträchtigen und die Orientierung erschweren. Besonders in geschlossenen Gebäuden kann sich Rauch auf Bereiche ausdehnen, die vom eigentlichen Feuer entfernt liegen.

Polizei ermittelt zur Ursache des Feuers

Warum das Feuer in dem Reihenhaus ausbrach, war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Zu einem konkreten Auslöser lagen am Donnerstagmorgen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Die bisherige Feststellung, dass der Brand im Keller begann, beantwortet noch nicht, wodurch er ausgelöst wurde. Weitere Ergebnisse der Ermittlungen wurden zunächst nicht bekannt. Ob zusätzliche Untersuchungen am Gebäude erforderlich sind, war ebenfalls offen.

Sachschaden auf rund 150.000 Euro geschätzt

Neben den Verletzten hinterließ der Brand nach einer ersten Einschätzung der Polizei einen erheblichen materiellen Schaden. Die vorläufige Summe liegt bei etwa 150.000 Euro. Sie ist eine Schätzung und keine abschließende Berechnung der tatsächlichen Kosten.

Ob das Reihenhaus weiterhin bewohnbar ist, war zunächst nicht bekannt. Auch zum Umfang möglicher Schäden außerhalb des Kellers gab es keine gesicherten Angaben. Ebenso blieb offen, ob angrenzende Häuser in der Reihenhausbebauung betroffen waren.

Die tatsächliche Schadenshöhe kann sich erst nach einer genaueren Begutachtung des Gebäudes ergeben. Dabei können neben unmittelbar vom Feuer beschädigten Bereichen grundsätzlich auch Schäden durch Rauch und Löschwasser von Bedeutung sein. Welche Teile des Hauses in Tamm davon betroffen sind, war zunächst nicht bekannt.

Rauch kann Fluchtwege unpassierbar machen

Der Brand in Tamm verdeutlicht die Gefahr, die von Rauch in Wohngebäuden ausgehen kann. Das Innenministerium Baden-Württemberg weist darauf hin, dass bereits geringe Mengen eingeatmeter Rauchgase lebensgefährlich werden können. Deshalb darf ein verrauchter Treppenraum nicht als Fluchtweg genutzt werden.

Wenn ein Feuer außerhalb der eigenen Wohnung brennt und der Treppenraum bereits voller Rauch ist, empfiehlt das Ministerium, die Wohnungstür geschlossen zu halten, die Feuerwehr zu alarmieren und sich an einem Fenster oder Balkon bemerkbar zu machen. Welche Maßnahmen im Einzelfall richtig sind, richtet sich nach der konkreten Gefahrensituation und den Anweisungen der Einsatzkräfte.

Gerade bei einem Kellerbrand besteht grundsätzlich das Risiko, dass sich Rauch über Verbindungen zwischen den Geschossen ausbreitet. Geschlossene Türen zwischen Kellerräumen und Treppenhäusern können dazu beitragen, eine solche Ausbreitung zu verhindern. Auch Rauchwarnmelder sind ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes.

Wie sich der Rauch im betroffenen Reihenhaus in Tamm ausbreitete, war zunächst nicht bekannt. Klar ist bislang, dass acht Menschen Rauchvergiftungen erlitten und die Feuerwehr mehrere Bewohner über den Lichtschacht sowie vom Dach in Sicherheit brachte. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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