
Bei einem Brand in Waldshut sind am frühen Donnerstagmorgen, 22. Oktober 2026, insgesamt sechs Busse beschädigt oder zerstört worden. Drei Fahrzeuge brannten vollständig aus, drei weitere erlitten erhebliche Schäden durch die Hitze. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen. Wie der Brand entstand, ist noch ungeklärt. Der Sachschaden dürfte nach erster Einschätzung der Polizei mehrere Hunderttausend Euro betragen. Der betroffene Standort befindet sich in Waldshut-Tiengen im Süden Baden-Württembergs, unweit der Schweizer Grenze.
Ausgangspunkt des Einsatzes war ein geparkter Linienbus in der Robert-Gerwig-Straße im Stadtbezirk Waldshut. Dort wurde das Feuer am Donnerstag kurz vor 5 Uhr gemeldet. Als die Freiwillige Feuerwehr den Brandort erreichte, hatten die Flammen bereits zwei weitere Fahrzeuge erfasst. Damit waren schon vor Beginn der Löscharbeiten drei Busse unmittelbar vom Feuer betroffen.
Die Feuerwehr rückte nach Angaben der Polizei mit einem Großaufgebot an und bekam den Brand rasch unter Kontrolle. Eine genaue Zahl der eingesetzten Kräfte oder Fahrzeuge wurde zunächst nicht mitgeteilt. Auch Angaben dazu, wann die Löscharbeiten vollständig abgeschlossen waren, lagen zunächst nicht vor.
Die drei unmittelbar vom Feuer erfassten Busse brannten vollständig aus. Weitere drei Fahrzeuge wurden durch die Hitze stark beschädigt. Damit waren insgesamt sechs Busse betroffen, obwohl nach bisherigem Kenntnisstand nicht alle selbst in Flammen standen. Die Unterscheidung zwischen ausgebrannten und durch Hitze beschädigten Fahrzeugen ist entscheidend, um den Umfang der Zerstörung einzuordnen.
Nach Angaben des Südwestrundfunks waren die Busse ausrangiert und vor dem Betriebshof von Südbadenbus abgestellt. Der Standort befindet sich hinter dem Waldshuter Bahnhof. Die Fahrzeuge gehörten damit nicht mehr zum regulär eingesetzten Fuhrpark. Welche Restwerte die einzelnen Busse noch hatten und welche Kosten möglicherweise für Räumung und Entsorgung entstehen, war zunächst nicht bekannt.
Die Zahl der betroffenen Fahrzeuge verdeutlicht das Ausmaß des Feuers. Während drei Busse vollständig zerstört wurden, entstanden an den unmittelbar benachbarten Fahrzeugen ebenfalls erhebliche Schäden.
Die Hitze des Brandes wirkte sich nicht nur auf die parkenden Busse aus. Nach Informationen des SWR gingen an dem benachbarten Feuerwehrgerätehaus zwei Fensterscheiben zu Bruch. Damit entstanden auch Schäden außerhalb der unmittelbar betroffenen Fahrzeuggruppe.
Über weitere Beschädigungen an Gebäuden oder anderer Infrastruktur war zunächst nichts bekannt. Die Polizei teilte mit, dass nach dem bisherigen Kenntnisstand niemand verletzt wurde.
Das Feuerwehrgerätehaus befindet sich in unmittelbarer Nähe des betroffenen Abstellplatzes. Die beschädigten Fensterscheiben zeigen, dass die Hitzeentwicklung über die abgestellten Fahrzeuge hinausreichte. Ob an dem Gebäude weitere Schäden festgestellt wurden, war zunächst nicht bekannt.
Die Ursache des Feuers stand am Donnerstagvormittag noch nicht fest. Das Polizeipräsidium Freiburg bestätigte laufende Ermittlungen und den Einsatz der Kriminaltechnik am Brandort. Welche Feststellungen die Ermittler bereits treffen konnten, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Offen war insbesondere, weshalb der zuerst betroffene Bus in Brand geriet. Auch zum genauen Ablauf der Brandausbreitung über die bereits bekannten Angaben hinaus lagen keine gesicherten Einzelheiten vor. Aus dem Umstand, dass mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden, lässt sich keine bestimmte Brandursache ableiten.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Entstehung des Feuers und die Umstände seiner Ausbreitung. Ob und wann die Untersuchung erste Ergebnisse liefern wird, war zunächst offen. Die Polizei machte in ihrer Mitteilung vom Donnerstagmorgen keine näheren Angaben zu möglichen Ursachen.
Eine abschließende Bezifferung des Sachschadens war zunächst nicht möglich. Die Polizei ging aber davon aus, dass die Summe mehrere Hunderttausend Euro erreichen dürfte. Dieser Wert ist eine vorläufige Schätzung und kein abschließendes Ergebnis einer Begutachtung.
Bei der späteren Schadensermittlung wird unter anderem festzustellen sein, welchen Wert die zerstörten und beschädigten Fahrzeuge vor dem Brand noch hatten. Dabei spielt auch eine Rolle, dass es sich nach Angaben des SWR um ausrangierte Busse handelte.
Hinzu kommen die bereits festgestellten Schäden am benachbarten Feuerwehrgerätehaus. Ob weitere Kosten entstehen, war zunächst nicht bekannt. Fest steht, dass drei Busse vollständig zerstört und drei weitere erheblich beschädigt wurden. Trotz der bereits genannten Größenordnung konnte die Polizei noch keine genaue Schadenssumme nennen.
Der betroffene Standort liegt in Bahnhofsnähe in Waldshut, einem Stadtbezirk von Waldshut-Tiengen nahe der Schweizer Grenze. Südbadenbus gehört zur Deutschen Bahn und ist als Busunternehmen in der Region tätig. Die ausrangierten Fahrzeuge standen nach Darstellung des SWR vor dem Betriebshof.
Ob der Brand Auswirkungen auf den regulären Busverkehr oder die Abläufe auf dem Betriebshof hatte, war zunächst nicht bestätigt. Aus der Zahl der beschädigten Busse allein lässt sich nicht ableiten, wie viele Fahrzeuge dem laufenden Betrieb tatsächlich fehlten. Verlässliche Angaben über Fahrtausfälle oder Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr lagen zunächst nicht vor.
Im Mittelpunkt der weiteren Ermittlungen steht nun die bislang ungeklärte Brandursache. Zudem muss der Sachschaden abschließend festgestellt werden. Die Polizei machte am Donnerstag zunächst keine Angaben dazu, wann mit weiteren Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist.
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