
Auf der Carl-August-Allee in Weimar beginnen am Montag, 12. Oktober 2026, mehrere Bauarbeiten. Autofahrer müssen deshalb mit gesperrten Straßenabschnitten rechnen. Auch der Stadtbusverkehr wird umgeleitet. Die Stadt plant zwei Bauabschnitte für die Sanierung der Fahrbahndecke. Hinzu kommen Reparaturen an einem Abwasserkanal und Arbeiten an der Wasserversorgung im Kreuzungsbereich mit der Meyerstraße. Die Einschränkungen beginnen damit gleichzeitig an verschiedenen Stellen der Straße.
Die Fahrbahnsanierung startet am 12. Oktober auf dem Abschnitt zwischen dem Rathenauplatz und der Kreuzung mit der Carl-von-Ossietzky-Straße. Für diesen ersten Abschnitt ist eine Vollsperrung vorgesehen. Nach der Planung der Stadt sollen die Arbeiten dort am Freitag, 16. Oktober, abgeschlossen sein.
Damit ist die Sanierung allerdings noch nicht beendet. Der zweite Bauabschnitt soll am Montag, 19. Oktober, beginnen. Dann wird die Carl-August-Allee zwischen der Kreuzung Carl-von-Ossietzky-Straße und dem Kreuzungsbereich am August-Baudert-Platz voll gesperrt. Als geplantes Ende nennt die Stadt Freitag, 23. Oktober.
Beide Abschnitte gehören zur Erneuerung der Fahrbahndecke. Die Stadt hatte eine Instandsetzung der Carl-August-Allee bereits in ihrer Bauplanung für 2026 aufgeführt. Eine genaue Uhrzeit für den Beginn der beiden Sperrungen wurde nicht veröffentlicht. Auch die genannten Enddaten sind vorläufig und können sich abhängig vom Bauablauf verschieben.
Parallel zum ersten Abschnitt der Fahrbahnsanierung wird im Bereich der Kreuzung von Carl-August-Allee und Meyerstraße gearbeitet. Dort muss nach Angaben der Stadt ein Abwasserkanal repariert werden. Außerdem ist ein Austausch von Armaturen der Wasserversorgung vorgesehen.
Der betroffene Bereich liegt vor der Jugendherberge. Auch hier ist eine Vollsperrung vorgesehen, die am 12. Oktober beginnt und bis zum 17. Oktober dauern soll. Die Stadt nennt für die Meyerstraße eine besondere Verkehrsführung: Wer aus Richtung Ernst-Kohl-Straße kommt, erreicht nur noch eine Sackgasse. Die Fahrt von der Carl-August-Allee über die Meyerstraße in Richtung Brennerstraße bleibt nach der veröffentlichten Regelung möglich.
Durch diese parallelen Maßnahmen kommt es nicht nur zu einer Sperrung eines einzelnen Straßenstücks. Auch die Anbindung benachbarter Straßen ist betroffen. Die gesonderte Regelung zur Meyerstraße ist deshalb besonders für Ortskundige und Anlieger wichtig. Welche Unternehmen die Kanal-, Wasser- und Straßenbauarbeiten im Einzelnen ausführen, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Auch Fahrgäste müssen ihren Weg anpassen. Nach Mitteilung der Stadtwirtschaft Weimar betrifft die Sperrung die Stadtbuslinien 2, 3, 4, 6 und 9. Die Linien 2, 4, 6 und 9 fahren während der Einschränkungen über die Ernst-Thälmann-Straße. Dort wird die gleichnamige Ersatzhaltestelle bedient.
Für die Linie 3 gilt eine andere Führung. Sie wird über die Friedrich-Ebert-Straße umgeleitet. Die Haltestellen in der Carl-August-Allee können während der Sperrung nicht bedient werden. Fahrgäste müssen deshalb für Fahrten aus dem betroffenen Bereich andere Einstiegsmöglichkeiten berücksichtigen.
Beim zeitlichen Rahmen unterscheidet sich die Information des Verkehrsunternehmens von den Angaben zu den einzelnen Bauabschnitten. Die Stadtwirtschaft rechnet für die Busumleitungen mit dem Zeitraum vom 12. bis voraussichtlich 30. Oktober. Die Stadt führt für die Fahrbahnsanierung dagegen den 23. Oktober als Ende des zweiten Abschnitts auf. Ein verbindlicher Termin für die Rückkehr sämtlicher Buslinien auf ihren üblichen Fahrweg ist damit nicht zugesagt.
Für den Autoverkehr ist entscheidend, in welcher Bauwoche eine Fahrt stattfinden soll. Zunächst ist der Bereich vom Rathenauplatz bis zur Carl-von-Ossietzky-Straße betroffen, anschließend der Abschnitt bis zum August-Baudert-Platz. Zusätzlich gilt die Sperrung an der Meyerstraße in der ersten Woche.
Eine offiziell benannte Umleitungsstrecke für Autofahrer lag zunächst nicht vor. Auch für Fußgänger und Radfahrer wurden keine gesonderten Umleitungswege bekannt gegeben. Konkrete Angaben zur Zufahrt für einzelne Grundstücke und zur Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs während der bevorstehenden Arbeiten fehlen ebenfalls.
Für die Orientierung im betroffenen Bereich sind damit vor allem die zeitlich gestaffelten Bauabschnitte und die besondere Verkehrsregelung an der Meyerstraße maßgeblich. Die Buslinien werden unabhängig davon nach den angekündigten Ersatzfahrwegen geführt.
Die Bauarbeiten fallen in zwei aufeinanderfolgende Wochen. Nach dem derzeitigen Plan endet der erste Abschnitt am 16. Oktober, der Eingriff an der Meyerstraße einen Tag später und die zweite Etappe der Fahrbahnsanierung am 23. Oktober. Für den Linienverkehr ist vorsorglich ein längerer Zeitraum bis zum 30. Oktober angegeben.
Die Stadt weist bei ihrer Sperrungsübersicht vom 8. Oktober ausdrücklich darauf hin, dass Endtermine vom Bauverlauf abhängen. Bei Änderungen sollen neue Informationen veröffentlicht werden.
Für die Fahrt durch den Bereich um Rathenauplatz, Carl-von-Ossietzky-Straße und August-Baudert-Platz bleibt daher die jeweilige Bauphase maßgeblich. Busfahrgäste müssen unterdessen mit den bereits angekündigten Ersatzhaltestellen und geänderten Linienwegen rechnen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu