Störung bei ChatGPT: OpenAI bestätigt erhöhte Fehlerraten

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Grzegorz Walczak

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Bei ChatGPT ist es am Donnerstag, 3. September 2026, zu einer größeren technischen Störung gekommen. OpenAI bestätigte auf seiner offiziellen Statusseite erhöhte Fehlerraten bei ChatGPT und dem Programmierdienst Codex. Zahlreiche Funktionen waren als beeinträchtigt aufgeführt. Inzwischen meldet das Unternehmen seine Systeme wieder als vollständig betriebsbereit.

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ChatGPT und Codex von Störung betroffen

OpenAI begann nach eigenen Angaben am Donnerstag mit der Untersuchung erhöhter Fehlerraten. Der entsprechende Vorfall umfasste 15 Komponenten von ChatGPT sowie vier Komponenten von Codex. Dazu gehörten mehrere zentrale Funktionen der Plattform.

Die Statusseite dokumentierte zunächst eine Untersuchung des Problems. Anschließend teilte OpenAI mit, eine Gegenmaßnahme umgesetzt zu haben und die Erholung der Systeme zu beobachten. Eine spätere Statusabfrage wies die OpenAI-Dienste wieder als vollständig funktionsfähig aus.

Bereits wenige Stunden zuvor hatte OpenAI eine separate kurze Störung des ChatGPT Work Mode registriert. Dabei waren ebenfalls erhöhte Fehlerraten aufgetreten. Dieser Vorfall war nach Angaben des Unternehmens innerhalb weniger Minuten behoben.

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Tausende Störungsmeldungen von Nutzern

Parallel zur offiziellen OpenAI-Meldung stieg die Zahl der Nutzerberichte auf externen Störungsplattformen deutlich an. Für die USA wurden zeitweise mehr als 5.000 Meldungen innerhalb kurzer Zeit registriert. Solche Zahlen erfassen von Nutzern gemeldete Probleme und entsprechen deshalb nicht der tatsächlichen Zahl aller Betroffenen.

Weitere Nutzerberichte kamen unter anderem aus Deutschland, den USA, Indien, Kanada, Großbritannien, Belgien, Südafrika, Dänemark, Mexiko und mehreren asiatischen Staaten. Gemeldet wurden unter anderem Fehlermeldungen, verlangsamte Reaktionen, Kapazitätsprobleme und Login-Schwierigkeiten.

Damit gibt es Hinweise auf eine international wahrnehmbare Störung. Dass ChatGPT in allen diesen Ländern flächendeckend ausgefallen war, ist damit jedoch nicht belegt. Auch OpenAI veröffentlichte bislang keine Liste betroffener Staaten oder Regionen.

Ursache der ChatGPT-Störung bleibt offen

Eine technische Ursache für den größeren Vorfall am 3. September hatte OpenAI zunächst nicht genannt. Offiziell bestätigt war lediglich, dass erhöhte Fehlerraten auftraten und eine Gegenmaßnahme umgesetzt wurde. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.

Im Internet kursierende Vermutungen über einen Zusammenhang mit neuen OpenAI-Modellen oder anderen technischen Ereignissen sind nicht bestätigt. Auch für einen Zusammenhang mit zeitgleichen Störungen bei anderen KI-Anbietern lag zunächst keine gesicherte Bestätigung vor.

Am Donnerstag hatten neben ChatGPT auch andere große KI-Dienste zeitweise mit technischen Problemen zu kämpfen. The Verge berichtete unter anderem über parallele Störungen bei Claude von Anthropic und Grok von xAI. Ob zwischen diesen Vorfällen ein gemeinsamer technischer Zusammenhang bestand, war zunächst unklar.

OpenAI meldet Dienste wieder als betriebsbereit

Am frühen Donnerstagabend deutscher Zeit zeigte die zentrale OpenAI-Statusseite wieder einen vollständig betriebsbereiten Zustand an. Dort waren zu diesem Zeitpunkt keine laufenden Systemprobleme mehr ausgewiesen.

OpenAI weist grundsätzlich darauf hin, dass seine Verfügbarkeitsangaben über verschiedene Tarife, Modelle und Fehlerarten hinweg zusammengefasst werden. Einzelne Nutzer können deshalb auch dann noch unterschiedliche Erfahrungen machen, wenn der allgemeine Systemstatus bereits wieder auf normal steht.

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