Zeugin aus Israel rückt Christina Block im Hamburger Prozess in den Fokus

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

Im Hamburger Strafprozess gegen Christina Block hat die Aussage einer Zeugin aus Israel den Blick erneut auf die zentrale Frage des Verfahrens gelenkt. Keren T., die im Umfeld der beteiligten Sicherheitsfirma verortet wird, sagte vor dem Landgericht Hamburg aus und belastete dabei nach übereinstimmenden Prozessberichten die Unternehmerin sowie den mitangeklagten Familienanwalt Andreas C.

Aussage am 50. Verhandlungstag

Die Zeugin schilderte demnach Vorgänge rund um die Rückholung zweier Kinder aus Dänemark in der Silvesternacht 2023/24. Nach ihrer Darstellung soll Christina Block von entsprechenden Plänen gewusst haben. Block bestreitet die Vorwürfe. Eine gerichtliche Bewertung der Aussage steht noch aus.

Anklage dreht sich um Vorgänge in Dänemark

Christina Block muss sich seit Juli 2025 vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, während eines Sorgerechtsstreits die gewaltsame Rückholung zweier Kinder aus Dänemark veranlasst zu haben. Mitangeklagt sind mehrere weitere Personen. Die Angeklagte weist die Vorwürfe zurück.

Verfahren könnte im Sommer weiter vorankommen

Nach Angaben aus dem Prozess könnte die Beweisaufnahme im Sommer 2026 deutlich voranschreiten. Ein Urteil ist damit aber nicht automatisch verbunden. Maßgeblich bleibt, wie das Gericht die Zeugenaussagen, Akten und Einlassungen im weiteren Verfahren bewertet.

Internationaler Kern des Falls

Der Fall reicht über Deutschland hinaus, weil die Kinder damals in Dänemark lebten und mehrere Beteiligte Bezüge nach Israel haben sollen. Damit berührt das Verfahren nicht nur deutsches Strafrecht, sondern auch Fragen grenzüberschreitender Sorgerechtskonflikte und privater Sicherheitsstrukturen.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu