
Die ARD startet am Samstag, 24. Oktober 2026, mit einer neuen Thrillerserie zur besten Sendezeit. Um 20.15 Uhr beginnt im Ersten „Das Vergessen – Spurlos im Moor“ mit Julia Koschitz in der Hauptrolle. Gleich vier der insgesamt sechs Folgen werden hintereinander ausgestrahlt. Im Mittelpunkt steht eine Polizistin, die das Verschwinden ihrer Nichte aufklären will und gleichzeitig mit einer schweren persönlichen Diagnose konfrontiert wird. Die letzten beiden Folgen zeigt die ARD bereits am Sonntagabend.
Der neue ARD-Thriller umfasst eine Staffel mit sechs Episoden, die jeweils ungefähr 45 Minuten dauern. Die ersten vier Teile sind am heutigen Samstag ohne längere Unterbrechung im Abendprogramm zu sehen.
Den Auftakt macht um 20.15 Uhr Folge 1 mit dem Titel „Vermisst“. Um 21.00 Uhr folgt die zweite Episode „Versunken“. Anschließend zeigt Das Erste um 21.45 Uhr Folge 3 „Verborgen“ und um 22.30 Uhr die vierte Folge „Verraten“. Der Serienabend endet um 23.15 Uhr.
Bereits am Sonntag, 25. Oktober 2026, setzt der Sender die Geschichte fort. Um 21.45 Uhr beginnt die fünfte Folge „Verschwunden“. Das abschließende Kapitel „Verloren“ läuft um 22.30 Uhr. Damit wird die gesamte Handlung an zwei aufeinanderfolgenden Abenden erzählt.
Bei der Ausstrahlung handelt es sich um die deutsche Fernsehpremiere der neuen Produktion aus dem Jahr 2026. Die Serie wurde für ARD und den österreichischen ORF produziert.
Die Geschichte spielt im österreichischen Dorf Engelsberg. Dort arbeitet Pia Kraus als Polizistin und kümmert sich um die alltäglichen Probleme der Menschen. Gleichzeitig belastet sie ein persönlicher Vermisstenfall: Ihre 17-jährige Nichte Amelie ist seit einem halben Jahr verschwunden.
Amelie hatte vor ihrem Verschwinden einen Streit mit ihrer Mutter Caro. Seither fehlt von der Jugendlichen jede Spur. Als in einem nahegelegenen Moor ein blutverschmierter Turnschuh entdeckt wird, beginnen neue Suchmaßnahmen. Die Ermittlungen übernimmt unter anderem Pias früherer Kollege Tarek Moser.
Die Suche führt schließlich zu einem Todesfall, der die Dorfgemeinschaft erschüttert. Pia will unbedingt herausfinden, was ihrer Nichte zugestoßen ist. Doch während sie versucht, die Hintergründe aufzuklären, verändert sich auch ihr eigenes Leben grundlegend.
Bei ihr wird eine frühe Form der Alzheimer-Erkrankung festgestellt. Dadurch steht die Polizistin vor einem besonderen Problem: Sie muss sich auf ihre Beobachtungen und Erinnerungen verlassen können, während genau diese Fähigkeiten zunehmend beeinträchtigt werden.
Die Erkrankung ist damit nicht nur ein persönliches Schicksal der Hauptfigur, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Handlung. Ihre Familie und ihr berufliches Umfeld werden ebenfalls mit den Veränderungen konfrontiert.
Die Hauptfigur Pia Kraus wird von der österreichischen Schauspielerin Julia Koschitz verkörpert. Sie steht im Zentrum der sechsteiligen Geschichte und spielt eine Ermittlerin, deren berufliche Verantwortung immer stärker mit ihrer privaten Situation kollidiert.
Matthias Koeberlin übernimmt die Rolle ihres Ehemannes Jonas Kraus. Anja Pichler und Leopold Pallua spielen die beiden Kinder Vivian und Linus.
Eine weitere wichtige Figur ist Tarek Moser, dargestellt von Bardo Böhlefeld. Der Ermittler arbeitet an der Aufklärung des Falls und bemerkt zugleich Veränderungen im Verhalten seiner Kollegin.
Martina Ebm spielt Caro Scheuer, die Mutter der verschwundenen Amelie. Die Jugendliche selbst wird von Fabia Matuschek dargestellt. Regula Grauwiller ist als Ärztin Anni Rath zu sehen, die zu Pias engsten Vertrauten gehört.
Zur weiteren Besetzung zählen Oliver Rosskopf als Gerry Rath, Julian Looman als Andreas Broszek, León Orlandianyi als Roman und Clemens Berndorff als Markus Bichler. Auch Jack Hofer, Michael Pink und Markus Schramm sind in weiteren Rollen zu sehen.
Anders als bei klassischen Krimiserien, in denen jede Folge einen eigenständigen Fall behandelt, entwickelt sich die Handlung von „Das Vergessen – Spurlos im Moor“ über sämtliche sechs Episoden.
In „Vermisst“ wird zunächst das Verschwinden der Jugendlichen und die Suche im Moor geschildert. Die Zuschauer lernen außerdem Pia Kraus, ihre Familie und die wichtigsten Personen aus ihrem Umfeld kennen.
Die zweite Folge „Versunken“ erweitert die Ermittlungen um neue Erkenntnisse und führt gleichzeitig einen persönlichen Konflikt innerhalb von Pias Familie ein.
In „Verborgen“ geraten weitere Personen aus dem Umfeld der verschwundenen Jugendlichen in den Blick. Zugleich wird für Pias Kollegen deutlicher, dass sich ihr Verhalten verändert.
Die vierte Episode „Verraten“ verbindet neue Entwicklungen im Kriminalfall mit den zunehmenden Schwierigkeiten der Hauptfigur.
Am Sonntag wird die Geschichte mit „Verschwunden“ fortgesetzt. Pia gerät beruflich unter Druck und versucht dennoch, die Ermittlungen weiterzuführen. Die sechste Folge „Verloren“ bringt die zusammenhängende Handlung schließlich zu ihrem Abschluss.
Wer die vollständige Geschichte verfolgen möchte, sollte deshalb mit der ersten Episode beginnen.
„Das Vergessen – Spurlos im Moor“ ist eine deutsch-österreichische Koproduktion. Verantwortlich sind Odeon Fiction und Mona Film gemeinsam mit ARD Degeto Film für die ARD und den ORF. Gedreht wurde in Wien und Oberösterreich.
Für die Regie zeichnen zwei Filmemacher verantwortlich. Daniel Geronimo Prochaska inszenierte die ersten vier Folgen, die am Samstag ausgestrahlt werden. Johanna Moder führte bei den beiden abschließenden Episoden Regie.
Die Drehbücher stammen von Timo Lombeck, Marcel Kawentel und Rebekka Reuber. Adrian Bidron und André Mayerhofer waren für die Kamera verantwortlich. Die Musik komponierte Karwan Marouf.
Die gesamte Serie umfasst ungefähr 270 Minuten. Durch die Aufteilung auf zwei Fernsehabende können Zuschauer die Geschichte nahezu vollständig an einem Wochenende verfolgen.
Wer den neuen Thriller nicht zu den regulären Sendezeiten sehen möchte, kann auf die ARD Mediathek ausweichen. Dort stehen alle sechs Folgen bereits seit Freitag, 23. Oktober 2026, zur Verfügung und können unabhängig von der Fernsehausstrahlung abgerufen werden.
Die ARD nennt für die ersten vier Episoden eine Verfügbarkeit bis zum 24. Juli 2027. Die beiden abschließenden Folgen sollen bis zum 25. Juli 2027 abrufbar bleiben. Damit haben Zuschauer nach der Fernsehpremiere noch mehrere Monate Zeit, die gesamte Serie anzusehen.
Die Episoden werden mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten. Die Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren.
Mit der neuen Produktion setzt die ARD auf eine abgeschlossene Thrillerhandlung, die einen Kriminalfall mit familiären Konflikten und den Auswirkungen einer schweren Erkrankung verbindet. Bereits am Sonntagabend steht fest, wie die sechsteilige Geschichte um Polizistin Pia Kraus endet.
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