
Der DAX startet mit schwierigen Vorzeichen in die neue Börsenwoche. Ausschlaggebend ist vor allem die geopolitische Lage rund um den Iran-Krieg, die an den Märkten für anhaltende Unsicherheit sorgt. Nach den jüngsten Kursverlusten richten sich die Erwartungen nun auf neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone. An der Frankfurter Börse geht es damit nicht nur um einzelne Unternehmenszahlen, sondern vor allem um die Frage, wie stark Energiepreise und Geldpolitik den Markt in den kommenden Tagen zusätzlich belasten könnten.
Im Mittelpunkt stehen zu Wochenbeginn die neuen Verbraucherpreisdaten. Sie gelten als wichtiger Test dafür, ob sich die Sorgen vor steigenden Kosten weiter verschärfen. Hintergrund ist die angespannte Lage rund um die Straße von Hormus, die für den globalen Energiehandel von großer Bedeutung ist. Wie berichtet wird, hat US-Präsident Donald Trump dem Iran dafür eine Frist bis zum 6. April gesetzt. Sollte der Konflikt die Energiepreise weiter antreiben, dürfte das nach Einschätzung von Marktbeobachtern auch die Inflationsdebatte neu verschärfen. Für die Börsen wäre das ein zusätzliches Risiko, weil mit höheren Preisen zugleich der Druck auf die Notenbanken steigen würde.
Neben dem geopolitischen Umfeld stehen in der Karwoche mehrere Unternehmenstermine an. Erwartet werden unter anderem neue Jahreszahlen von Suss Microtec, Secunet Security Networks, Dermapharm, Norma Group, Energiekontor und Auto1. Zusätzlich werden im DAX-Umfeld die Hauptversammlung der Deutschen Telekom sowie ein Pharmatermin von Bayer beobachtet. International fällt der Blick auf neue Zahlen von Nike. Zum Wochenausklang bleibt außerdem der US-Arbeitsmarktbericht ein wichtiger Termin für die Märkte, auch wenn an Karfreitag weder in Deutschland noch an der Wall Street regulär gehandelt wird. Eine spürbare Erholung im DAX dürfte vorerst dennoch vor allem davon abhängen, ob sich die politische Lage entspannt.
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