
Die Verräter heute bei RTL gehen am Montag, 24. August 2026, in die nächste Runde. Um 20.15 Uhr zeigt RTL Folge 5 der vierten Staffel von Die Verräter: Vertraue Niemandem. Nach vier ausgestrahlten Folgen sind noch zwölf Prominente im Spiel. Das Publikum kennt zugleich die Identität der drei Verräter: Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern. Moderiert wird die Reality-Spielshow erneut von Sonja Zietlow.
RTL hat die vierte Staffel als kompaktes TV-Ereignis über zwei Wochen angesetzt. Die ersten vier Folgen liefen vom 17. bis 20. August jeweils zur Primetime. Nach der Pause am Wochenende folgt am Montag Folge 5. Bis Donnerstag, 27. August, werden anschließend täglich weitere Episoden gezeigt. Insgesamt umfasst die Staffel acht Folgen.
Für die heutige Ausgabe kündigt RTL einen verschärften Konflikt innerhalb der Verrätergruppe an. Zugleich geraten mehrere Loyale in eine nächtliche Spielsituation, bei der ein Ausscheiden droht. Außerdem müssen die verbliebenen Teilnehmer in einer Mission versuchen, Mitspieler zu retten. Wie Folge 5 ausgeht, wird hier nicht vorweggenommen.
Gestartet war die Staffel erstmals mit 18 Prominenten. Nach den ersten vier TV-Folgen befinden sich noch Alexa Maria Surholt, Ann-Kathrin Bendixen, Cathy Hummels, Gabriel Kelly, Nina Meise, Marijke Amado, Max Kruse, Papis Loveday, Peyman Amin, Philipp Fleiter, Ralph Morgenstern und Urs Meier im Spiel.
Zuletzt musste Julia Meise in Folge 4 das Schloss verlassen. Zuvor waren Ania Niedieck, Joelina Drews, Marcel Nguyen, Tine Wittler und Hardy Krüger ausgeschieden. Damit ist ein Drittel des ursprünglichen Feldes bereits nicht mehr dabei.
Für die Fernsehzuschauer sind die Rollen von Beginn an sichtbar. In Staffel 4 spielen Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern auf der Seite der Verräter. Die übrigen Spieler starten als Loyale und müssen herausfinden, wem sie vertrauen können.
Die vierte Staffel enthält dabei einen zusätzlichen Mechanismus. Nicht alle Verräter wurden auf dieselbe Weise bestimmt. Ein weiterer Verräter erhielt seine Rolle über einen Anruf, während die Gruppe anwesend war. Für die Mitspieler blieb verborgen, wer die Nachricht erhalten hatte.
Dass das Publikum die Rollen kennt, während die meisten Teilnehmer im Ungewissen bleiben, ist ein zentraler Bestandteil des Formats. Der Reiz entsteht nicht daraus, gemeinsam mit allen Kandidaten die Lösung herauszufinden, sondern daraus zu beobachten, wie überzeugend die Verräter ihre tatsächliche Rolle verbergen können.
Zu Beginn werden einzelne Teilnehmer heimlich zu Verrätern bestimmt. Alle anderen gelten als Loyale. Beide Gruppen verfolgen entgegengesetzte Ziele. Die Loyalen müssen die Verräter erkennen und aus dem Spiel wählen. Die Verräter versuchen dagegen, unentdeckt zu bleiben und die Gruppe gezielt auf falsche Fährten zu führen.
Tagsüber müssen dennoch alle Teilnehmer gemeinsam Aufgaben bewältigen. Bei diesen Missionen werden Silberbarren für den späteren Gewinn erspielt. Strategische Vorteile wie Schutzschilde können einzelne Spieler zusätzlich vor bestimmten Spielmechanismen schützen.
Das wichtigste offene Machtinstrument der Loyalen ist der Runde Tisch. Dort diskutiert die gesamte Gruppe über Verdachtsmomente und stimmt anschließend darüber ab, wer das Schloss verlassen muss.
Die Person mit den meisten Stimmen wird verbannt. Dabei können sowohl Loyale als auch Verräter aus dem Spiel gewählt werden. Erst danach wird sichtbar, ob die Gruppe tatsächlich einen Verräter getroffen hat.
Die Verräter müssen deshalb nicht nur ihre eigene Rolle verbergen. Sie können auch versuchen, Diskussionen zu beeinflussen, Verdächtigungen auf andere Personen zu lenken oder sich gegenseitig strategisch unter Druck zu setzen.
Nach den gemeinsamen Spielphasen treffen sich die Verräter normalerweise geheim im sogenannten Konklave. Dort entscheiden sie, welcher Loyale aus dem Spiel genommen werden soll. Innerhalb der Spielwelt wird dieser Vorgang als Mord bezeichnet. Beim Frühstück am nächsten Morgen erfahren die übrigen Teilnehmer, wer nicht mehr zurückkehrt.
Daneben kennt das Format mehrere Varianten. Dazu gehören unter anderem Todeslisten, Verführungen und Erpressungen. Auch ein Schutzschild kann verhindern, dass ein ausgewählter Spieler in der Nacht ausscheidet. Vor einer Abstimmung am Runden Tisch schützt er dagegen nicht.
Die Teilnehmer spielen in Staffel 4 um einen Silberschatz im Wert von bis zu 50.000 Euro. Das Geld wird nicht automatisch in voller Höhe ausgezahlt. Die Gruppe muss den Betrag in den Missionen durch erspielte Silberbarren aufbauen.
Für den Ausgang ist entscheidend, welche Seite am Ende übrig bleibt. Schaffen es die Loyalen, sämtliche Verräter rechtzeitig aus dem Spiel zu entfernen, teilen die verbleibenden Loyalen den Silberschatz.
Bleibt dagegen mindestens ein Verräter bis zum Ende im Spiel, geht das Geld an die Verräterseite. Ist nur ein Verräter übrig, erhält diese Person den gesamten erspielten Betrag. Bleiben mehrere Verräter übrig, wird der Schatz unter ihnen aufgeteilt.
Moderatorin Sonja Zietlow gehört seit dem deutschen Start fest zum Format. Sie übernimmt innerhalb der Sendung zugleich die Rolle der Schlossherrin.
Zietlow eröffnet Spielphasen, erklärt Regeln und Wendungen, führt durch den Runden Tisch und begleitet die Teilnehmer bis zur Entscheidung über den Silberschatz. Zu Beginn gehört auch die geheime Bestimmung der Verräter zu ihrer Rolle. Die Moderation ist damit stärker in das Spielgeschehen eingebunden als bei klassischen Realityshows, bei denen die Moderation häufig nur zu einzelnen Entscheidungen erscheint.
Auch die vierte Staffel wurde im Château de Mielmont gedreht. Das historische Schloss liegt in Onoz in der belgischen Gemeinde Jemeppe-sur-Sambre in der Provinz Namur.
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Mittelalter zurück. Ein Teil des heutigen Gebäudekomplexes geht auf einen Donjon aus dem 12. Jahrhundert zurück. Das Schloss liegt auf einem großen Gelände über dem Tal des Orneau.
Mielmont dient nicht ausschließlich der deutschen Ausgabe als Kulisse. Das Anwesen wurde auch für andere nationale Varianten des Formats genutzt. Seine abgeschiedene Lage und die historischen Innenräume entsprechen dem wiederkehrenden visuellen Konzept vieler internationaler Traitors-Ausgaben.
Die aktuelle deutsche Staffel entsteht im Auftrag von RTL bei filmpool entertainment, einer Tochter von All3Media. Produzent ist Vittorio Valente, Executive Producerin Stefanie Essfeld.
Die deutschen Rechte sind Teil eines internationalen Formatgeschäfts. All3Media International vertreibt The Traitors weltweit. Die Produktion der einzelnen nationalen Versionen wird jeweils für den jeweiligen Fernsehmarkt angepasst.
In Deutschland startete Die Verräter 2023. Die Sendung wurde 2024 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Unterhaltung Reality ausgezeichnet. In den ersten drei deutschen Staffeln setzte sich jeweils die Verräterseite durch.
Das Grundformat entstand in den Niederlanden. De Verraders wurde von der Produktionsfirma IDTV gemeinsam mit der damaligen RTL Creative Unit entwickelt und startete 2021 bei RTL 4.
Das Prinzip lehnt sich an bekannte Social-Deduction-Spiele an: Eine kleine, verdeckt agierende Gruppe kennt ihre Rollen und versucht, die größere Gruppe zu manipulieren. Die Mehrheit wiederum muss anhand von Verhalten, Aussagen und Abstimmungen erkennen, wer gegen sie spielt. Aus der niederländischen Vorlage entwickelte sich innerhalb weniger Jahre eine internationale TV-Marke.
Nach Angaben des Rechteinhabers wurde das Format inzwischen in 40 Ländern und Territorien adaptiert. Varianten entstanden unter anderem in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien, Afrika, Australien und Neuseeland.
Besonders bekannt sind die britische und die US-amerikanische Ausgabe unter dem Titel The Traitors. Beide Versionen wurden auch mit großen Fernsehpreisen ausgezeichnet. Je nach Land unterscheiden sich Besetzung, Moderation, Drehort und einzelne Regeln, das Grundprinzip aus Verrätern, Loyalen, nächtlichen Eliminierungen und Verbannungen bleibt jedoch erhalten.
Für Staffel 4 hat RTL den Sendeplan deutlich verdichtet. Statt die Folgen über viele Wochen zu verteilen, laufen acht Episoden innerhalb von nur zwei Wochen von Montag bis Donnerstag jeweils um 20.15 Uhr.
Die Strategie macht aus der Staffel ein zusammenhängendes Primetime-Ereignis. Zugleich besteht ein deutlicher zeitlicher Abstand zum Streaming. Auf RTL+ startete die Staffel bereits am 3. August. Dort erscheinen neue Episoden montags und mittwochs.
Folge 5 ist deshalb bereits seit dem 17. August abrufbar. Am heutigen 24. August steht auf RTL+ bereits Folge 7 bereit. Das Finale, Folge 8, erscheint dort am Mittwoch, 26. August, einen Tag vor der linearen TV-Ausstrahlung. Die Staffel wird parallel außerdem über Sky und WOW bereitgestellt.
Im klassischen Fernsehen hat die Eventprogrammierung bislang keinen deutlichen Reichweitensprung gebracht. Die erste Folge der neuen Staffel sahen im Durchschnitt 1,25 Millionen Menschen. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte sie 7,6 Prozent Marktanteil.
Am Dienstag sank die Gesamtreichweite auf 1,18 Millionen und der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen auf 5,6 Prozent. Folge 3 kam am Mittwoch auf 1,13 Millionen Zuschauer und 7,5 Prozent in dieser Altersgruppe.
Am Donnerstag stabilisierte sich die Reichweite etwas. Folge 4 erreichte 1,20 Millionen Zuschauer. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 7,2 Prozent Marktanteil gemessen. Damit bewegten sich alle vier bisherigen Folgen bei der linearen Nutzung in einem vergleichsweise engen Bereich zwischen 1,13 und 1,25 Millionen Zuschauern.
Ein anderes Bild zeigt die zeitversetzte Nutzung. RTL meldete für die erste Streamingwoche der neuen Staffel den bislang höchsten VOD-Kalenderwochenwert seit Einführung der Programmmarke. In der Woche vom 3. bis 9. August wurden demnach 521.000 Menschen mit Die Verräter im Video-on-Demand erreicht. Nach Senderangaben lag der Staffelstart auf RTL+ damit außerdem über dem Vorjahresstart.
Die unterschiedlichen Werte zeigen, dass die Reichweite des Formats nicht allein anhand der klassischen TV-Ausstrahlung beurteilt werden kann. Durch den erheblichen zeitlichen Vorlauf von RTL+ konsumiert ein Teil des Publikums die Folgen bereits deutlich vor ihrem Sendetermin im linearen Programm.
Am Montagabend folgt bei RTL nun Folge 5. Vor ihrem Beginn stehen noch zwölf Prominente im Wettbewerb. Drei davon spielen mit einem entscheidenden Wissensvorsprung: Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern wissen bereits, auf welcher Seite sie stehen.
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