
Natalia Wörner kehrt am Samstagabend als Botschafterin Karla Lorenz ins Erste zurück. Die ARD zeigt am 29. August 2026 um 20.15 Uhr den neuen Film Die Diplomatin in Rom – Gefährliche Lügen. Die Ausstrahlung ist bis 21.45 Uhr angesetzt. Es handelt sich um eine TV-Erstausstrahlung und um den neunten Film der Reihe Die Diplomatin. Das bestätigt die ARD Degeto. Der Film hat eine Laufzeit von 88 Minuten.
Damit fällt der neue Fall zugleich in das zehnte Jahr der Reihe. Der erste Film, Die Diplomatin – Das Botschaftsattentat, wurde am 30. April 2016 im Ersten erstmals ausgestrahlt. Seitdem wechselten die Geschichten mehrfach den internationalen Schauplatz. In den jüngeren Filmen ist Rom zum zentralen Einsatzort von Karla Lorenz geworden.
Im Mittelpunkt steht die deutsche Archäologin Simone Fechter. Sie wendet sich an die deutsche Botschaft in Rom, weil sie sich verfolgt fühlt. Gleichzeitig ist ihr Doktorvater und Ausgrabungsleiter Thilo Kräutner verschwunden. Karla Lorenz sieht zunächst keine Grundlage dafür, Simone in der Botschaft unterzubringen. Kurz darauf verschwindet jedoch auch die schwangere Archäologin.
Lorenz nimmt daraufhin Kontakt zur römischen Ermittlerin Ricarda Motte auf. Die beschäftigt sich parallel mit dem Tod eines einheimischen Grabungshelfers. Beide Vorgänge führen in das Umfeld einer archäologischen Ausgrabung und eines außergewöhnlichen Fundstücks: einer etruskischen Kriegerfigur aus vorrömischer Zeit, die auf dem illegalen Kunstmarkt einen hohen Wert haben könnte. Die Auflösung des Falls verrät die ARD in ihrer Vorschau nicht.
Parallel muss die Botschafterin einen diplomatisch sensiblen Auftrag bewältigen. Gemeinsam mit ihrem neuen Kulturattaché Florian Martin organisiert sie die Rückgabe antiker römischer Keramiken aus Deutschland. Kritik an deutschen Archäologen bringt die geplante Übergabe im Film jedoch in Schwierigkeiten. Karla Lorenz verfolgt schließlich eigene Spuren und stößt bei ihren Nachforschungen bis in die Katakomben Roms vor.
Natalia Wörner spielt erneut die Hauptrolle der Karla Lorenz. Alexander Beyer ist als ihr Partner Jan Horava zu sehen, Clelia Sarto verkörpert die römische Ermittlerin Ricarda Motte. Neu im engeren Umfeld der Diplomatin ist Langston Uibel als Kulturattaché Florian Martin. UFA Fiction bezeichnet ihn ausdrücklich als neuen Kollegen an Karlas Seite. Ein offiziell angekündigter Ausstieg eines bisherigen Hauptdarstellers wurde im Zusammenhang mit diesem Film dagegen nicht veröffentlicht.
Zu den weiteren Rollen gehören Luisa Gaffron als Simone Fechter, Juergen Maurer als Dr. Stefan Meier, Daniel Christensen als Professor Thilo Kräutner, Max von Pufendorf als Dr. Richard Zenk und Karla Trippel als Marion Schneider. Außerdem spielen Bruno Maccallini als Moritz Born, Rocío Luz als Tanja Scholl, Giulio Pampiglione als Dante Malvesi, Luca Molinari als Colonello Tozzi, Nancy Trabona als Nico Martini, Giulia Cailotto als Antonia Pegrini und Fabio Massimo Casavecchia als Secretary Cassetti.
Damit setzt der neunte Film auf eine Mischung aus vertrauten Figuren und zahlreichen Episodenrollen. Besonders die Einführung von Langston Uibels Figur verändert die Arbeitskonstellation in der deutschen Botschaft.
Die Dreharbeiten fanden 2025 in Rom und Umgebung statt. UFA Fiction teilte im Oktober 2025 mit, dass die Arbeiten in der italienischen Hauptstadt zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen wurden. Der Film entstand damals noch unter dem Arbeitstitel Raubgräber. Zu den Motiven gehören laut Produktionsangaben Ausgrabungsstätten, Plätze in Rom und Schauplätze, die die unterirdische Welt der Stadt darstellen. Genauere einzelne Drehadressen hat die Produktion in ihren öffentlich zugänglichen Angaben nicht aufgelistet.
Produziert wurde Gefährliche Lügen von UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto Film. Die Produktion erhielt eine Förderung durch das italienische Kulturministerium, genauer durch die Direzione Generale Cinema e Audiovisivo.
Die Regie übernahm Anna-Katharina Maier. Das Drehbuch stammt von Christian Schnalke. Für die Kamera war Josef Mittendorfer verantwortlich, die Musik komponierte Chris Bremus. Die Redaktion bei der ARD Degeto lag bei Claudia Luzius und Christoph Pellander. Die offizielle Laufzeit wird mit 88 Minuten angegeben.
Damit gibt es auch hinter der Kamera eine Veränderung gegenüber dem achten Film Tod einer Nonne. Dieser war von Roland Suso Richter inszeniert und nach einem Drehbuch von Rebecca Mahnkopf gedreht worden.
Der zuletzt erstmals ausgestrahlte Film der Reihe war Die Diplomatin in Rom – Tod einer Nonne. Das Erste zeigte den achten Fall am 23. August 2025 um 20.15 Uhr. Damals schalteten nach Angaben von DWDL auf Grundlage der AGF Videoforschung durchschnittlich 5,29 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 25,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 5,1 Prozent, die Reichweite in dieser Altersgruppe lag bei 0,16 Millionen.
Der achte Film hatte damit die Fünf-Millionen-Marke überschritten. Zum Vergleich: Bereits der siebte Film Vermisst in Rom war 2023 auf 5,34 Millionen Zuschauer gekommen, sein Marktanteil lag bei 23,2 Prozent.
Wer den neuen Film nicht zur linearen Ausstrahlung sehen möchte, kann ihn über die ARD-Mediathek abrufen. UFA Fiction kündigte die Online-Premiere bereits für Donnerstag, 27. August 2026, zwei Tage vor der Fernsehausstrahlung, an.
Die ARD-Mediathek nennt derzeit als Ende der Verfügbarkeit den 27. August 2027 um 20.14 Uhr. Dort wird der Film mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten. Die in der Mediathek angegebene Videolänge liegt bei rund 88 Minuten. Auch in der Nacht zum Sonntag ist eine weitere lineare Ausstrahlung vorgesehen: Das Erste hat Gefährliche Lügen für 30. August 2026 von 2.45 bis 4.15 Uhr erneut im Programm.
Gefährliche Lügen erscheint zehn Jahre nach dem Start der Reihe. Am 30. April 2016 begann Die Diplomatin mit Das Botschaftsattentat, eine Woche später folgte Entführung in Manila. Der heutige Film ist offiziell Teil neun.
Der auffälligste Neuzugang ist Langston Uibel als Florian Martin. Der neue Kulturattaché arbeitet unmittelbar mit Karla Lorenz zusammen und wird damit in eine zentrale Funktion innerhalb des Botschaftsteams eingeführt. Daneben bleiben mit Natalia Wörner, Alexander Beyer und Clelia Sarto mehrere bekannte Figuren erhalten.
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