Pflastersteinwurf in Kiel: DNA-Proben werden ausgewertet

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Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Nach einem Pflastersteinwurf auf einen Streifenwagen in Kiel-Mettenhof haben 178 Personen freiwillig eine DNA-Probe abgegeben. Die Ermittler beginnen nun mit der Aufbereitung und Analyse der Speichelproben. Der Fall wird im Zusammenhang mit dem Verdacht eines versuchten Mordes untersucht.

Stein traf Streifenwagen in der Nacht

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 1. auf den 2. Juni gegen 0.45 Uhr. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei wurde aus einem Mehrfamilienhaus am Kurt-Schumacher-Platz ein Pflasterstein auf einen Streifenwagen geworfen.

Ein Gericht genehmigte daraufhin eine DNA-Reihenuntersuchung. Die Maßnahme richtete sich an Personen, die in dem Gebäude amtlich gemeldet oder tatsächlich wohnhaft sind und zum Tatzeitpunkt mindestens 14 Jahre alt waren. Die Bereitschaftspolizei unterstützte die Kieler Kriminalpolizei bei der Durchführung.

Abgabe der Speichelproben war freiwillig

Insgesamt trafen die Einsatzkräfte 189 Personen in dem Gebäude an. Davon erklärten sich 178 Personen freiwillig zur Abgabe einer DNA-Probe bereit. Die Proben werden mit DNA-Spuren verglichen, die an dem Pflasterstein gesichert wurden.

Eine Speicherung oder ein Abgleich mit Spuren aus anderen Ermittlungsverfahren findet laut Polizei nicht statt. Nach Abschluss des Vergleichs sollen die abgegebenen Proben vernichtet werden. Weitere Einzelheiten zum Stand der Ermittlungen veröffentlichten die Behörden zunächst nicht.

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