
Kurz vor dem Deutschlandstart von „Droneland“ gibt ein neuer Trailer einen ersten ausführlicheren Einblick in die europäische Near-Future-Serie mit Oliver Masucci und Sophie Mousel. Der sechsteilige Thriller startet am Donnerstag, 8. Oktober 2026, zunächst exklusiv bei MagentaTV. Das ZDF, das an der internationalen Koproduktion beteiligt ist, will die Serie 2027 auch linear und über sein Streamingangebot zeigen.
Die erste Staffel umfasst nach Angaben der Deutschen Telekom sechs Episoden mit einer Länge von jeweils rund 45 Minuten. Die Episodenübersichten führen sämtliche sechs Folgen mit dem 8. Oktober als Veröffentlichungstermin. Ein wöchentlicher Veröffentlichungsrhythmus ist damit nicht vorgesehen.
„Droneland“ spielt in einem Europa der nahen Zukunft. Drohnen und Künstliche Intelligenz gehören dort zu einem weitreichenden Überwachungssystem. Ausgangspunkt der Handlung ist die Untersuchung des Todes eines Politikers. Im Mittelpunkt stehen der ehemalige Soldat Aart Westerfeld, gespielt von Oliver Masucci, und die Europol-Agentin Nina Bittman, dargestellt von Sophie Mousel.
Die beiden Figuren müssen zusammenarbeiten und stoßen bei ihren Ermittlungen auf Zusammenhänge zwischen Technologie und politischen Machtstrukturen. Mehr soll für Neueinsteiger nicht vorweggenommen werden. Der Trailer greift diese Grundidee auf und zeigt eine Gesellschaft, in der digitale Systeme, Überwachung und virtuelle Technologien tief in den Alltag eingreifen.
Grundlage der Serie ist Tom Hillenbrands Roman „Drohnenland“. Die Buchvorlage erschien 2014. Die Serienfassung übernimmt das zentrale Zukunftsszenario, wurde für die Produktion aber an die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre angepasst. Die Telekom beschreibt das Format als Near-Future-Thriller über Überwachung, Technologie und Macht.
Oliver Masucci übernimmt mit Aart Westerfeld eine der beiden zentralen Rollen. Sophie Mousel spielt Nina Bittman. Zum weiteren Ensemble gehören Sibel Kekilli, Elise Schaap, Marc Limpach, Alexander Scheer und Gijs Naber. Auch Astrid Roos, Jules Werner und weitere Darsteller sind für die internationale Produktion aufgeführt.
Die Besetzung spiegelt den europäischen Ansatz der Serie wider. Masucci ist unter anderem aus „Dark“ und „Er ist wieder da“ bekannt, Mousel aus der luxemburgischen Krimiserie „Capitani“. Sibel Kekilli spielte unter anderem in „Game of Thrones“, während Alexander Scheer beispielsweise aus „Blood & Gold“ und „Sløborn“ bekannt ist.
Entwickelt wurde die Serienadaption von Nicolas Steil, der zugleich als Produzent und Showrunner geführt wird. An den Drehbüchern arbeiteten Pierre Majerus, Nicolas Steil, Jan Cronauer und Christophe Wagner. Die Regie teilen sich Max Zähle und Félix Koch. Der Film Fund Luxembourg und die beteiligte Produktionsfirma Enter Film bestätigen diese Aufteilung des Kreativteams.
Die Dreharbeiten fanden 2025 in mehreren europäischen Ländern statt. Produktionsorte lagen in Luxemburg, Deutschland, Polen und den Niederlanden. In Deutschland wurde unter anderem in Leipzig, Dresden, Tharandt und Braunsbedra gedreht. Die eigentlichen Dreharbeiten liefen nach Angaben der Mitteldeutschen Medienförderung vom 13. Mai bis zum 2. August 2025.
Federführend beteiligt ist die Iris Group mit Strukturen in Luxemburg und Deutschland. Koproduziert wird „Droneland“ mit Syrreal Cats beziehungsweise der Syrreal Group aus Deutschland, Topkapi Series aus den Niederlanden und Enter Film aus Polen. Hinzu kommt das ZDF als deutscher Koproduktionspartner, während MagentaTV an der Produktion beteiligt ist und die deutsche Erstveröffentlichung übernimmt. Auch RTL Luxembourg und Videoland beziehungsweise RTL Netherlands sind in das internationale Projekt eingebunden.
Damit ist „Droneland“ keine rein deutsche Produktion, sondern eine europäische Zusammenarbeit mit Partnern aus Luxemburg, Deutschland, den Niederlanden und Polen. Der internationale Vertrieb liegt bei New Regency. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem durch den Film Fund Luxembourg, den German Motion Picture Fund, die Mitteldeutsche Medienförderung, den Netherlands Film Fund, das Polish Film Institute sowie Programme von Creative Europe und dem Europarat.
Für Deutschland ist die Veröffentlichung klar terminiert: Droneland startet am 8. Oktober 2026 bei MagentaTV. Die verfügbaren Episodenlisten setzen alle sechs Teile auf denselben Tag. MagentaTV spricht zudem davon, dass die Serie ab diesem Datum exklusiv verfügbar sein wird. Das spricht für eine Komplettveröffentlichung der ersten Staffel und nicht für neue Episoden im Wochenrhythmus.
Danach ist eine weitere Auswertung bereits geplant. Das ZDF kündigt „Droneland“ für 2027 an. Die Serie soll dann sowohl im ZDF als auch im Streamingangebot des Senders verfügbar werden. Ein genauer ZDF-Termin wurde bislang nicht genannt.
Die erste Staffel besteht aus sechs Folgen. Mehrere Serienverzeichnisse führen „Droneland“ ausdrücklich als Miniserie oder sechsteiligen abgeschlossenen Serienstart. Eine zweite Staffel ist bislang weder von MagentaTV noch vom ZDF oder den beteiligten Produktionsunternehmen angekündigt worden. Einen bestätigten Verlängerungsstatus über die sechs produzierten Episoden hinaus gibt es damit derzeit nicht.
Auch bei der Altersfreigabe ist Zurückhaltung angebracht. Einzelne Filmdatenbanken führen eine Einstufung ab 16 Jahren. Eine entsprechende verbindliche Alterskennzeichnung findet sich in den derzeit verfügbaren offiziellen Startinformationen von MagentaTV und den Produktionspartnern jedoch nicht. Für den Deutschlandstart ist deshalb zunächst nur der Veröffentlichungstermin am 8. Oktober gesichert.
Mit sechs Folgen, einem länderübergreifenden Ensemble und Produktionspartnern aus mehreren europäischen Staaten gehört „Droneland“ zu den größeren europäischen Serienkoproduktionen des Herbstes. Inhaltlich verbindet die Serie einen Kriminalfall mit Fragen nach KI, automatisierter Überwachung und politischer Macht. Der veröffentlichte Trailer rückt genau dieses Szenario in den Mittelpunkt, ohne bereits die Auflösung des zentralen Falls vorwegzunehmen.






Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu