
Bilal El Khannouss steht mit Marokko im Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Der 22 Jahre alte Offensivspieler des VfB Stuttgart startete beim 3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada und kam nach Angaben des Vereins 63 Minuten zum Einsatz. Damit bleibt der Marokkaner international im Fokus, während sich bei seinem Klub eine offene Transferfrage entwickelt. Nach Informationen des Kicker sei ein Wechsel in diesem Sommer nicht ausgeschlossen. Der VfB wolle El Khannouss demnach nicht abgeben, zugleich gelte auch er nicht grundsätzlich als unverkäuflich.
Nach Kicker-Angaben soll es bei El Khannouss und dessen Umfeld in der vergangenen Rückrunde gerumort haben. Hintergrund seien Denk- und Bankpausen gewesen, die Trainer Sebastian Hoeneß dem Offensivspieler verordnet habe. Der Bericht beschreibt damit keine feststehende Trennung, sondern eine Situation mit Gesprächsbedarf nach dem WM-Einsatz. Aktuell ist El Khannouss noch mit Marokko im Turnier. Nach dem Viertelfinale könnten die sportliche Rolle beim VfB und die weitere Planung für die neue Saison zum Thema werden. Ein Wechsel wäre damit möglich, aber nicht beschlossen.
Der VfB hatte El Khannouss zunächst per Leihe verpflichtet. Im Frühjahr griff die Kaufpflicht, nachdem der marokkanische Nationalspieler die dafür vorgesehenen Bedingungen erfüllt hatte. Der Klub machte die feste Verpflichtung am 25. Mai 2026 offiziell und teilte mit, dass die bisherige Leihe vertragsgemäß in einen dauerhaften Transfer übergegangen sei. El Khannouss steht damit langfristig beim Verein aus Cannstatt unter Vertrag. In seiner ersten Saison absolvierte er nach Vereinsangaben 41 Pflichtspiele für den VfB.
Für den VfB ergibt sich eine klare Ausgangslage. Sportlich besitzt El Khannouss mit seinen technischen Qualitäten und seiner internationalen Erfahrung einen hohen Wert für den Kader. Wirtschaftlich spricht der langfristige Vertrag für eine starke Verhandlungsposition des Vereins. Der Kicker berichtet jedoch, dass der Spieler nicht als unverkäuflich gelte, wenn die Rahmenbedingungen stimmen sollten. Damit liegt die Entscheidung zunächst beim VfB. Konkrete Angebote oder ein feststehender Wechsel wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
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