Die Friesenjunkies starten in der ARD Mediathek mit Sylvie Meis und den Machern von „Die Discounter“

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Eine luxuriöse Entzugsklinik auf Sylt wird zum Schauplatz einer neuen deutschen Serie. Ab Freitag, 6. November 2026, zeigt die ARD Mediathek die achtteilige Improvisationskomödie „Die Friesenjunkies“. Hinter der Produktion stehen die Zwillingsbrüder Emil und Oskar Belton, die bereits an Serien wie „Die Discounter“ und „Intimate“ beteiligt waren. Zum prominent besetzten Ensemble gehören Sylvie Meis, Martin Brambach, Shadi Eck und Stephan Luca. Anders als bei einer wöchentlichen Veröffentlichung stehen sämtliche acht Episoden direkt zum Start bereit. Eine Woche später folgt die Ausstrahlung im Ersten.

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Die Friesenjunkies starten am 6. November mit allen acht Folgen

Die erste Staffel von „Die Friesenjunkies“ erscheint am 6. November 2026 vollständig in der ARD Mediathek. Insgesamt umfasst die neue deutsche Produktion acht Episoden mit einer Laufzeit von jeweils ungefähr 25 Minuten. Zuschauer können somit die gesamte Geschichte ohne wöchentliche Unterbrechungen verfolgen.

Auch für das klassische Fernsehen gibt es bereits konkrete Termine. Das Erste zeigt die ersten vier Folgen am Freitag, 13. November, ab 23:50 Uhr. Die verbleibenden vier Episoden werden am Samstag, 14. November, ab 23:40 Uhr ausgestrahlt. Damit setzt die ARD zunächst auf eine Veröffentlichung im Streaming und anschließend auf zwei kompakte Programmblöcke im Spätabendprogramm.

Ein Trailer ist bereits in der ARD Mediathek verfügbar. Bei der Serie handelt es sich um eine eigenständige Neuproduktion aus Deutschland. Eine vorherige Staffel existiert deshalb nicht. Angaben zu einer möglichen Fortsetzung über die acht angekündigten Folgen hinaus machte die ARD bislang nicht.

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Eine Entzugsklinik auf Sylt wird zum Schauplatz der Handlung

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die fiktive Entzugsklinik „Isebek“ auf Sylt. Die Einrichtung richtet sich auch an wohlhabende und prominente Menschen, die ihre Abhängigkeiten überwinden möchten. Doch hinter dem exklusiven Ambiente treffen unterschiedliche Lebensgeschichten, persönliche Konflikte und schwierige Beziehungen aufeinander.

Zu den Patienten gehört der junge Falko, gespielt von Shadi Eck. Er möchte seinen Cannabiskonsum beenden und hofft auf einen Neuanfang. In der Klinik begegnet er unter anderem dem alkoholabhängigen Buggi, dargestellt von Martin Brambach, sowie der Geschäftsfrau Madison, die von Sylvie Meis gespielt wird. Weitere Patienten versuchen, ihre Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder anderen Drogen zu überwinden.

Zusätzliche Unruhe bringen die Zwillingsbrüder Josef und Otto in den Klinikalltag. Auch die Patientin Holly und der Schauspieler Roland Vestergaard verfolgen ihre eigenen Ziele. Während sich die Bewohner der Einrichtung in Gruppensitzungen und Einzelgesprächen mit ihren Problemen auseinandersetzen sollen, geraten persönliche Interessen und zwischenmenschliche Beziehungen immer wieder aneinander.

Die Serie beschränkt sich allerdings nicht auf die Patienten. Auch Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte stehen vor beruflichen und privaten Konflikten. Dadurch entwickelt sich eine Geschichte, die ernste Themen wie Abhängigkeit, Selbstzweifel und persönliche Veränderungen mit komödiantischen Situationen verbindet.

Sylvie Meis übernimmt erstmals eine deutsche Serienhauptrolle

Besondere Aufmerksamkeit erhält die Produktion durch ihre Besetzung. Sylvie Meis übernimmt mit Madison erstmals eine Hauptrolle in einer deutschen Fernsehserie. Die Moderatorin spielt eine Geschäftsfrau, die sich in der Einrichtung mit ihren persönlichen Problemen auseinandersetzen muss.

Neben Meis sind zahlreiche bekannte Schauspieler beteiligt. Martin Brambach verkörpert Buggi, während Stephan Luca als Schauspieler Roland Vestergaard zu sehen ist. Nicole Heesters spielt die frühere Mode-Ikone Gabi. Marie-Lou Sellem übernimmt die Rolle der Klinikleiterin Kowalke, Peter Kurth ist als Psychiater Dr. Mangerius Teil des Ensembles.

Weitere Rollen spielen Lera Abova, David Schütter, Sönke Möhring, Marc Hosemann, Pheline Roggan und Arman Kashani. Emil und Oskar Belton stehen ebenfalls selbst vor der Kamera und verkörpern die Zwillinge Josef und Otto.

Auch Komiker Otto Waalkes hat einen Gastauftritt. Er ist im Rahmen der Handlung mit seinem Lied „Friesenjung“ zu erleben.

Die Macher von „Die Discounter“ setzen erneut auf Improvisation

Verantwortlich für Drehbuch und Regie sind Emil und Oskar Belton. Die beiden gehören zum kreativen Umfeld der Serie „Die Discounter“, die durch ihren improvisierten Humor bekannt wurde. Auch bei „Die Friesenjunkies“ greifen die Brüder auf eine Verbindung aus vorbereiteten Szenen und spontanen Dialogen zurück.

Der Schauspieler Martin Brambach beschrieb in einer ARD-Mitteilung vom 9. Oktober die besondere Arbeitsweise mit den Worten „diese Mischung aus geskripteten und improvisierten Szenen“. Das Konzept gibt den Darstellern Raum, ihre Figuren innerhalb der vorgegebenen Handlung eigenständig zu entwickeln.

Im Unterschied zur Supermarktkomödie „Die Discounter“ stehen diesmal jedoch Suchterkrankungen und persönliche Krisen im Mittelpunkt. Die Geschichte soll sowohl komische als auch ernste Situationen zeigen. Dabei geht es nicht ausschließlich um den Entzug selbst, sondern auch um Freundschaften, familiäre Beziehungen und die Frage, wie Menschen mit den Folgen ihres bisherigen Lebens umgehen.

Produziert wurde die Serie von der Kleine Brüder GmbH im Auftrag von ARD Degeto Film, Radio Bremen und dem Hessischen Rundfunk. Damit handelt es sich um eine Gemeinschaftsproduktion innerhalb der ARD, deren Premiere zunächst im digitalen Angebot stattfindet.

Neue ARD-Serie verbindet Comedy mit ernsten Themen

Mit „Die Friesenjunkies“ erweitert die ARD ihr Angebot an fiktionalen Serien, die zunächst in der Mediathek veröffentlicht werden. Die Produktion verbindet das Genre der Dramedy, also eine Mischung aus Drama und Komödie, mit improvisierten Spielszenen und einem ungewöhnlichen Schauplatz.

Die Gegensätze sind bereits in der Ausgangssituation angelegt. Auf der einen Seite steht eine exklusive Einrichtung auf einer Insel, die mit Wohlstand und Urlaub verbunden wird. Auf der anderen Seite befinden sich Menschen, deren bisheriges Leben durch Abhängigkeiten und persönliche Krisen geprägt ist. Auch zwischen den Patienten und dem Klinikpersonal entstehen Konflikte.

Für Zuschauer beginnt die Geschichte ohne erforderliche Vorkenntnisse. Alle acht Folgen der ersten Staffel stehen ab dem 6. November 2026 in der ARD Mediathek zur Verfügung. Wer die Serie im Fernsehen sehen möchte, kann sie am 13. und 14. November im Ersten verfolgen.

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