Frogmore Cottage rückt wieder in den Fokus der Royals

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Frogmore Cottage auf dem Gelände von Windsor Castle steht erneut im Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit. Nach britischen Medienberichten werden innerhalb des königlichen Umfelds Pläne geprüft, frühere Umbauten an dem Haus teilweise rückgängig zu machen. Dabei geht es um jene Arbeiten, die vor dem Einzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan vorgenommen wurden. Offiziell bestätigt war zunächst nur die bekannte Vorgeschichte des Hauses: Die Renovierung kostete 2,4 Millionen Pfund, das Paar zahlte diesen Betrag später an den Sovereign Grant zurück und räumte das Anwesen 2023 endgültig.

Was über die neuen Pläne bekannt ist

Nach Berichten britischer Medien soll Frogmore Cottage wieder stärker an den Zustand vor der Nutzung durch Harry und Meghan angepasst werden. Eine unabhängige Bestätigung dafür lag zunächst nicht vor. Auch Buckingham Palace äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu konkreten Bauplänen, Kosten oder einer künftigen Nutzung des Hauses. Damit bleibt offen, ob bereits ein verbindlicher Umbau beschlossen wurde oder ob lediglich verschiedene Optionen für die weitere Verwendung geprüft werden.

Die Renovierung von Frogmore Cottage kostete 2,4 Millionen Pfund

Frogmore Cottage wurde vor dem Einzug von Harry und Meghan umfassend umgebaut. Der offizielle Sovereign Grant Report für 2018/19 nennt Kosten von 2,4 Millionen Pfund. Beschrieben wurde das Projekt als Umgestaltung und vollständige Renovierung von fünf Wohneinheiten in schlechtem Zustand zu einer offiziellen Residenz für den Duke und die Duchess of Sussex und ihre Familie. Die Arbeiten begannen im November 2018 und waren Ende März 2019 im Wesentlichen abgeschlossen. Die öffentliche Debatte entzündete sich damals vor allem daran, dass die Kosten zunächst aus öffentlichen Mitteln des Sovereign Grant getragen wurden.

Harry und Meghan zahlten die Kosten später zurück

Nach dem Rückzug aus der ersten Reihe der Royal Family erklärten Harry und Meghan, finanziell unabhängiger werden zu wollen. Im Sovereign Grant Report 2020/21 wurde anschließend eine Zahlung über 2,4 Millionen Pfund ausgewiesen. Diese Zahlung diente der Erstattung jener Ausgaben, die zuvor für die Renovierung von Frogmore Cottage angefallen waren. Damit wurde ein zentraler Kritikpunkt der damaligen Debatte formal entschärft. Unabhängig davon blieb das Haus Teil der größeren Diskussion über Finanzierung, Nutzung und Transparenz königlicher Immobilien in Großbritannien.

2023 mussten die Sussexes das Haus räumen

Frogmore Cottage blieb nach dem Umzug von Harry und Meghan nach Nordamerika zunächst ihr britischer Wohnsitz. 2023 wurde bekannt, dass das Paar aufgefordert worden war, die Residenz zu räumen. Ein Sprecher von Harry und Meghan bestätigte damals, dass der Duke und die Duchess of Sussex gebeten worden seien, Frogmore Cottage zu verlassen. Buckingham Palace kommentierte die Einzelheiten nicht. Seither gilt das Haus als ein besonders sichtbares Symbol für die veränderte Rolle des Paares innerhalb der britischen Königsfamilie.

Warum Frogmore Cottage politisch und symbolisch aufgeladen bleibt

Die Debatte um Frogmore Cottage reicht über Fragen der Innenausstattung hinaus. Das Haus verbindet mehrere Themen, die in Großbritannien regelmäßig für Aufmerksamkeit sorgen: öffentliche Mittel für königliche Immobilien, der Umgang des Palasts mit nicht mehr aktiven Royals und die langfristige Nutzung historischer Gebäude. Frogmore Cottage liegt auf dem Gelände von Windsor Castle und gehört damit zu einem Bereich, dessen Verwaltung und Erhalt immer wieder öffentlich betrachtet werden. Sollte das Haus tatsächlich erneut umgebaut werden, dürfte deshalb nicht nur die architektonische Veränderung im Mittelpunkt stehen, sondern auch die Frage, wer künftig von dem Anwesen profitieren soll.

Offene Fragen zur künftigen Nutzung

Unklar blieb zunächst, wer Frogmore Cottage künftig nutzen könnte und ob eine Rückkehr zu einer früheren Raumaufteilung tatsächlich geplant ist. Ebenfalls offen war, welche Kosten mögliche neue Arbeiten verursachen würden und aus welchem Budget sie finanziert werden könnten. Gerade wegen der früheren Debatte um die 2,4 Millionen Pfund dürfte jede neue Maßnahme an dem Haus aufmerksam verfolgt werden. Fest steht bislang nur: Frogmore Cottage bleibt ein Ort, an dem sich die Nachwirkungen des Sussex-Rückzugs besonders deutlich zeigen.

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