München und Augsburg vor kalter Nacht: Örtlich Frost möglich

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Die Nacht auf den morgigen Mittwoch, 23. September 2026, wird im Raum München und Augsburg ungewöhnlich frisch. Der Deutsche Wetterdienst erwartet in seinem aktuellen Warnlagebericht vereinzelt leichten Frost. Für die Wetterstation München-Flughafen werden zwar noch 1 Grad und für Augsburg 2 Grad vorhergesagt. In besonders frostgefährdeten Lagen können die Temperaturen jedoch örtlich unter den Gefrierpunkt sinken. Die Frostgefahr in München und Augsburg betrifft damit vor allem die kältesten Stunden der Nacht und den frühen Mittwochmorgen.

Der DWD führt die Wetterlage auf Hoch ZANDER über West- und Mitteleuropa zurück. Zusammen mit vergleichsweise kühler Luft sorgt das Hoch für eine ruhige und trockene Wetterphase. Gerade bei wenig Wind und klarem Himmel können die Temperaturen nachts stark absinken. Nach Sonnenaufgang folgt dagegen eine deutliche Erwärmung.

Keine amtliche Frostwarnung für München und Augsburg

Der DWD unterscheidet bei seinen amtlichen Warnungen zwischen Wetterwarnungen der Stufe 1, Warnungen vor markantem Wetter der Stufe 2, Unwetterwarnungen der Stufe 3 und Warnungen vor extremem Unwetter der Stufe 4. Diese Warnstufen beziehen sich auf tatsächlich ausgegebene Warnungen und sind von allgemeinen Hinweisen in den Warnlageberichten zu unterscheiden.

Für München und Augsburg lag zum Stand Dienstagabend, 22. September 2026, keine kreisscharfe amtliche Frostwarnung für den Mittwoch vor. Der regionale DWD-Warnlagebericht nennt jedoch ausdrücklich für die Nacht zum Mittwoch vereinzelt leichten Frost. Eine Formulierung wie amtliche Frostwarnung für München oder Augsburg wäre deshalb zu weitgehend.

Zusätzlich kann sich örtlich Nebel bilden. Der DWD rechnet besonders entlang der Donau mit Sichtweiten von weniger als 150 Metern. Für andere Gebiete lässt sich daraus keine konkrete Warnung ableiten.

München bei 1 Grad, Augsburg bei 2 Grad

Die DWD-Stationsprognosen zeigen, wie stark sich die Luft in der Nacht abkühlen kann. Für München-Flughafen sind 1 Grad vorgesehen, für Augsburg 2 Grad. Auch Nürnberg-Flughafen, Straubing, Weiden und Kempten kommen demnach auf jeweils 2 Grad. In Bamberg und Oberstdorf werden ebenfalls nur 1 Grad erwartet. Auf der Zugspitze liegt die Prognose bei minus 4 Grad. Für Bamberg und Weiden weist die Stationsvorhersage zudem Nebel aus.

Diese Stationswerte sind Messpunktprognosen und bedeuten nicht, dass jede Stelle in einer Stadt oder Region exakt dieselbe Temperatur erreicht. Gerade bei klaren und windschwachen Bedingungen können geschützte Mulden und andere ungünstige Lagen stärker auskühlen. Umgekehrt bleiben dicht bebaute Stadtbereiche häufig etwas milder.

Die positiven Stationswerte für München-Flughafen und Augsburg sind deshalb auch der Grund, weshalb nicht von sicherem Luftfrost direkt an diesen Stationen gesprochen werden kann. Belastbar ist lediglich die allgemeinere DWD-Prognose, wonach vereinzelt leichter Frost auftreten kann.

Morgens kalt und stellenweise schlechte Sicht

Für den Berufsverkehr dürfte die niedrige Temperatur allein zunächst weniger entscheidend sein als möglicher Nebel. Besonders dort, wo sich dichter Nebel bildet, kann die Sicht am frühen Morgen deutlich eingeschränkt sein. Eine allgemeine Glättewarnung lässt sich aus der Frostprognose dagegen nicht ableiten. Niederschlag oder verbreitet gefrierende Nässe werden in der aktuellen DWD-Prognose für diese Wetterlage nicht angekündigt.

Für Landwirtschaft und Gartenbau ist vor allem die örtliche Frostgefahr relevant. Empfindliche Pflanzen können in besonders kalten und exponierten Lagen bereits bei leichtem Frost beeinträchtigt werden. Der DWD hat dazu jedoch keine besondere amtliche Verhaltenswarnung für München oder Augsburg veröffentlicht.

Auch der Heizbedarf kann sich morgens wieder bemerkbarer machen. Von einer länger anhaltenden Kältephase kann allerdings keine Rede sein, denn schon am Mittwochvormittag steigen die Temperaturen rasch.

Von 1 Grad am Morgen auf 18 bis 19 Grad am Nachmittag

Am Mittwoch zeigt sich nach der Auflösung lokaler Nebelfelder vielerorts die Sonne. Für München-Flughafen erwartet der DWD am Nachmittag bis zu 18 Grad, für Augsburg 19 Grad und für Nürnberg ebenfalls 19 Grad. Stuttgart erreicht nach der aktuellen Stationsprognose bis zu 21 Grad.

Damit ergibt sich allein am Münchner Flughafen ein Temperaturunterschied von rund 17 Grad zwischen dem vorhergesagten nächtlichen Minimum und dem Tagesmaximum. In Augsburg beträgt die Spanne ebenfalls rund 17 Grad. Der starke Tagesgang passt zu ruhigem Hochdruckwetter im Frühherbst: klare Nächte ermöglichen eine kräftige Auskühlung, während Sonnenschein die Luft am Tag wieder deutlich erwärmt.

Eine außergewöhnliche Kälteperiode ist damit nicht verbunden. Das langjährige Septembermittel der Temperatur liegt im bundesweiten Mittel bei 13,8 Grad für die Referenzperiode 1991 bis 2020. Für die ältere Vergleichsperiode 1961 bis 1990 beträgt es 13,3 Grad. Einzelne kalte Nächte und örtlicher Frost gegen Ende September liegen deshalb noch im Rahmen typischer herbstlicher Temperaturschwankungen.

Donnerstag wird wolkiger und etwas kühler

Schon am Donnerstag, 24. September, ändert sich das Wetterbild. Für München-Flughafen sieht die DWD-Stationsprognose leichten Regen bei bis zu 17 Grad vor. Augsburg kommt demnach auf etwa 16 Grad bei stärkerer Bewölkung. In Nürnberg werden maximal 16 Grad erwartet.

Am Freitag beruhigt sich die Lage wieder. Dann prognostiziert der DWD für München-Flughafen und Augsburg jeweils Höchstwerte um 18 Grad und heiteres Wetter. Für Nürnberg werden ebenfalls rund 18 Grad erwartet.

Der Mittwoch bleibt damit vor allem wegen des ungewöhnlich großen Unterschieds zwischen kaltem Morgen und mildem Nachmittag auffällig: In München und Augsburg beginnt der Tag mit Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt, örtlich ist leichter Frost möglich. Wenige Stunden später erreichen die Werte bereits wieder annähernd 20 Grad.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu