
In Wohlbach in der Gemeinde Ahorn im Landkreis Coburg ist in der Nacht zum Dienstag ein Wohnanwesen vollständig ausgebrannt. Das Feuer zerstörte ein Einfamilienhaus sowie mehrere Nebengebäude. Ein Bewohner wurde verletzt und musste medizinisch behandelt werden.
Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilt, bemerkte eine Nachbarin den Brand in den frühen Morgenstunden und setzte den Notruf ab. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen Teile des Anwesens bereits in Flammen. Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte rückten daraufhin mit einem größeren Aufgebot an.
Der Brand wurde gegen 1.40 Uhr gemeldet. Nach Angaben der Polizei war das Feuer bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte deutlich sichtbar. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten sowohl das Wohnhaus als auch eine angrenzende Scheune bereits vollständig.
Die Einsatzkräfte konnten einen 77-jährigen Bewohner aus dem Gebäude retten. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Mann eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht auf dem Anwesen.
Im weiteren Verlauf griffen die Flammen auch auf zusätzliche Gebäude auf dem Grundstück über. Betroffen waren unter anderem eine weitere Scheune sowie eine Garage. Diese brannten ebenfalls vollständig aus. In den Nebengebäuden befanden sich nach Angaben der Polizei verschiedene Geräte und Fahrzeuge. Außerdem waren dort Druckgasflaschen gelagert, was den Einsatz zusätzlich erschwerte.
Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst darauf, ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Wohnhäuser zu verhindern. Nach Polizeiangaben gelang es den Einsatzkräften, angrenzende Gebäude zu schützen und so größeren Schaden in der Umgebung abzuwenden. Der Einsatz entwickelte sich zu einem größeren Feuerwehreinsatz im Ortsteil Wohlbach.
Erst mehrere Stunden nach Ausbruch des Feuers gelang es den Einsatzkräften, den Brand weitgehend unter Kontrolle zu bringen. Gegen 4 Uhr meldeten die Verantwortlichen, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitet. Dennoch dauerten die Nachlöscharbeiten noch bis in den Vormittag hinein an.
Neben der Feuerwehr war auch das Technische Hilfswerk im Einsatz. Das THW unterstützte unter anderem bei Sicherungsmaßnahmen an den beschädigten Gebäuden sowie bei ersten Abrissarbeiten an einsturzgefährdeten Teilen des Anwesens. Solche Maßnahmen sind häufig notwendig, um Gefahrenstellen nach großen Bränden zu beseitigen.
Der entstandene Schaden wird nach ersten Einschätzungen der Polizei auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Das Wohnhaus sowie die betroffenen Nebengebäude gelten als vollständig zerstört.
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