Großeinsatz der Feuerwehr: Rettungswache in Wuppertal brennt seit Stunden

Reisebus gerät auf Betriebsgelände in Erlangen in Vollbrand
Foto: Caroline Muffert

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Ein Brand in Wuppertal sorgt seit mehreren Stunden für einen umfangreichen Feuerwehr-Einsatz in Wuppertal. In einer Rettungswache der Hilfsorganisation Malteser ist ein Feuer ausgebrochen, das in der Nacht weiterhin nicht vollständig unter Kontrolle gebracht werden konnte. Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen und eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Feuerwehr kämpft mit über 100 Kräften gegen die Flammen

Nach Angaben der Feuerwehr dauert der Einsatz bereits mehrere Stunden an. Insgesamt waren zeitweise 104 Einsatzkräfte damit beschäftigt, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Das Feuer hatte eine deutliche Rauchsäule verursacht, die über dem nördlichen Teil der Stadt sichtbar war.

Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst darauf, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Dieses Ziel konnte bislang erreicht werden. Dennoch gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, sodass die Feuerwehr weiterhin mit einem größeren Kräfteaufgebot vor Ort bleibt.

Während der Arbeiten musste die Umgebung der Rettungswache abgesichert werden. Mehrere Straßen im betroffenen Bereich wurden gesperrt, um den Einsatzkräften ausreichend Platz für Löschfahrzeuge und technische Ausrüstung zu geben. Betroffen sind unter anderem die Straßen Ostersbaum, Rudolfstraße und Schwesternstraße.

Verletzte wurden nach bisherigen Informationen nicht gemeldet. Dennoch mussten Einsatzkräfte vorsorglich reagieren, um mögliche Gefahren für Menschen in der Nähe auszuschließen.

Rauchwarnung und Evakuierungen im Umfeld des Brandorts

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden sechs Personen aus angrenzenden Gebäuden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Sie wurden vorübergehend in einem Bus untergebracht, während die Feuerwehr den Brand bekämpft.

Parallel dazu wurde über die Warn-App Nina eine Meldung an die Bevölkerung herausgegeben. Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Der Rauchgeruch breitete sich zeitweise über größere Teile des Tals aus und war auch in weiterer Entfernung wahrnehmbar.

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Nach Angaben der Feuerwehr wurden fortlaufend Messungen der Luft durchgeführt. Eine kritische Konzentration von Schadstoffen konnte bislang nicht festgestellt werden. Die Behörden beobachten die Situation dennoch weiter, solange der Brand noch nicht vollständig gelöscht ist.

Wie es zu dem Feuer in der Rettungswache kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Ermittlungen zur Ursache dürften erst beginnen, wenn die Löscharbeiten abgeschlossen sind.

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