Großkontrolle mit 300 Kräften: Zwei Betriebe geschlossen

Großkontrolle mit 300 Kräften: Zwei Betriebe geschlossen
Symbolfoto: Caroline Muffert

Teilen:

Beim Schwerpunkteinsatz Mönchengladbach haben mehr als 300 Einsatzkräfte am Freitagabend 16 Gewerbebetriebe und 98 Personen überprüft. Die Behörden schlossen zwei Betriebe, stellten 16 illegale Spielautomaten sowie unversteuerten Tabak sicher und vollstreckten einen Durchsuchungsbeschluss gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle. Bei den Kontrollen am Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt fanden Polizisten zudem eine Schreckschusswaffe und ahndeten mehrere Verkehrsdelikte.

Gewerbekontrollen Mönchengladbach in 16 Betrieben

An dem behördenübergreifenden Einsatz am 31. Juli 2026 beteiligten sich die Stadt Mönchengladbach, das Hauptzollamt Krefeld, die Bundespolizei und die Polizei. Kontrolliert wurden unter anderem Shishabars, Spielhallen und Massagesalons im gesamten Stadtgebiet. Die Einsatzkräfte prüften gewerbe-, ordnungs-, aufenthalts-, steuer-, zoll- und jugendschutzrechtliche Vorschriften. Die Stadt konzentrierte sich insbesondere auf den Jugend- und Nichtraucherschutz, unerlaubtes Glücksspiel sowie den Verdacht illegal betriebener Prostitutionsstätten.

Zwei Betriebe nach Kontrollen geschlossen

Bei den Überprüfungen stellten die Behörden drei Ordnungswidrigkeiten nach dem Prostituiertenschutzgesetz fest. In der Folge wurden zwei Betriebe geschlossen. Hinzu kamen vier Verstöße gegen Auflagen für Shishabars, vier Verstöße gegen das Gaststättengesetz sowie weitere Beanstandungen nach dem Gewerberecht und den Pfandvorschriften.

In einer Shishabar ergaben sich nach Polizeiangaben außerdem Hinweise auf mögliche Schwarzarbeit und Steuerhehlerei. Die jeweils zuständigen Behörden bearbeiten die festgestellten Sachverhalte nun in eigenen Verfahren weiter.

Unversteuerter Tabak und illegale Spielautomaten entdeckt

Die Kontrollkräfte stellten insgesamt 21,85 Kilogramm unversteuerten Tabak und 70 Milliliter Liquid sicher. In zwei Betrieben in der Mönchengladbacher Innenstadt fanden sie außerdem 16 illegale Spielautomaten. Diese wurden ebenfalls sichergestellt.

Bei dem Schwerpunkteinsatz Mönchengladbach vollstreckte die Polizei zudem einen bereits bestehenden Durchsuchungsbeschluss. Dieser richtete sich gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle an der Hindenburgstraße. In einer weiteren Spielhalle wurde bei einer kontrollierten Person eine geringe Menge Amphetamin gefunden.

Kontrolleinsatz am Hauptbahnhof Mönchengladbach

Neben den Betriebskontrollen überprüften die Einsatzkräfte 98 Personen rund um den Mönchengladbacher Hauptbahnhof und in der Rheydter Innenstadt. Im Mittelpunkt standen unter anderem geltende Messerverbote und mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz.

Auf dem Bismarckplatz trafen Polizeibeamte auf eine Person, die eine Schreckschusswaffe im Hosenbund trug. Welche konkreten rechtlichen Folgen sich daraus ergeben, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Die beteiligten Behörden wollen die einzelnen Feststellungen weiter untersuchen.

Sieben Fahrer ohne Führerschein erwischt

Während der Großkontrolle in Mönchengladbach ahndeten die Einsatzkräfte auch zahlreiche Verkehrsverstöße. In sieben Fällen sollen Personen ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren sein. Weitere sieben Verkehrsteilnehmer waren laut Polizei ohne den vorgeschriebenen Versicherungsschutz unterwegs.

Darüber hinaus stellten die Beamten mindestens einen Fall fest, in dem eine Person unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren sein soll. Weitere Einzelheiten zu den kontrollierten Fahrzeugen, möglichen Blutproben oder sichergestellten Führerscheinen wurden zunächst nicht genannt.

Behörden kündigen weitere Kontrollen an

Polizeipräsident Stephan Zenker erklärte, mit gemeinsamen Einsätzen sollten Rechtsverstöße verfolgt, kriminelle Strukturen frühzeitig erkannt und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt werden. Die beteiligten Behörden werteten den Einsatz als erfolgreich.

Auch künftig sollen vergleichbare Kontrollen im Mönchengladbacher Stadtgebiet stattfinden. Die festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten werden nun von Polizei, Stadt, Zoll und weiteren zuständigen Stellen bearbeitet.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu